{"id":59201,"date":"2018-12-18T07:32:01","date_gmt":"2018-12-18T06:32:01","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=59201"},"modified":"2018-12-13T15:49:54","modified_gmt":"2018-12-13T14:49:54","slug":"motor-fuer-chemie-4-0-in-mitteldeutschland-leistungs-und-transferzentrum-chemie-und-biosystemtechnik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/motor-fuer-chemie-4-0-in-mitteldeutschland-leistungs-und-transferzentrum-chemie-und-biosystemtechnik\/","title":{"rendered":"Motor f\u00fcr Chemie 4.0 in Mitteldeutschland: Leistungs- und Transferzentrum Chemie- und Biosystemtechnik"},"content":{"rendered":"<p><strong>Chemie 4.0 wird das zentrale Thema f\u00fcr die weitere Arbeit des Leistungs- und Transferzentrums Chemie- und Biosystemtechnik. Diesen Beschluss fasste das Direktorium des Netzwerks, in dem seit 2016 zahlreiche Einrichtungen der angewandten Forschung, Hochschulen und Universit\u00e4ten sowie Forschungscluster und mehr als 60 Industrieunternehmen aus Mitteldeutschland zusammenarbeiten. Durch das Zusammenf\u00fchren von erneuerbaren Ressourcen, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft ergeben sich insbesondere f\u00fcr das mitteldeutsche Chemiedreieck neue Chancen.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_59203\" aria-describedby=\"caption-attachment-59203\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.chemie-bio-systemtechnik.de\/de\/News\/_jcr_content\/contentPar\/pressarticle_1144201470\/pressArticleParsys\/textwithasset\/imageComponent\/image.img.large.jpg\/1543826616970_20181127-Zukunftsdialog.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-59203 size-medium\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/1543826616970_20181127-Zukunftsdialog-300x206.jpg\" alt=\"1543826616970_20181127-Zukunftsdialog\" width=\"300\" height=\"206\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2018\/12\/1543826616970_20181127-Zukunftsdialog-300x206.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2018\/12\/1543826616970_20181127-Zukunftsdialog.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-59203\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Spitzencluster BioEconomy\/Anne BeckG\u00e4ste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik tauschten sich beim Zukunftsdialog in Quedlinburg \u00fcber neue M\u00f6glichkeiten der Chemie- und Biosystemtechnik aus.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Partner im Leistungs- und Transferzentrum Chemie- und Biosystemtechnik arbeiten beispielsweise an neuen L\u00f6sungen f\u00fcr den Einsatz nachwachsender Rohstoffe, den Leichtbau oder medizinische Anwendungen. Ihr Ziel ist es, Prozessketten vom Rohstoff bis zum Produkt zu erweitern und zu optimieren und somit die Wertsch\u00f6pfung in der Region zu erh\u00f6hen. Zuletzt war die Arbeit des Netzwerks von einem Gutachtergremium positiv evaluiert und eine Verl\u00e4ngerung der F\u00f6rderung bis mindestens 2021 beschlossen worden. Damit einher geht eine st\u00e4rkere Fokussierung der Aktivit\u00e4ten in Richtung zirkul\u00e4rer Prozessketten und Chemie 4.0.<\/p>\n<p>\u00bbDie Digitalisierung erm\u00f6glicht in der Kunststoff verarbeitenden, chemischen, biotechnologischen und der biomedizinischen Industrie die Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft, die auf erneuerbaren Ressourcen beruht. Das meinen wir mit Chemie 4.0. Mitteldeutschland hat eine sehr gute Ausgangsposition, um hier zu einer Modellregion zu werden, ein Leuchtturm in der Umsetzung der Chemie 4.0\u00ab, sagt Prof. Ralf B. Wehrspohn, Leiter des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Halle (Saale) und einer der Direktoren des Leistungs- und Transferzentrums.<\/p>\n<p>Die Vorteile der Chemie 4.0: Durch die digitale Verkn\u00fcpfung von Energie, Rohstoffen und Wertstoffen erh\u00f6ht sich die Energie-, Ressourcen- und Prozesseffizienz entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette. Was ein Unternehmen als Reststoff nicht nutzen kann, wird im anderen Unternehmen zum wertvollen Rohstoff. Durch die Kombination von Wiederverwendung, Recycling, energetischer Verwertung und biologischem Abbau k\u00f6nnen Stoffkreisl\u00e4ufe geschlossen werden und eine CO<sub>2<\/sub>-neutrale Wertsch\u00f6pfung gelingen \u2013 eine nachhaltige Chemieindustrie.