{"id":57840,"date":"2018-10-30T07:26:20","date_gmt":"2018-10-30T06:26:20","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=57840"},"modified":"2018-10-25T15:39:52","modified_gmt":"2018-10-25T13:39:52","slug":"in-hafencity-bald-hoechstes-holzhochhaus-deutschlands","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/in-hafencity-bald-hoechstes-holzhochhaus-deutschlands\/","title":{"rendered":"In Hafencity: bald h\u00f6chstes Holzhochhaus Deutschlands"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_57841\" aria-describedby=\"caption-attachment-57841\" style=\"width: 506px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/media\/180918121207cn09.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-57841\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/phpThumb_generated_thumbnail.jpg\" alt=\"phpThumb_generated_thumbnail\" width=\"506\" height=\"379\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2018\/10\/phpThumb_generated_thumbnail.jpg 1000w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2018\/10\/phpThumb_generated_thumbnail-300x225.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2018\/10\/phpThumb_generated_thumbnail-600x450.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 506px) 100vw, 506px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-57841\" class=\"wp-caption-text\">In der Hamburger Hafencity soll das h\u00f6chste Holzhochhaus Deutschlands entstehen &#8211; ein l\u00e4nglicher Komplex mit sieben sowie ein Turm mit 19 Etagen, alles aus nachhaltig zertifiziertem Holz. \u00a9 St\u00f6rmer Murphy and Partners GbR<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>In Zeiten knappen Wohnraums ist das Nachverdichten \u2013 das nachtr\u00e4gliche Bebauen freier Fl\u00e4chen innerhalb bestehender Bebauung \u2013 vor allem in Gro\u00dfst\u00e4dten ein gro\u00dfes Thema. Allerdings ben\u00f6tigt der Bau von Geb\u00e4uden viele Rohstoffe und viel Energie. Direkt in der Hamburger Hafencity beabsichtigt das Unternehmen Garbe Immobilien-Projekte (Hamburg) mit der sogenannten \u201eWildspitze\u201c, Deutschlands h\u00f6chstem Hochhaus aus Holz, m\u00f6glichst umweltfreundlich dringend ben\u00f6tigte Wohnungen zu schaffen. Dabei wird es in den kommenden drei Jahren fachlich und finanziell mit rund 492.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gef\u00f6rdert. \u201eWenn das Projekt erfolgreich l\u00e4uft, ist dieser Holzbau ein innovatives Modell f\u00fcr die gesamte Baubranche. Zus\u00e4tzlich setzt es einen umweltfreundlichen Impuls gegen die Wohnungsnot und verkn\u00fcpft damit zwei der gro\u00dfen Probleme unserer Zeit\u201c, sagt DBU-Generalsekret\u00e4r Alexander Bonde.<\/strong><\/p>\n<h3>Mit 19 Etagen soll h\u00f6chstes Holzhochhaus Deutschlands entstehen<\/h3>\n<p>\u201eBezahlbarer Wohnraum ist nicht nur in deutschen Gro\u00dfst\u00e4dten mittlerweile ein kostbares Gut. Eine L\u00f6sung f\u00fcr dieses Problem sehen viele Experten im Nachverdichten von Fl\u00e4chen\u201c, erl\u00e4utert Sabine Djahanschah, DBU-Fachreferentin f\u00fcr Architektur und Bauwesen. F\u00fcr Fundamente, W\u00e4nde und Co. w\u00fcrden jedoch viel Energie und viele Rohstoffe ben\u00f6tigt. Zudem w\u00fcrden Baul\u00e4rm, Staub und Schmutz die Anwohner st\u00f6ren, Lieferfahrzeuge h\u00e4ufig Stra\u00dfenz\u00fcge blockieren und damit die Akzeptanz gegen\u00fcber dem Nachverdichten schm\u00e4lern. Hier k\u00f6nne der modulare Holzbau eine umwelt- und anwohnerfreundliche Alternative sein. Bei dem Modellprojekt will die Firma Garbe Immobilien-Projekte das Verfahren nun auf einer Fl\u00e4che gegen\u00fcber dem Baakenpark in der Hamburger Hafencity in gr\u00f6\u00dferem Rahmen testen. \u201eWir wollen auf einen dreigeschossigen Sockel einen l\u00e4nglichen Komplex mit sieben sowie einen Turm mit 19 Etagen setzen \u2013 alles aus nachhaltig zertifiziertem Holz. Das w\u00e4re das h\u00f6chste Holzhochhaus Deutschlands\u201c, erl\u00e4utert Fabian von K\u00f6ppen, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Garbe Immobilien-Projekte.