{"id":55178,"date":"2018-08-01T07:26:51","date_gmt":"2018-08-01T05:26:51","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=55178"},"modified":"2018-07-30T14:09:54","modified_gmt":"2018-07-30T12:09:54","slug":"hoffnung-fuer-sonnenschwache-regionen-forscher-entwickeln-effiziente-bakterien-solarzelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/hoffnung-fuer-sonnenschwache-regionen-forscher-entwickeln-effiziente-bakterien-solarzelle\/","title":{"rendered":"Hoffnung f\u00fcr sonnenschwache Regionen &#8211; Forscher entwickeln effiziente Bakterien-Solarzelle"},"content":{"rendered":"<p>Die Forschung der <a href=\"https:\/\/news.ubc.ca\/2018\/07\/05\/bacteria-powered-solar-cell-converts-light-to-energy-even-under-overcast-skies\/\" target=\"_blank\">University of British Columbia<\/a> ist nicht ganz uneigenn\u00fctzig. Regionen wie die kanadische Westk\u00fcste w\u00fcrden stark von der Solarzelle profitieren, die die Wissenschaftler derzeit versuchen zu bauen und in das n\u00e4chste Stadium zu hieven. Denn sie soll nicht nur g\u00fcnstig in der Herstellung sein, sondern auch bei wolkenbedecktem Himmel viel Strom erzeugen.<\/p>\n<p>Das Herz dieser Solarzellen, die als \u201ebiogen\u201c bezeichnet werden, weil sie aus lebenden Organismen bestehen, sind genetisch ver\u00e4nderte E.-coli-Bakterien. Sie produzieren gro\u00dfe Mengen des Pflanzenstoffs Lycopin, dem unter anderem die Tomate ihre rote Farbe verdankt. Neuere Forschungsergebnisse gehen davon aus, dass die antioxidativen Eigenschaften von Lycopin u.a. entz\u00fcndungshemmende Wirkung im K\u00f6rper entfalten k\u00f6nnen und gleich mehreren Krankheiten vorbeugen.<\/p>\n<p>Neuer Spitzenwert f\u00fcr biogene Solarzellen<br \/>\nDie kanadischen Forscher entdeckten, dass die gro\u00dfen Mengen Lycopin in ihren Bakterien Licht sehr effektiv in Strom umwandelten. Sie ummantelten die Bakterien mit einem Mineral, das als Halbleiter fungiert. Zusammen mit beschichtetem Glas als Anode, erreichten die Wissenschaftler nach eigenen Angaben eine Stromdichte von 0,686 Milliampere pro Quadratzentimeter \u2013 eine deutliche Steigerung verglichen mit dem bisherigen Spitzenwert von 0,362 Milliampere pro Quadratzentimeter.<\/p>\n<p>Mit ihrem Vorgehen unterscheiden sich die Kanadier von ihren Kollegen. Fr\u00fchere Forschungen zu biogenen Solarzellen versuchten stets, den Farbstoff der Bakterien, die mittels Photosynthese Licht in Energie umwandeln, zu extrahieren und zur Stromerzeugung zu nutzen. Ein aufw\u00e4ndiges und teures Verfahren. Die neue Variante k\u00f6nnte bis zu zehnmal g\u00fcnstiger sein.<\/p>\n<p>Gro\u00dfes Potenzial mit weiterem Forschungsbedarf<br \/>\n\u201eWir konnten damit die h\u00f6chste je gemessene Stromdichte einer biogenen Solarzelle erzeugen\u201c, schw\u00e4rmte Vikramaditya Yadav, Studienleiter und Professor am Institut f\u00fcr Chemie- und Bioverfahrenstechnik der University of British Columbia. \u201eDiese Hybridmaterialien k\u00f6nnen sowohl wirtschaftlich als auch nachhaltig hergestellt werden und k\u00f6nnten \u2013 nach weiten Optimierungen \u2013 mit konventionellen Solarzellen konkurrieren\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst m\u00fcssen er und sein Team aber ein nicht ganz unwichtiges Problem l\u00f6sen. Denn bislang sterben die Bakterien nach der Farbproduktion ab. Es sei der \u201eheilige Gral\u201c, einen Prozess zu finden, der dies verhindere und eine unendliche Produktion erm\u00f6gliche, sagte Yadav.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Forschung der University of British Columbia ist nicht ganz uneigenn\u00fctzig. Regionen wie die kanadische Westk\u00fcste w\u00fcrden stark von der Solarzelle profitieren, die die Wissenschaftler derzeit versuchen zu bauen und in das n\u00e4chste Stadium zu hieven. Denn sie soll nicht nur g\u00fcnstig in der Herstellung sein, sondern auch bei wolkenbedecktem Himmel viel Strom erzeugen. 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