<\/p>\n<p>Plastikm\u00fcll ist ein sehr aktuelles Beispiel daf\u00fcr: Er kann mit neuen Technologien als Kohlenstoffquelle f\u00fcr die Chemieindustrie erschlossen werden statt in den Meeren oder gar in der Nahrungskette zu landen. In zahlreichen Projekten arbeiten die Partner im Leistungs- und Transferzentrum an solchen und weiteren L\u00f6sungen f\u00fcr eine nachhaltige Chemieindustrie. \u00bbDie Unternehmen der Region sind in vielen Netzwerken bereits eng mit den exzellenten Forschungseinrichtungen verbunden. Verst\u00e4rkt geht es dabei auch um die Frage, wie die Rohstoff- und Energieversorgung schrittweise auf eine nachhaltige Basis umgestellt werden kann. Antworten darauf finden wir am besten, wenn wir Grundlagenforschung, anwendungsorientierte Forschung und industrielle Entwicklung zusammenf\u00fchren\u00ab, sagt Prof. Frank Emmrich,\u00a0 Institutsleiter am Fraunhofer-Institut f\u00fcr Zelltherapie und Immunologie IZI in Leipzig und ebenfalls Mitglied des Direktoriums im Leistungs- und Transferzentrum.<\/p>\n<p>Mitteldeutschland bietet daf\u00fcr etliche Standortvorteile. Die Region ist ein Rohstoff-, Chemie- und Energiestandort mit \u00fcber Generationen gewachsenen Kompetenzen in der chemischen und pharmazeutischen Industrie und einem lebendigen industriellen Erbe. \u00bbDie Chemieindustrie ist Innovationsmotor f\u00fcr die gesamte Region. Mit dem Leistungs- und Transferzentrum unterst\u00fctzen wir sie, die Chancen der Chemie 4.0 fr\u00fchzeitig zu ergreifen und so ihre Zukunftsf\u00e4higkeit zu sichern. Wir wollen lokale Rohstoffe f\u00fcr die regionale Industrie erschlie\u00dfen, um die dabei entstehenden L\u00f6sungen \u00fcberregional verwertbar zu machen\u00ab, sagt PD Dr. Christian Growitsch, stellvertretender Leiter des Fraunhofer IMWS und Sprecher des Direktoriums des Leistungs- und Transferzentrums. \u00bbSo st\u00e4rken wir die Innovationskraft und Wettbewerbsf\u00e4higkeit insbesondere von kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen. Sie m\u00f6chten wir k\u00fcnftig noch besser beim Technologietransfer und Aufbau von Netzwerken unterst\u00fctzen\u00ab, sagt Growitsch.<\/p>\n<p>Erfolgreiche Beispiele f\u00fcr Produktinnovationen, die im Rahmen des Leistungsz- und Transferzentrums Chemie- und Biosystemtechnik entstanden sind, wurden in der vergangenen Woche beim \u00bbZukunftsdialog\u00ab in Quedlinburg pr\u00e4sentiert. Mehr als 70 G\u00e4ste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik tauschten sich dort zu ressourcenschonenden und energieeffizienten Prozessen, den Potenzialen der Chemie 4.0 und M\u00f6glichkeiten zur Zusammenarbeit aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chemie 4.0 wird das zentrale Thema f\u00fcr die weitere Arbeit des Leistungs- und Transferzentrums Chemie- und Biosystemtechnik. Diesen Beschluss fasste das Direktorium des Netzwerks, in dem seit 2016 zahlreiche Einrichtungen der angewandten Forschung, Hochschulen und Universit\u00e4ten sowie Forschungscluster und mehr als 60 Industrieunternehmen aus Mitteldeutschland zusammenarbeiten. Durch das Zusammenf\u00fchren von erneuerbaren Ressourcen, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[11954,10608,13540,11841],"supplier":[13117],"class_list":["post-59201","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","tag-biochemie","tag-biooekonomie","tag-chemie","tag-kreislaufwirtschaft","supplier-fraunhofer-institut-fuer-mikrostruktur-von-werkstoffen-und-systemen-imws"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59201","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59201"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59201\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59201"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59201"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59201"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=59201"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}