{"id":5401,"date":"2002-03-22T00:00:00","date_gmt":"2002-03-21T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20020322-01n"},"modified":"2002-03-22T00:00:00","modified_gmt":"2002-03-21T22:00:00","slug":"thalheim-nachwachsende-rohstoffe-sind-im-kommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/thalheim-nachwachsende-rohstoffe-sind-im-kommen\/","title":{"rendered":"Thalheim: Nachwachsende Rohstoffe sind im Kommen"},"content":{"rendered":"<p>Nachwachsende Rohstoffe und deren Produkte sind im Kommen. Daran lie\u00df Dr. Gerald Thalheim, Parlamentarischer Staatssekret\u00e4r im <a HREF=\"http:\/\/www.verbraucherministerium.de\/\" >Bundesverbraucherministerium<\/a>, anl\u00e4sslich eines Parlamentarischen Abends in der Vertretung Mecklenburg-Vorpommerns in dieser Woche (20. M\u00e4rz) in Berlin keinen Zweifel. Nicht zuletzt wegen der Endlichkeit fossiler Ressourcen geh\u00f6re den nachwachsenden Rohstoffen die Zukunft. Die Fakten spr\u00e4chen f\u00fcr sich: Industriepflanzen werden bundesweit mittlerweile auf fast 700.000 Hektar angebaut. Mit sechs Prozent der gesamten Ackerfl\u00e4che entspricht das dem Anbauumfang von Kartoffeln oder Zuckerr\u00fcben. 1993 lag diese Fl\u00e4che noch bei knapp 290.000 Hektar.<\/p>\n<p>Bedeutendste Kultur sei Raps, aus dem Treib- und Schmierstoffe hergestellt w\u00fcrden, so Thalheim. Traditionell gro\u00dfe Bedeutung h\u00e4tten auch St\u00e4rkepflanzen wie Kartoffeln, Weizen und Mais f\u00fcr die Herstellung von Papier, Klebstoffen und zunehmend auch Biokunststoffen. <\/p>\n<p>Mecklenburg-Vorpommern, wo auch die <a HREF=\"http:\/\/www.fnr.de\/\" >Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR)<\/a> als Projekttr\u00e4ger des Bundesverbraucherschutzministeriums ihren Sitz habe, sei in Sachen nachwachsende Rohstoffe eine gute und bew\u00e4hrte Adresse, so Thalheim. Den Raum G\u00fcstrow bezeichnete er als besonders gutes Beispiel daf\u00fcr, wie nachwachsende Rohstoffe zur nachhaltigen Entwicklung einer Region beitragen k\u00f6nnen. Mit einer erstaunlichen Vielfalt von Unternehmen und Einrichtungen entwickele sich die Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe hier zunehmend zum Wirtschaftsfaktor. <\/p>\n<p>Die Entwicklung neuer Produkte sei wichtig, so der Staatssekret\u00e4r. Entscheidend und manchmal noch schwieriger und langwieriger sei es allerdings, diese Produkte dann auch im Markt zu etablieren. Thalheim: &#8220;\u00d6kologische Vorz\u00fcglichkeit allein reicht nicht aus, um breite Verbraucherschichten zum Kauf solcher Produkte zu bewegen. Es muss sich f\u00fcr den Verbraucher auch lohnen.&#8221; Beim Biodiesel sei dies erreicht. Bei anderen Produkten seien noch erhebliche Anstrengungen n\u00f6tig, da diese Produkte in der Regel teurer seien als ihre konventionellen Konkurrenten. Dabei w\u00fcrden allerdings Produktvorteile f\u00fcr Gesundheit, Umwelt und inl\u00e4ndisches Wirtschaftspotenzial, die sogenannten &#8220;externen Effekte&#8221;, nicht im Marktpreis bewertet. Die Bundesregierung unterst\u00fctze deshalb nicht nur Forschung, Entwicklung und Demonstration von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen, sondern auch deren Markteinf\u00fchrung. Im Rahmen spezieller F\u00f6rderprogramme stelle sie hierf\u00fcr insgesamt rund 36 Mio. Euro pro Jahr zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Quelle: BMVEL-Information Nr. 12 vom 2002-03-22.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachwachsende Rohstoffe und deren Produkte sind im Kommen. 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