{"id":55866,"date":"2018-08-23T07:32:25","date_gmt":"2018-08-23T05:32:25","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=55866"},"modified":"2018-08-20T13:55:12","modified_gmt":"2018-08-20T11:55:12","slug":"bio-im-automobilbau-das-ist-hightech-und-nicht-strickpulli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bio-im-automobilbau-das-ist-hightech-und-nicht-strickpulli\/","title":{"rendered":"&#8220;Bio im Automobilbau, das ist Hightech und nicht Strickpulli!&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Was ist mit Bio\u00f6konomie m\u00f6glich? Und wie sieht zukunftsweisender Automobilbau aus? Das sah die Bundesministerin f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft, Julia Kl\u00f6ckner am Freitag, 17. August, im Rahmen der Taxifahrten von 16:00 bis 17:00 Uhr auf dem N\u00fcrburgring an. Smudo, Rapper bei den Fantastischen Vier fuhr sie um die Nordschleife. Die von ihr ver\u00f6ffentlichten Bilder bei Facebook zeigen, dass die Ministerin viel Spa\u00df hatte.<\/p>\n<p>Viel mehr im Mittelpunkt steht aber das BioConcept-Car und Entwicklungen von FourMotors die darin stecken.<\/p>\n<p>Das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft unterst\u00fctzt mit einem aktuellen Projekt f\u00fcr das Four Motors \u201eBioconcept-Car\u201c die Entwicklung von Automobil-Bauteilen aus Agrarrohstoffen.<\/p>\n<p>Dazu erkl\u00e4rt Bundesministerin Julia Kl\u00f6ckner: \u201eAuf der Rennstrecke wird der Beweis angetreten: Ein Rennwagen mit Bauteilen aus Pflanzenfasern und anderen biogenen Rohstoffen ist genauso leistungsstark wie ein konventioneller Rennwagen. Und was unter Hochleistungs- und Extrembedingungen funktioniert, bew\u00e4hrt sich erst recht im Alltag. Dabei zeigt sich wieder einmal, wieviel Potential in der Bio\u00f6konomie steckt. Schon heute gibt es Smartphone-Displays aus Zucker, Hochleistungsschmierstoffe aus Pflanzen\u00f6len und Energie aus Raps. Es geht um Nachhaltigkeit und darum umweltschonende Mobilit\u00e4ts-L\u00f6sungen zu finden, nicht um Verbote. Mein Ziel ist es, dass alternative, also roh\u00f6lunabh\u00e4ngige Rohstoffe noch viel st\u00e4rker auch in Alltagsprodukten genutzt werden. Damit leisten wir auch einen Beitrag zum Klimaschutz und zum Schutz unserer Ressourcen.\u201c<\/p>\n<p>Smudo erg\u00e4nzt: \u201eBio im Automobilbau ist Hightech und nicht Strickpulli. Die Bio-Technologien machen das Auto sogar noch konkurrenzf\u00e4higer. Erstmals ist es uns gelungen, mit Porsche einen Automobilhersteller zu gewinnen, mit dem wir die Bioleichtbauteile auf Serientauglichkeit pr\u00fcfen.\u201c<\/p>\n<p>\u00dcber das Projekt \u201eBioconcept-Car\u201c<\/p>\n<p>Das Gesamtprojekt \u201eBioconcept-Car\u201c wird seit mehr als zehn Jahren vom Rennstall Four Motors kontinuierlich verfolgt und weiterentwickelt. Dabei dienten verschiedene Fahrzeuge als Experimentierfahrzeuge (Renault Megane, VW Scirocco, und aktuell Porsche Cayman GT4 und der Porsche 911 GT3 Cup) im Rennbetrieb \u00fcber den Rennstall Four Motors, f\u00fcr den unter anderem der S\u00e4nger und Rapper Smudo f\u00e4hrt (www.fourmotors.com).<\/p>\n<p>Das derzeit vom BMEL gef\u00f6rderte Vorhaben l\u00e4uft unter dem Namen \u201eNachhaltiger Biohybrid-Leichtbau f\u00fcr eine zukunftsweisende Mobilit\u00e4t\u201c. Zuwendungsempf\u00e4nger ist das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Holzforschung (WKI). Die Porsche AG ist am Vorhaben beteiligt, ohne selbst direkt gef\u00f6rdert zu werden. Das Projekt des WKI erh\u00e4lt eine F\u00f6rdersumme in H\u00f6he von 687.000\u20ac \u00fcber die gesamte Laufzeit vom 15.06.2017\u201314.06.2020.<\/p>\n<p>In diesem Projekt geht es um die Herstellung und Eignungspr\u00fcfung verschiedener Fahrzeugkomponenten aus hybriden Bio-Verbundwerkstoffen. Hybrid bedeutet in diesem Kontext, dass biogene Bestandteile (Naturfasern, biobasierte Kunststoffe) mit fossilbasierten Anteilen, wie Carbonfasern und konventionellen Kunststoffen, gemischt werden. Das Ziel ist der Biohydrid-Leichtbau f\u00fcr die Mobilit\u00e4t der Zukunft. Aus diesen Biohybrid-Werkstoffen fertigen sowohl das WKI als auch Porsche Fahrzeugteile, die in einem Testfahrzeug verbaut und auf der Rennstrecke von Four Motors getestet werden, um dann sp\u00e4ter in Serienfahrzeugen Verwendung finden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zu den umweltfreundlichen Bestandteilen des aktuellen Rennwagens geh\u00f6ren u.a. recycelte Schmier\u00f6le und biobasierte Kraftstoffe. Dar\u00fcber hinaus werden f\u00fcr ausgew\u00e4hlte Karosserie-Bauteile (u.a. Motorhaube, T\u00fcren, Radl\u00e4ufe) biogene Werkstoffe (biobasierte Kunststoffe, Naturfasern bzw. naturfaserverst\u00e4rkte Kunststoffe) erprobt. Die F\u00f6rderung des BMEL konzentriert sich auf die Entwicklung dieser Bauteile.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist mit Bio\u00f6konomie m\u00f6glich? Und wie sieht zukunftsweisender Automobilbau aus? Das sah die Bundesministerin f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft, Julia Kl\u00f6ckner am Freitag, 17. 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