{"id":5698,"date":"2002-08-29T00:00:00","date_gmt":"2002-08-28T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20020829-02n"},"modified":"2002-08-29T00:00:00","modified_gmt":"2002-08-28T22:00:00","slug":"was-kann-bioenergie-leisten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/was-kann-bioenergie-leisten\/","title":{"rendered":"Was kann Bioenergie leisten?"},"content":{"rendered":"<p>Nahezu 10% des heutigen Bedarfs an W\u00e4rme und Strom k\u00f6nnen in Zukunft allein aus Biomasse abgedeckt werden. Holz, Energiepflanzen, Stroh und Biogas bieten das Potenzial, einen erheblichen Teil unserer Energie nachhaltig, klimaneutral und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kosteng\u00fcnstig zu erzeugen. Der derzeitige Prim\u00e4renergieverbrauch Deutschlands wird auf ca. 14.000 Petajoule pro Jahr gesch\u00e4tzt und \u00fcberwiegend aus Kohle, Erd\u00f6l, Erdgas und Kernenergie abgedeckt.<\/p>\n<p>Erneuerbare Energien spielen bisher bekanntlich eine nur untergeordnete Rolle. So werden aus Bioenergie momentan lediglich 1,5 % des heimischen Bedarfs an W\u00e4rme und Strom erzeugt. Ein geringer Anteil in Relation zu ihrem Potenzial: allein aus heimischer Bioenergie lassen sich \u00fcber 1.300 Petajoule oder 9,3 % des Prim\u00e4renergiebedarfs sichern. <\/p>\n<p>Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler verschiedener Forschungseinrichtungen bei einem von der <a href=\"http:\/\/www.fnr.de\/\" >Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.<\/a> (FNR) durchgef\u00fchrten Fachgespr\u00e4ch. Obwohl die Potenzialsch\u00e4tzungen der Experten auf verschiedenen wissenschaftlichen Methoden basieren, liegen deren Ergebnisse in vergleichbaren Gr\u00f6\u00dfenordnungen. Danach k\u00f6nnte Holz aus der Forstwirtschaft und der Holzverarbeitung etwa 640 Petajoule zur W\u00e4rme- und Stromerzeugung beitragen, wenn Waldrestholz, Schwachholz und der gro\u00dfe, bislang ungenutzte Teil des j\u00e4hrlichen Holzzuwachses energetisch genutzt werden. Aus landwirtschaftlich erzeugten Energiepflanzen und Stroh lie\u00dfen sich mehr als 460 Petajoule und aus Biogas ca. 220 Petajoule pro Jahr bereitstellen.<\/p>\n<p>Damit z\u00e4hlt Bioenergie neben den anderen erneuerbaren Energietr\u00e4gern wie Wind- und Wasserkraft, Solarenergie und Erdw\u00e4rme zu den Hauptstandbeinen k\u00fcnftiger Energieversorgung. Bioenergie besitzt den Vorteil, dass sie leicht zu speichern ist und damit bedarfsgerecht eingesetzt werden kann. Sie ist nahezu CO<sub>2<\/sub>-neutral, tr\u00e4gt also nur unwesentlich zu der vom Menschen verursachten Klimaerw\u00e4rmung bei, und vergleichsweise kosteng\u00fcnstig. Bioenergie ist deshalb schon jetzt die wichtigste erneuerbare Energiequelle und wird in Deutschland bereits vielf\u00e4ltig genutzt. Ausgereizt sind ihre M\u00f6glichkeiten jedoch noch lange nicht.<\/p>\n<p>Die Pressegrafik &#8220;Bioenergie: Was kann sie leisten?&#8221; steht unter <a href=\"http:\/\/www.fnr.de\/de\/ak\/akpopup.htm\" >http:\/\/www.fnr.de\/de\/ak\/akpopup.htm<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/story.htx?sm_nr=280342\" >www.presseportal.de\/story.htx?sm_nr=280342<\/a> zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)<br \/>V.i.S.d.P.: Dr.-Ing. Andreas Sch\u00fctte<br \/>Hofplatz 1<br \/>18276 G\u00fclzow<br \/>Tel.: 03843-69 30-0<br \/>Fax: 03843-69 30-102<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:info@fnr.de\">info@fnr.de<\/a><br \/>Internet: <a href=\"http:\/\/www.fnr.de\/\" >http:\/\/www.fnr.de<\/a><\/p>\n<p>(Vgl. Meldungen vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biomasse-nutzung-zur-zeit-noch-oekonomisch-schwierig\/\" >2002-08-16<\/a>, <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/forschungszentrum-karlsruhe-nutzung-von-biomasse-koennte-bis-zu-10-prozent-des-primaerenergiebedarfs-decken\/\" >2002-08-12<\/a> und <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/fascination-bioenergie-marktstudie-zur-energetischen-verwertung-biogener-rohstoffe\/\" >2002-08-20<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nahezu 10% des heutigen Bedarfs an W&auml;rme und Strom k&ouml;nnen in Zukunft allein aus Biomasse abgedeckt werden. 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