{"id":5762,"date":"2002-11-18T00:00:00","date_gmt":"2002-11-17T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20021118-01n"},"modified":"2002-11-18T00:00:00","modified_gmt":"2002-11-17T22:00:00","slug":"biomasse-abfallwirtschaft-ein-eintraegliches-potenzial","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biomasse-abfallwirtschaft-ein-eintraegliches-potenzial\/","title":{"rendered":"Biomasse-Abfallwirtschaft: Ein eintr\u00e4gliches Potenzial"},"content":{"rendered":"<p>Eine aktuelle Studie (Thema: Wirtschaftliche Potenziale zur Verg\u00e4rung biologisch abbaubarer Stoffe und zur Biogasverwertung) des Hamburger Ingenieurb\u00fcros f\u00fcr Abfallwirtschaft, <a href=\"http:\/\/www.ifas-hamburg.de\/info.htm\" >Stegmann und Partner<\/a>, bringt an den Tag, dass \u201einsbesondere im landwirtschaftlichen und abfallwirtschaftlichen Bereich sehr gro\u00dfe, noch ungenutzte Potenziale f\u00fcr eine sinnvolle Verwertung stecken\u201c. Gemeint ist: Wo Biomasse energitisch verwertet wird, lassen sich bisweilen erkleckliche Ertr\u00e4ge (zwischen 15 und 30 EUR\/Tonne) durch die Entsorgung erzielen. Die Studie will aufzeigen, welch lohnenswertes Investment Biomasse-Kraftwerke f\u00fcr Investoren darstellen.<\/p>\n<p>So haben die Autoren Rainer Stegmann, Karsten Hupe und Kai-Uwe Hyer im Auftrag des Hamburger Unternehmens <a href=\"http:\/\/www.schroeder-co.de\/\" >Schroeder &#038; Co.<\/a>, das die Studie als Argumentationshilfe f\u00fcr die Vermarktung seiner \u201eBioPower Renditefonds\u201c ben\u00f6tigt, minuzi\u00f6s Zahlen und Fakten zu Fl\u00fcssig- oder Festmist, Silage oder Tierfett, Zuckerr\u00fcben- und Kartoffelkraut &#8211; kurz, jedem denkbaren Substrat, zusammen getragen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Allein aus organischen Abfallstoffen erg\u00e4be sich nach der Studie \u201eein theoretisches Gesamt-Biogaspotenzial in Deutschland von j\u00e4hrlich 18,25 Mrd. Kubikmetern\u201c. Dies entspr\u00e4che einem Energiewert von etwa 100 bis 137 Terawattstunden &#8211; etwa drei Prozent des nationalen Prim\u00e4renergieverbrauchs.<\/p>\n<p>Die Wirtschaftlichkeit von Biokraftwerken ist indes ein hei\u00dfes Eisen: So sind die meisten Anlagen neben den Verg\u00fctungen f\u00fcr Strom- und W\u00e4rmeeinspeisung auch abh\u00e4ngig von den Entsorgungserl\u00f6sen f\u00fcr Bioabf\u00e4lle. Nach Angaben der Autoren seien die Annahmepreise bei einer gro\u00dfen Anzahl von Anlagen zur\u00fcck gegangen, doch \u201edie Preise k\u00f6nnen in den n\u00e4chsten Jahren erneut ansteigen\u201c. M\u00f6glich wird dies durch vorgesehene Deponie-Restriktionen ab dem Jahr 2005, nach denen dann Restm\u00fcll nicht mehr unvorbehandelt deponiert werden darf.<\/p>\n<p>Eindeutiges Fazit der Studie ist schlussendlich die gro\u00dfe Zukunft biogener Reststoffe: \u201eDer wichtigste Beitrag am Zuwachs der erneuerbaren Energietr\u00e4ger wird von der Biomasse erwartet\u201c. So wird diesem Sektor eine Verdreifachung \u00fcber die n\u00e4chsen zehn Jahre prognostiziert, dies entspr\u00e4che einem j\u00e4hrlichen Roh\u00f6l\u00e4quivalent von ca. 90 Mio. Tonnen. Der Investitionsumfang wird f\u00fcr die gesamte Branche EU-weit mit etwa 75 Mrd. US-Dollar beziffert.<\/p>\n<p>Die Studie steht f\u00fcr Interessierte unter <a href=\"http:\/\/www.schroeder-co.de\/\" >www.schroeder-co.de<\/a> zum kostenlosen Download zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>(Vgl. Meldungen vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/forschungszentrum-karlsruhe-nutzung-von-biomasse-koennte-bis-zu-10-prozent-des-primaerenergiebedarfs-decken\/\" >2002-08-12<\/a> und <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biomasse-nutzung-zur-zeit-noch-oekonomisch-schwierig\/\" >2002-08-16<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine aktuelle Studie (Thema: Wirtschaftliche Potenziale zur Verg&auml;rung biologisch abbaubarer Stoffe und zur Biogasverwertung) des Hamburger Ingenieurb&uuml;ros f&uuml;r Abfallwirtschaft, Stegmann und Partner, bringt an den<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-5762","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5762","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5762"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5762\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5762"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5762"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5762"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=5762"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}