{"id":57094,"date":"2018-10-05T06:44:15","date_gmt":"2018-10-05T04:44:15","guid":{"rendered":"https:\/\/rss.nova-institut.net\/public.php?url=http%3A%2F%2Fwww.biofuelsdigest.com%2Fbdigest%2F2018%2F09%2F27%2Fwheat-pushes-beets-into-2nd-place-for-bioethanol-feedstock%2F"},"modified":"2018-10-03T14:55:17","modified_gmt":"2018-10-03T12:55:17","slug":"bioethanol-einsatz-der-getreiderohstoffe-hat-sich-verschoben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bioethanol-einsatz-der-getreiderohstoffe-hat-sich-verschoben\/","title":{"rendered":"Bioethanol: Einsatz der Getreiderohstoffe hat sich verschoben"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der anteilige Einsatz der Getreiderohstoffe in der Produktion von Bioethanol hat sich in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich verschoben. Wie das Deutsche Maiskomitee e.V. (DMK) berichtet, f\u00fchrten das Warenangebot und die Preise dazu, dass der Weizen in Deutschland mittlerweile mit einem Anteil von \u00fcber 50 % das wichtigste Getreide f\u00fcr die Bioethanolproduktion ist und damit die R\u00fcbenstoffe auf Platz 2 verdr\u00e4ngt hat. Aktuell weist Mais einen Anteil von etwa 10 % der Getreiderohstoffe aus. Vor f\u00fcnf Jahren waren es noch 25 %. In absoluten Zahlen ver\u00e4nderte sich der Einsatz von Mais nicht gravierend, 2013 waren es 279.000 t, in 2017 236.000 t. Wie der Mais hat auch der Roggen deutlich an Anteilen verloren, dagegen ist die Bedeutung von Triticale gestiegen.<\/strong><\/p>\n<p>Nach Angaben der Bundesmonopolverwaltung wurden im vergangenen Jahr insgesamt 2,145 Mio. t. Getreide zur Bioethanolgewinnung eingesetzt, fast doppelt so viel wie noch vor f\u00fcnf Jahren.<\/p>\n<p>Nach Jahren der positiven Wachstumszahlen sank die Produktion von Bioethanol im vergangenen Jahr in Deutschland erstmals wieder. Wie das DMK unter Berufung auf Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Bioethanolwirtschaft berichtet, wurden 2017 673.000 t Bioethanol produziert. Dabei wurden zu 78 % Getreide, zu 21 % Industrier\u00fcben und zu 4 % sonstige Stoffe eingesetzt. Die Produktion ging 2017 um knapp 9 % zur\u00fcck. Der Verbrauch sank um etwa 2 % auf 1,15 Mio. t.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Zukunft deuten sich allerdings wieder positivere Zahlen an. Das geht nicht zuletzt auf die gestiegene Treibhausgas-Minderungsquote zur\u00fcck. Die Kraftstoffunternehmen sind seit 2015 gesetzlich verpflichtet, den CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df von Kraftstoffen zu verringern. 2015 und 2016 lag der verpflichtende Wert bei 3,5 %, seit 2017 m\u00fcssen 4 % weniger CO<sub>2<\/sub> eingehalten werden. Bis 2020 soll der Wert auf 6 % steigen.<\/p>\n<p>Ethanol wird durch die Verg\u00e4rung von in den Pflanzen gebildeten Zuckern gewonnen. F\u00fcr einen Liter Ethanol sind nach Angaben der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. v. (FNR) rund 2,4 kg K\u00f6rnermais, 2,5 kg Getreide oder 9,3 kg Zuckerr\u00fcben erforderlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der anteilige Einsatz der Getreiderohstoffe in der Produktion von Bioethanol hat sich in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich verschoben. Wie das Deutsche Maiskomitee e.V. 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