{"id":5502,"date":"2002-05-15T00:00:00","date_gmt":"2002-05-14T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20020515-02n"},"modified":"2002-05-15T00:00:00","modified_gmt":"2002-05-14T22:00:00","slug":"flachs-und-leinen-ein-interview-von-manufactum-mit-egon-heger-von-holstein-flachs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/flachs-und-leinen-ein-interview-von-manufactum-mit-egon-heger-von-holstein-flachs\/","title":{"rendered":"Flachs und Leinen: ein Interview von Manufactum mit Egon Heger von Holstein Flachs"},"content":{"rendered":"<p>Egon Heger leitet das Unternehmen <a href=\"http:\/\/www.holstein-flachs.de\/\" >Holstein Flachs GmbH<\/a> in Mielsdorf nahe Bad Segeberg, das sich seit 1990 dem Flachsanbau und der Flachsverarbeitung verschrieben hat. Urspr\u00fcnglich studierter Chemiker und Agrarwissenschaftler, ist er mittlerweile Generalist in Sachen Flachs und Leinen: Flachsfachmann aus Leidenschaft, Kaufmann aus Pflicht und manchmal auch Techniker aus Neigung: Die alte Schwinge in Gang zu halten, in der bei Holstein Flachs die Fasern aus den Flachsstengeln gel\u00f6st werden, ist f\u00fcr ihn und seine Mannschaft eine echte Herausforderung.<\/p>\n<p>Die Holstein Flachs GmbH ist mit einer neuen Leinenkollektion im Katalog von <a href=\"http:\/\/www.manufactum.de\/\" >Manufactum<\/a> vertreten. Manufactum ist bekannt f\u00fcr h\u00f6chste Anspr\u00fcche an Design, Produktqualit\u00e4t und \u2013zuverl\u00e4ssigkeit. Der Anspruch von Holstein Flachs, ihre Produkte vom Anbau bis zum fertigen Produkt auf hoher Qualit\u00e4tsstufe zu kontrollieren, tr\u00e4gt diesem Grundsatz Rechnung. Im neuen Katalog \u2013 Nachtrag Sommer 2002 wird auf zwei Katalogseiten hochwertige Bekleidung aus Geweben von Holstein Flachs und eine eigene Leinenjerseykollektion &#8211; unter dem Label &#8220;Holstein Flachs f\u00fcr Manufactum&#8221; &#8211; vorgestellt. <\/p>\n<p>Wolfgang Thoeben von Manufactum hatte Gelegenheit, Herrn Heger pers\u00f6nlich zu seinem Lebensweg und dem Aufbau der Holstein Flachs GmbH zu befragen.<\/p>\n<p><b>Manufactum:<\/b> Herr Heger, wie verschl\u00e4gt es einen Chemiker und Agraringenieur in den Flachs und in die Leinenproduktion?<\/p>\n<p><b>E. Heger:<\/b> Ende der siebziger Jahre bin ich bei dem wirklichen Pionier der Wiedereinf\u00fchrung von Flachs, einem echten \u00bb\u00dcberzeugungst\u00e4ter\u00ab, erstmalig mit Flachs in Ber\u00fchrung gekommen, als ich auf dessen Betrieb als Treckerfahrer mein Aufbaustudium verdiente. Seitdem hat mich diese Kultur, eine kleine Insel in dem oft eint\u00f6nigen Meer von Raps, Weizen und Gerste, begleitet: im Studium, bei der wissenschaftlichen Arbeit am Institut, als Anbauberater, Ernteorganisator und schlie\u00dflich &#8211; halb zog es ihn, halb sank er hin &#8211; als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer einer Flachsschwinge. Und so wurde klar, da\u00df es mit dem Flachs &#8211; anders als bei fast allen anderen Feldfr\u00fcchten &#8211; nach dem eigentlichen Wachstum erst richtig schwierig wird. Es gen\u00fcgt eben nicht, da\u00df ein Feld im Juli gut zur Reife steht, auch Ernte, Aufbereitung und so fort wollen beherrscht sein und m\u00fcssen gelingen. So ergab sich immer wieder neu die Notwendigkeit, auch die n\u00e4chstfolgende Produktionsstufe zu erlernen. Und nun, nach rund 25 Jahren im Flachs, habe ich nicht mehr als an der Schale gekratzt. Es bleibt noch viel zu lernen und irgendwann vielleicht zu verstehen.<\/p>\n<p><b>Manufactum:<\/b> Wie mu\u00df man sich die Anf\u00e4nge der Holstein Flachs GmbH vorstellen?