{"id":5636,"date":"2002-10-01T00:00:00","date_gmt":"2002-09-30T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20021001-02n"},"modified":"2002-10-01T00:00:00","modified_gmt":"2002-09-30T22:00:00","slug":"arzneipflanzen-chancen-und-potenzial","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/arzneipflanzen-chancen-und-potenzial\/","title":{"rendered":"Arzneipflanzen: Chancen und Potenzial"},"content":{"rendered":"<p>Die <a href=\"http:\/\/www.fnr.de\/\" >Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe<\/a> (FNR) und die <a href=\"http:\/\/www.bah-bonn.de\/partnerpool\/fah\/fah.htm\" >Forschungsvereinigung der Arzneimittel-Hersteller<\/a> (FAH) legen eine aktuelle Studie zum deutschen Arzneipflanzenanbau vor, der sich dank zunehmender Nachfrage nach qualitativ hochwertiger Ware in den kommenden Jahren stetig entwickeln wird.<\/p>\n<p>Kamille, Johanniskraut und Fenchel sind zwar die bekanntesten Arten, decken das Spektrum aber bei weitem nicht ab. In seiner Artenvielfalt ist der Arzneipflanzenanbau un\u00fcbertroffen: von den 100 in Frage kommenden Arten werden \u00fcber 40 als wirtschaftlich bedeutend eingestuft und landwirtschaftlich angebaut.<\/p>\n<p>Arznei- und Gew\u00fcrzpflanzen werden zur Zeit auf mehr als 10.000 Hektar kultiviert. Der Anbau konzentriert sich traditionell vorrangig auf Th\u00fcringen und Bayern, ist aber auch in den L\u00e4ndern Hessen und Niedersachsen verbreitet. Diese vier Bundesl\u00e4nder decken mehr als 70 % der heimischen Produktion ab.<\/p>\n<p>\u00dcber den heimischen Anbau \u00e4u\u00dferten sich die befragten Verarbeiter insgesamt sehr positiv. Qualit\u00e4tsvorteile, die umfangreiche Dokumentation des Anbaus, gute Erfahrungen und kalkulierbare Preise werden als Argumente f\u00fcr den Bezug heimischer Ware angef\u00fchrt. Zudem befreien sich Produzenten und Verarbeiter durch vertraglich geregelten Anbau weitgehend von den Schwankungen des Weltmarktes.<\/p>\n<p>Neben dem Status quo zeigt die Studie jedoch auch aktuellen Handlungsbedarf auf. Um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des heimischen Arznei- und Gew\u00fcrzpflanzenanbaus zu steigern, m\u00fcssen die Anbau- und Verarbeitungstechnik verbessert, das Sorten- und Artenspektrum auch durch Inkulturnahme von Wildpflanzen ausgeweitet und eine einheitliche Kommunikationsstrategie f\u00fcr pflanzliche Drogen erarbeitet werden.<\/p>\n<p>Die Studie \u201e<b>Chancen und Potenzial des deutschen Arzneipflanzenanbaus<\/b>\u201c wurde im Auftrag des <a href=\"http:\/\/www.verbraucherministerium.de\/\" >Bundesministeriums f\u00fcr Verbraucherschutz, Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft<\/a> verfasst. Sie ist in der Schriftenreihe \u201eG\u00fclzower Fachgespr\u00e4che\u201c erschienen und kann kostenfrei \u00fcber die FNR, <a href=\"mailto:infomaterial@fnr.de\">infomaterial@fnr.de<\/a>, bezogen werden.<\/p>\n<p>Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)<br \/>V.i.S.d.P.: Dr.-Ing. Andreas Sch\u00fctte<br \/>Hofplatz 1<br \/>18276 G\u00fclzow<br \/>Tel.: 03843-69 30-0<br \/>Fax: 0384-\/69 30-102<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:info@fnr.de\">info@fnr.de<\/a><br \/>Internet: <a href=\"http:\/\/www.fnr.de\/\" >http:\/\/www.fnr.de<\/a><\/p>\n<p>(Vgl. Meldungen vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/beschreibende-sortenliste-2002-fuer-arznei-und-gewuerzpflanzen-erschienen\/\" >2002-09-30<\/a>, <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/potenziale-des-arznei-und-gewuerzpflanzenanbaus-in-deutschland\/\" >2002-06-11<\/a>, <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/heilpflanzen-aus-deutschland-bevorzugt\/\" >2002-05-07<\/a> und <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/untersuchungen-zur-hemmwirkung-aetherischer-oele-auf-bakterienstaemme-von-escherichia-coli-bacillus-cereus-und-staphylococcus-aureus\/\" >2002-07-01<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) und die Forschungsvereinigung der Arzneimittel-Hersteller (FAH) legen eine aktuelle Studie zum deutschen Arzneipflanzenanbau vor, der sich dank zunehmender Nachfrage nach<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-5636","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5636","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5636"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5636\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5636"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5636"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5636"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=5636"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}