<\/p>\n<h3>Auch f\u00fcr ein Car-Sharing Konzept mit Elektrofahrzeugen soll Platz sein<\/h3>\n<p>\u201eVon den insgesamt 180 Wohnungen sollen 60 als \u00f6ffentlich gef\u00f6rderte Mietswohnungen entstehen, sodass auch Menschen mit geringerem Einkommen die Chance haben, dort ein neues Zuhause zu finden\u201c, so von K\u00f6ppen weiter. Zudem ziehe die Deutsche Wildtier Stiftung in das Geb\u00e4ude ein. Neben ihrem Stiftungssitz soll dauerhaft eine multimediale Ausstellung zu Themen wie Nachhaltigkeitsstrategien im Umweltschutz und der Landwirtschaft entstehen. Erg\u00e4nzt werde diese um Lehr- und Schulungsr\u00e4ume f\u00fcr Kinder und Jugendliche, einen Kinosaal sowie Gastronomie- und B\u00fcrofl\u00e4chen. Weiterer Pluspunkt: In der Tiefgarage sollen rund 100 Stellpl\u00e4tze entstehen, welche f\u00fcr Elektromobilit\u00e4t vorger\u00fcstet sind, 23 davon w\u00fcrden ausschlie\u00dflich f\u00fcr ein Car-Sharing Konzept vorgehalten.<\/p>\n<h3>Modulbauweise und intelligente Logistik f\u00fcr weniger L\u00e4rm und Stau<\/h3>\n<p>\u201eDank des Holzes k\u00f6nnen wir voraussichtlich 26.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid einsparen, die ansonsten bei Herstellung, Transport oder auch im Rahmen der Entsorgung anderer Baumaterialien anfallen w\u00fcrden. Zudem versuchen wir, sparsam mit dem Holz umzugehen, sodass wir m\u00f6glichst wenig davon ben\u00f6tigen\u201c, sagt von K\u00f6ppen. Viele Bauelemente sollen als Module in Werkst\u00e4tten vorgefertigt und vor Ort nur noch montiert werden. Gepaart mit intelligenter Logistik auf der Baustelle werde dadurch noch umweltfreundlicher gebaut. Djahanschah sieht in dem Projekt ein Vorhaben mit Modellcharakter. \u201eIm besten Fall helfen die Ergebnisse, die Planungssicherheit im Holzbau zu verbessern und diese umweltfreundliche Alternative weiter zu verbreiten, wenn die Ergebnisse gut auf andere Vorhaben \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen. Zudem wird das Geb\u00e4ude an einer markanten Stelle entstehen und so den Holzbau als Teil des Stadtbildes noch bekannter machen bei den vielen Besuchern, die t\u00e4glich diese Stelle passieren.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_57843\" aria-describedby=\"caption-attachment-57843\" style=\"width: 514px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/media\/180918121611cn09.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-57843\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/phpThumb_generated_thumbnail1.jpg\" alt=\"phpThumb_generated_thumbnail\" width=\"514\" height=\"385\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2018\/10\/phpThumb_generated_thumbnail1.jpg 1000w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2018\/10\/phpThumb_generated_thumbnail1-300x225.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2018\/10\/phpThumb_generated_thumbnail1-600x450.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 514px) 100vw, 514px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-57843\" class=\"wp-caption-text\">Aufgrund seiner markanten Lage in der Hamburger Hafencity kann der Geb\u00e4udekomplex das Bauen mit Holz noch bekannter machen, bei den vielen Besuchern, die t\u00e4glich diese Stelle passieren. \u00a9 St\u00f6rmer Murphy and Partners GbR<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ansprechpartner bei fachlichen Fragen zum Projekt (<a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/projekt_34585\/01_db_2409.html\" target=\"_blank\">AZ 34585<\/a>):<br \/>\nTobias Dechow,<br \/>\nTelefon: 040-35613-1232<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Zeiten knappen Wohnraums ist das Nachverdichten \u2013 das nachtr\u00e4gliche Bebauen freier Fl\u00e4chen innerhalb bestehender Bebauung \u2013 vor allem in Gro\u00dfst\u00e4dten ein gro\u00dfes Thema. 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