<\/p>\n<p><b>E. Heger:<\/b> Die Holstein Flachs begann ihre Arbeit als marktferner Rohstoffproduzent in einem Hochkostenland: Der von regionalen Landwirten angebaute Flachs wurde geerntet und das Erntegut zu marktf\u00e4higen Fasern aufbereitet. Ebenso schnell wie schmerzhaft wurde allerdings klar, da\u00df dies allein keine tragf\u00e4hige Grundlage f\u00fcr eine dauerhafte Unternehmensentwicklung war. Der Schl\u00fcssel f\u00fcr das mittelfristige \u00bb\u00dcberleben\u00ab war die Entwicklung von marktf\u00e4higen Produkten aus bis dahin eher l\u00e4stigen Abf\u00e4llen: So wurden etwa die riesigen Mengen von Holzbestandteilen aus den Stengeln der Flachspflanze, die \u00bbSch\u00e4ben\u00ab, zun\u00e4chst lediglich auf die Felder gefahren, bevor man sie als hochwertige Pferdeeinstreu oder wichtigen Bestandteil von Blumenerde zu sch\u00e4tzen lernte.<\/p>\n<p><b>Manufactum:<\/b> Textilien sind nur ein Aspekt der Flachsverarbeitung und -verwendung. Der Rohstoff liefert noch eine ganze Reihe von Nebenprodukten. K\u00f6nnen Sie uns Beispiele nennen?<\/p>\n<p><b>E. Heger:<\/b> Schon der botanische Namen f\u00fcr Flachs &#8211; linum usitatissimum, der \u00fcberaus n\u00fctzliche Lein &#8211; gibt einen ersten Hinweis, da\u00df nicht nur die Faser, sondern auch die weiteren Teile der Flachspflanze verwendet werden k\u00f6nnen. Die Leinsamen sind ein begehrter Rohstoff f\u00fcr Tierfutter und die technische Industrie. Die Schutzschicht \u00fcber alten Gem\u00e4lden &#8211; der Firnis &#8211; besteht aus dem daraus gewonnenen, \u00fcbrigens durchaus wohlschmeckenden Lein\u00f6l. Das holzartige Innere des Flachsstengels wurde als Brennmaterial verwendet, heute leistet es als Pferdeeinstreu oder in Blumenerde beste Dienste. Das Flachswachs, welches aus den in der Verarbeitung anfallenden St\u00e4uben extrahiert werden kann, ist aufgrund seiner milden, aber anhaltenden antiseptischen Eigenschaften schon seit Hildegard von Bingen ein Bestandteil von Brandsalben.<\/p>\n<p><b>Manufactum:<\/b> Wieviel Lehrgeld zahlt man, wenn man eine fast v\u00f6llig verschwundene Anbaukultur wiederbeleben will?<\/p>\n<p><b>E. Heger:<\/b> Man zahlt zuviel Lehrgeld! Immer! Wer nicht \u00bbin Sch\u00e4ben geboren\u00ab ist, d.h. wer sich nicht mit Flachs und Leinen qua Familientradition befassen mu\u00df, kann durchaus als unbelehrbar gelten. Dies, weil er schon am ersten Tag seiner Arbeit gegen alle modernen Managementgrunds\u00e4tze versto\u00dfen mu\u00df: Er arbeitet in einem Industriezweig, der in den letzten 15 Jahren nahezu 80% seiner Besch\u00e4ftigten entlassen hat; er ist mit einer Produktion konfrontiert, die einen Lohnkostenanteil von mehr als 40% hat, und er verkauft ein schwieriges Produkt, das bei seinen K\u00e4ufern eine besondere Neugier voraussetzt. In der Holstein Flachs GmbH versuchen wir, dem Wissensverlust \u00fcber Flachs und Leinen entgegenzuwirken, indem wir zweimal die Woche eine F\u00fchrung durch unsere Produktionsanlage anbieten &#8211; garniert mit vielen Informationen aus der Welt des Leinens. Alte Literatur gibt eine gute Vorstellung von der Passion, mit der Flachsanbau und Leinenproduktion schon seit jeher betrieben werden sowie von dem Qualit\u00e4tsbewu\u00dftsein und dem Stolz, mit dem die Altvorderen den besten Flachs und das feinste Leinen ihr eigen nennen wollten. Es ist jedoch eine Art Quantensprung in der Anbau- und Erntetechnologie zu beobachten, welcher das alte Wissen in nur sehr engen Grenzen aktuell anwendbar h\u00e4lt. Umgekehrt war es aber auch ein gro\u00dfer Vorteil, da\u00df wir in Schleswig Holstein das Thema Flachs in vielen Aspekten neu denken durften. So hat die wissenschaftliche Begleitung der Wiedereinf\u00fchrung des Flachsanbaues nun schon wieder vor fast 15 Jahren ein modernes Anbausystem entwickelt, von dem wir heute noch profitieren. Auch