{"id":5611,"date":"2002-10-29T00:00:00","date_gmt":"2002-10-28T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20021029-02n"},"modified":"2002-10-29T00:00:00","modified_gmt":"2002-10-28T22:00:00","slug":"1-world-conference-on-pellets","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/1-world-conference-on-pellets\/","title":{"rendered":"1. World Conference on Pellets"},"content":{"rendered":"<p>Vom 2. bis zum 4. September 2002 fand in Stockholm (Schweden) die 1. Welt-Pellets Konferenz statt. Veranstalter war die Swedish Bioenergy Association, Stockholm. \u00dcber 300 Teilnehmer, zu denen auch zwei <a href=\"http:\/\/www.carmen-ev.de\/\" >C.A.R.M.E.N.<\/a>-Mitarbeiter z\u00e4hlten, waren aus allen Kontinenten angereist.<\/p>\n<p>Das Vortragsprogramm umfasste die Pelletm\u00e4rkte in der Welt, Heizsysteme und Pelletbrenner, Produktion und Qualit\u00e4tssicherung, Lagerung und Logistik, Verbrennung von Holzpellets und Pellets aus anderen Nachwachsenden Rohstoffen und KWK-Anlagen. Unterschiedliche Markt-Entwicklungen, Qualit\u00e4tsstandards und Ziele wurden deutlich.<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich und Deutschland sind Instrumente zur Qualit\u00e4tssicherung vorhanden. Hochwertige, wenn auch vergleichsweise teure Pelletfeuerst\u00e4tten, f\u00fcr deren Einbau F\u00f6rderungen gew\u00e4hrt werden, wurden entwickelt. In Schweden arbeitet man im Bereich der Kleinfeuerungen haupts\u00e4chlich mit kosteng\u00fcnstigen Pelletbrennern, die in vorhandene Heizkessel eingebaut werden. Eine F\u00f6rderung f\u00fcr Pelletheizungen gibt es nicht, jedoch eine CO<sub>2<\/sub>-Steuer, die vor allem Anlass f\u00fcr die Umr\u00fcstung bestehender KWK-Anlagen von Kohle auf Holzpellets und f\u00fcr den Neubau gro\u00dfer Holzheizkraftwerke gegeben hat. <\/p>\n<p>Begleitend zum Vortragsprogramm fand eine Ausstellung mit 26 Ausstellern aus Schweden, D\u00e4nemark, Deutschland, \u00d6sterreich, USA und China statt. Gezeigt wurden Feuerst\u00e4tten und Pelletbrenner, Pellets unterschiedlicher Herkunft und Qualit\u00e4t sowie Zubeh\u00f6r. Vom 5. bis 7. September f\u00fchrten drei Exkursionen die Teilnehmer zu Pelletproduzenten, Heizwerken, Heizkraftwerken und Kleinfeuerungsanlagen. Ein Ziel war das Heizkraftwerk H\u00e4sselby am M\u00e4larensee bei Stockholm, mit drei 100 MW Kesseln. Das ehemalige Kohleheizkraftwerk wurde aufgrund der CO2-Steuer 1994 auf Pellets umgestellt. Die Pellets werden mit dem Schiff angeliefert und automatisch entladen.<\/p>\n<p>Das S\u00e4gewerk mit Heiz- und Pelletieranlage Forssj\u00f6 Bruk bei Katrineholm wurde ebenfalls besucht. Aus den im Werk anfallenden S\u00e4ge- und Hobelsp\u00e4nen werden in der Pelletieranlage Holzpellets hergestellt, mit einer Kapazit\u00e4t von ca. 45.000 Tonnen Pellets pro Jahr.  Auch dem Pelletheizwerk in Boras nahe G\u00f6teborg wurde ein Besuch abgestattet. Das Werk versorgt ein Schulzentrum mit W\u00e4rme. Die Grundlast des Pelletheizkessels betr\u00e4gt 1,75 MW, f\u00fcr Spitzenlasten sind zwei Heiz\u00f6lheizkessel mit je 1,45 MW vorhanden.<br \/>Im SP Swedish National Testing and Research Institute konnten die Exkursionsteilnehmer das Testen von Feuerst\u00e4tten und Pelletbrennern beobachten. <\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit den Teilnehmern hat die Bundesinitiative BioEnergie (BBE) als Ergebnis der 1. Welt-Pellets-Konferenz eine Resolution zur verst\u00e4rkten Nutzung von Bioenergie und Biomasse-Pellets verabschiedet.<\/p>\n<p>Infos: <a href=\"http:\/\/www.bioenergie.de\/\" >Bundesinitiative BioEnergie<\/a><br \/>Tel.: 0228-8198-140<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:info@bioenergie.de\">info@bioenergie.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 2. bis zum 4. September 2002 fand in Stockholm (Schweden) die 1. Welt-Pellets Konferenz statt. 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