{"id":5785,"date":"2002-11-07T00:00:00","date_gmt":"2002-11-06T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20021107-01n"},"modified":"2002-11-07T00:00:00","modified_gmt":"2002-11-06T22:00:00","slug":"arznei-und-gewuerzpflanzen-kreativitaet-bei-anbau-verarbeitung-und-handel-gefragt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/arznei-und-gewuerzpflanzen-kreativitaet-bei-anbau-verarbeitung-und-handel-gefragt\/","title":{"rendered":"Arznei- und Gew\u00fcrzpflanzen: Kreativit\u00e4t bei Anbau, Verarbeitung und Handel gefragt"},"content":{"rendered":"<p>Auf Dauer kann der Arznei- und Gew\u00fcrzpflanzenanbau in Deutschland nur \u00fcberleben, wenn Anbau, Verarbeitung, Handel und Kommunikation eng zusammenarbeiten und ideenreiche, neue Verarbeitungs- und Vermarktungskonzepte entwickeln. Derzeit lohnt sich der Anbau dieser Pflanzen erst bei hohen Preisen und \u00fcberdurchschnittlichen Ertr\u00e4gen. Dieses Fazit zog die Autorin Petra Becker in der Zeitschrift &#8220;BioPress&#8221; (vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/potenziale-des-arznei-und-gewuerzpflanzenanbaus-in-deutschland\/\" >2002-06-11<\/a>). In der pharmazeutischen Industrie h\u00e4tten viele Firmen beispielsweise bereits ein Bonussystem, mit der sie besondere Qualit\u00e4ten honorieren. <\/p>\n<p>Selbst bei einer Zunahme der Nachfrage durch die Lebensmittelindustrie sei der Fortbestand des Arzneipflanzenanbaus jedoch gef\u00e4hrdet. Daher sei es notwendig, dass auch die Agrarpolitik Verantwortung \u00fcbernehme und beispielsweise auf die besonderen Preise und Qualit\u00e4ten hinweise.<\/p>\n<p>In Deutschland bauten im Jahr 2001 zwischen 650 und 800 Betriebe Arznei- und Gew\u00fcrzpflanzen an. Die durchschnittliche mit Arznei- und Gew\u00fcrzpflanzen bebaute Fl\u00e4che pro Betrieb betr\u00e4gt 13,5 Hektar. Auf die L\u00e4nder Th\u00fcringen und Bayern entf\u00e4llt etwa die H\u00e4lfte der bundesdeutschen Anbaufl\u00e4che. In diesen Bundesl\u00e4ndern sind die wichtigsten Kulturen: Pfefferminze, Johanniskraut, Kamille, Di\u00e4tlein, Sonnenhut, Meerrettich, Dill und Petersilie. Zurzeit deckt Deutschland nur f\u00fcnf bis zehn Prozent seines Bedarfs an Arznei- und Gew\u00fcrzpflanzen aus eigenem Anbau. Lediglich im Biobereich liegt der Selbstversorgungsgrad bei einigen Kulturen bedeutend h\u00f6her.<\/p>\n<p>\u00a9 aid 2002<\/p>\n<p>Zum Thema Arzneipflanzen ist in der Reihe &#8220;G\u00fclzower Fachgespr\u00e4che&#8221; eine Studie &#8220;Chancen und Potenzial des deutschen Arzneipflanzenbaus&#8221; erschienen. Sie ist kostenfrei erh\u00e4ltlich \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.fnr.de\/\" >Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.<\/a>, Hofplatz 1, 18276 G\u00fclzow, Tel. 03843-6930-0, Fax 03843-6930-102, E-Mail: <a href=\"mailto:infomaterial@fnr.de\">infomaterial@fnr.de<\/a> (Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/arzneipflanzen-chancen-und-potenzial\/\" >2002-10-01<\/a>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf Dauer kann der Arznei- und Gew&uuml;rzpflanzenanbau in Deutschland nur &uuml;berleben, wenn Anbau, Verarbeitung, Handel und Kommunikation eng zusammenarbeiten und ideenreiche, neue Verarbeitungs- und Vermarktungskonzepte<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-5785","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5785","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5785"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5785\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5785"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5785"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5785"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=5785"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}