die Entwicklung der Textilfaser Flachs zu einer technischen Faser ist zum \u00fcberwiegenden Teil in Deutschland vorangetrieben worden &#8211; von Menschen, die vielleicht auf einem Auge blind, sicher jedoch nicht betriebsblind waren und sind. Oder nehmen Sie den Einsatz von Sch\u00e4ben als Pferdeeinstreu: diese Idee ist in der Holstein Flachs vor 10 Jahren entwickelt worden. Heute wird ein Gutteil der gesamten westeurop\u00e4ischen Produktion nach diesem Vorbild vermarktet: Ich erinnere mich noch sehr gut an die ungl\u00e4ubigen Gesichter der Grandseigneurs der Flachswelt, als ich die Idee erstmalig vorstellte.<\/p>\n<p><b>Manufactum:<\/b> Wieviele Jahre gehen ins Land, bis der erste, den eigenen, hohen Qualit\u00e4tsanspr\u00fcchen gen\u00fcgende Flachs geerntet werden kann? Wie arbeitet man angesichts von gewaltigen Marktschwankungen und der Gefahr von Mi\u00dfernten oder schlechten Qualit\u00e4ten?<\/p>\n<p><b>E. Heger:<\/b> Die Arbeit im Flachs gleicht einer milden Form des Wahnsinns. Man ist abh\u00e4ngig von der Gunst des Wetters, von den Ausschl\u00e4gen des Marktes, von den Kapriolen der Mode, von den Launen der Agrarpolitik und, und, und&#8230;. Es hat etwa 5 Jahre gedauert, bis wir wirklich guten Flachs anbauen konnten, es hat zeitversetzt genau so lange gedauert, bis wir guten Flachs ernten konnten. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die Fasergewinnung &#8211; ganz zu schweigen von den folgenden Produktionsstufen. In der Ernte und bei der Fasergewinnung arbeiten wir durchaus schnell und konzentriert; dennoch mu\u00dften wir die Kultur der Langsamkeit wiederentdecken, um unsweiterzuentwickeln: Zeit ist heute Luxus im wahrsten Sinne des Wortes. Gute Arbeit und gute Produkte brauchen jedoch viel Sorgfalt und Hingabe. Und damit auch Zeit. Flachs ist wie ein guter Cognac: Viele Br\u00e4nde aus verschiedenen Jahren werden zu einem stets gleich gut mundendem Cuv\u00e9e vereinigt. So auch im Flachs; oft mischt man Fasern aus drei Erntejahren und von jeweils 2 oder 3 einzelnen Flachsfeldern in einem einzigen Garn, so da\u00df dieses eine stets gleichbleibende hohe Qualit\u00e4t aufweist. Und wie bei Cognac gibt es auch bei Flachs keine computergesteuerte Me\u00df- und Regeltechnik &#8211; die richtige Mischung obliegt der Erfahrung und dem Gef\u00fchl des Menschen.<\/p>\n<p><b>Manufactum:<\/b> Sie verf\u00fcgen in Mielsdorf \u00fcber die einzige aktive Flachsschwinge in Deutschland. Verarbeiten Sie dort ausschlie\u00dflich eigenes Material?<\/p>\n<p><b>E. Heger:<\/b> F\u00fcr textile Zwecke verarbeiten wir ausschlie\u00dflich eigenes Material, das teilweise noch einige Jahre lagert, damit wir im Falle einer Mi\u00dfernte nicht mit leeren H\u00e4nden dastehen. F\u00fcr nichttextile Zwecke wie zur Herstellung von D\u00e4mmstoffen oder von Reibbel\u00e4gen kaufen wir auch fremde Fasern zu, um \u00fcber die Mischung von verschiedenen Fasertypen ein stets gleichartiges Endprodukt zu erreichen.<\/p>\n<p><b>Manufactum:<\/b> Zum Konzept von Holstein Flachs geh\u00f6rt der biologische Anbau und die Weiterverarbeitung im Inland. Welche Strukturen (Leinenspinnereien, -webereien etc.) trifft man da \u00fcberhaupt noch an in Deutschland? <\/p>\n<p><b>E. Heger:<\/b> Es gibt in Deutschland noch eine erstaunliche Vielfalt an kleinen Betrieben, die Leinen spinnen, weben, wirken, f\u00e4rben und n\u00e4hen k\u00f6nnen. So finden sich in Deutschland zwei klassische Leinenspinnereien, etwa 20 spezialisierte Leinenweber und Leinenstricker sowie einige F\u00e4rbereien. Gl\u00fccklicherweise sind dies meist Unternehmen mit einer langen Tradition und mit der Passion, Qualit\u00e4t herzustellen. Wir haben uns im Verlauf der Jahre einige feste Partnerschaften auf den verschiedenen Produktionsstufen erarbeitet und gemeinsam Produkte entwickelt oder Herstellungsverfahren wiederentdeckt  oft mit Augenzwinkern, da es eher sportlicher Ehrgeiz als betriebswirtschaftliches Kalk\u00fcl ist, was die Beteiligten umtreibt.