{"id":59594,"date":"2019-01-11T07:29:23","date_gmt":"2019-01-11T06:29:23","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=59594"},"modified":"2021-09-09T21:32:02","modified_gmt":"2021-09-09T19:32:02","slug":"coca-cola-packt-co2-aus-der-atmosphaere-ins-mineralwasser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/coca-cola-packt-co2-aus-der-atmosphaere-ins-mineralwasser\/","title":{"rendered":"Coca-Cola packt CO<sub>2<\/sub> aus der Atmosph\u00e4re ins Mineralwasser"},"content":{"rendered":"<p>Limo trinken und dabei etwas f\u00fcr die Umwelt tun? Bislang stehen die gro\u00dfen Abf\u00fcller von S\u00fc\u00dfgetr\u00e4nken eher in der Kritik, etwa wegen ihres hohen Wasserbedarfs &#8211; und nicht zuletzt, weil die Brause in gro\u00dfen Mengen nicht gerade gesund ist.<\/p>\n<p>Nun m\u00fcht sich der US-Getr\u00e4nkekonzern Coca-Cola seit Jahren um ein gr\u00fcneres Image, etwa indem er verst\u00e4rkt klimaneutral produziert oder den Wasserverbrauch in den Betrieben senkt. Nun will das Management sogar das Klima retten &#8211; wenigstens ein bisschen: Denn das Kohlendioxid, das Getr\u00e4nke sprudeln l\u00e4sst, kommt k\u00fcnftig direkt aus der Atmosph\u00e4re. Das Schweizer Start-up Climeworks hat ein Verfahren entwickelt, um das Treibhausgas aus der Luft zu holen. Coca-Cola ist jetzt Kunde geworden.<\/p>\n<p>Climeworks: Staubsauger gegen den Klimawandel<br \/>\nClimeworks hat einen Filter f\u00fcr CO2 entwickelt. In Island und der Schweiz stehen bereits erste Anlagen, die das Klimagas speichern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Emissionen<br \/>\nCO2 ist als Klimagas bekannt: Beim Verbrennen fossiler Rohstoffe wie \u00d6l oder Kohle wird es freigesetzt und verst\u00e4rkt dadurch den Treibhauseffekt. Die Folge: der viel diskutierte Anstieg der Temperaturen auf der Welt.<\/p>\n<p>Zwei Schweizer Forscher haben deshalb einen Filter entwickelt, der CO2 aus der Atmosph\u00e4re bindet. Und mit ihrem Unternehmen verkaufen sie dieses CO2, zum Beispiel an Gew\u00e4chsh\u00e4user. Und k\u00fcnftig eben auch an Coca-Cola in der Schweiz.<\/p>\n<p>Bislang kommt das Kohlendioxid, das im Wasser zur Kohlens\u00e4ure reagiert, oft mit dem Quellwasser an die Erdoberfl\u00e4che und wird vor Ort aufgefangen. Die Getr\u00e4nkeindustrie nutzt nach eigenen Angaben j\u00e4hrlich weltweit etwa zehn Millionen Tonnen CO2.<\/p>\n<p>Industrieller Durchbruch f\u00fcr das CO2-Einfangen<br \/>\nCoca-Cola r\u00fchmt sich, dass die kommerzielle Nutzung des Climeworks-CO2 dabei helfen k\u00f6nnte, der Technologie zum industriellen Durchbruch zu verhelfen. Noch sind die Kosten f\u00fcr das Einfangen aus der Atmosph\u00e4re allerdings hoch. Doch das Schweizer Unternehmen will sie weiter senken, damit es rentabel wird, aus gefangenem Kohlendioxid beispielsweise synthetische Kraftstoffe zu machen.<\/p>\n<p>Wenn die Kosten f\u00fcr CO2-Zertifikate dann noch weiter steigen, k\u00f6nnte allein das Binden von CO2 ein ertr\u00e4gliches Gesch\u00e4ftsmodell werden. Das ist aber noch Zukunftsmusik &#8211; die erste kommerzielle Anlage er\u00f6ffnete erst im vergangenen Jahr nahe Z\u00fcrich. In Island testet Climworks bereits, CO2 unterirdisch zu speichern, um es so dauerhaft aus der Atmosph\u00e4re zu holen.<\/p>\n<p>Die erste Anlage in der Schweiz beliefert ein Gew\u00e4chshaus &#8211; &#8220;jetzt zusammen mit Coca-Cola Zugang zum Getr\u00e4nke-Markt zu erhalten, freut uns&#8221;, erkl\u00e4rt Climeworks-Mitbegr\u00fcnder und CEO Christoph Gebald. Der Getr\u00e4nkeriese sei bereits in den vergangenen Jahren ein &#8220;au\u00dferordentlich hilfreicher Partner&#8221; gewesen.<br \/>\nEinziger Wehrmutstropfen f\u00fcr Freunde der braunen Brause: Das CO2 kommt zun\u00e4chst in Wasser der Tochtermarke Valser zum Einsatz, nicht in einer Cola-Variante.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Limo trinken und dabei etwas f\u00fcr die Umwelt tun? 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