<\/p>\n<p><b>Manufactum:<\/b> Wie sehen Sie die Zukunft des Flachsanbaues in Deutschland?<\/p>\n<p><b>E. Heger:<\/b> Flachsanbau wird in Deutschland eine Nische bleiben; dies vor allem, weil die Investitionen f\u00fcr Ernte- und Aufbereitungsmaschinen je Fl\u00e4cheneinheit sehr hoch sind, wenn hochqualitative Fasern erzeugt werden sollen. Will man diese Kosten f\u00fcr Spezialtechnik vermeiden, so k\u00f6nnen trotz der guten klimatischen Eignung auch hier nur Fasern minderer Qualit\u00e4t erzeugt werden. Solche Fasern stehen jedoch z.B. aus Osteuropa zu solch niedrigen Preisen zur Verf\u00fcgung, da\u00df sich eine inl\u00e4ndische Produktion nicht lohnt. Ganz anders als der Anbau stellt sich die Flachsverwendung dar: Im textilen Bereich werden in Deutschland j\u00e4hrlich etwa 16.000 t Leinen entsprechend einer Fl\u00e4che von 20.000 ha und einem Wert von 0,8 Mrd Euro verkauft. Hinzu kommen im Automobilbau Fasermengen, die etwa 10.000 ha Anbaufl\u00e4che entsprechen &#8211; Tendenz steigend. Zusammen entspricht dies immerhin einer Fl\u00e4che von etwa 300 qkm und damit rund einem Drittel der westeurop\u00e4ischen Anbaufl\u00e4che bzw. 10 % der weltweiten Anbaufl\u00e4che! Die Inlandsnachfrage wird also nur zu 1% von der Inlandsproduktion gedeckt. Nur wenn es gelingt, besonders hochwertige inl\u00e4ndische Produkte nicht nur zu entwickeln, sondern auch dem Kunden die Qualit\u00e4tsvorteile deutlich zu machen, sehe ich eine echte Perspektive f\u00fcr eine Ausweitung des inl\u00e4ndischen Flachsanbaues.<\/p>\n<p><b>Manufactum:<\/b> Es hat ja mittlerweile Versuche gegeben (und es gibt sie noch), weitere nachwachsende Rohstoffe wie Hanf und Nessel neu zu etablieren. Wie stehen Sie dazu?<\/p>\n<p><b>E. Heger:<\/b> Zun\u00e4chst w\u00fcnsche ich allen, die sich mit der Wiedereinf\u00fchrung des Anbaues von Faserpflanzen befassen, viel Erfolg bei ihrer schwierigen Arbeit. Die Wiedereinf\u00fchrung des Flachsanbaues hatte und hat trotz zeitgem\u00e4\u00dfer Sorten, grunds\u00e4tzlich funktionierender Ernte- und Aufbereitungsverfahren, verf\u00fcgbarer Ernte- und Verarbeitungstechnik und einem etablierten Markt mit gro\u00dfen Schwierigkeiten zu k\u00e4mpfen. Diese Voraussetzungen m\u00fcssen f\u00fcr Hanf teilweise und f\u00fcr Nessel erst vollst\u00e4ndig geschaffen werden. Ganz zu schweigen von den wirtschaftlichen Problemen bei Produkten, die gegen billige Koppelprodukte eines anderen Marktes (Hanf\/Flachs) oder gar gegen bessere Produkte naher Verwandter (Nessel\/Ramie) konkurrieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p><b>Besuch in Mielsdorf<\/b><br \/>Sollten Sie an einer F\u00fchrung durch die Flachsschwinge in Mielsdorf (bei Bad Segeberg) interessiert sein, k\u00f6nnen Sie sich telefonisch unter der Nummer 04551\/2042 anmelden; F\u00fchrungen finden \u00fcblicherweise donnerstags und freitags um 15.00 Uhr statt. Weitere Informationen zu Flachs und Leinen finden Sie im Internet unter <a href=\"http:\/\/www.flachs.de\/\" >www.flachs.de<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.gesamtverband-leinen.de\/\" >www.gesamtverband-leinen.de<\/a><\/p>\n<p>&copy; 2002 Manufactum<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Egon Heger leitet das Unternehmen Holstein Flachs GmbH in Mielsdorf nahe Bad Segeberg, das sich seit 1990 dem Flachsanbau und der Flachsverarbeitung verschrieben hat. 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