{"id":53759,"date":"2018-06-18T07:32:50","date_gmt":"2018-06-18T05:32:50","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=53759"},"modified":"2018-06-14T14:14:41","modified_gmt":"2018-06-14T12:14:41","slug":"fussball-wm-die-biooekonomie-ist-mit-dabei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/fussball-wm-die-biooekonomie-ist-mit-dabei\/","title":{"rendered":"Fu\u00dfball-WM: Die Bio\u00f6konomie ist mit dabei"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_53760\" aria-describedby=\"caption-attachment-53760\" style=\"width: 509px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/static1.bmbfcluster.de\/1\/3\/9\/6\/8_366eb72d4b6c6e1\/13968meg_eb18c01d3174f2e.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-53760\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/13968abg_b9c5a8990b7d0dc.jpg\" alt=\"13968abg_b9c5a8990b7d0dc\" width=\"509\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2018\/06\/13968abg_b9c5a8990b7d0dc.jpg 684w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2018\/06\/13968abg_b9c5a8990b7d0dc-300x200.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2018\/06\/13968abg_b9c5a8990b7d0dc-600x400.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 509px) 100vw, 509px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-53760\" class=\"wp-caption-text\">Bundesministerin Anja Karliczek erh\u00e4lt von Joachim von Braun, dem Vorsitzenden des Bio\u00f6konomierats, einen der ersten \u00f6kobasierten Fu\u00dfb\u00e4lle, einen Telstar 18, mit denen bei der Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft in Russland gespielt wird. \u00a9 BMBF \/ Hans-Joachim Rickel<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Fu\u00dfballfans auf der ganzen Welt freuen sich auf die\u00a0Fu\u00dfballweltmeisterschaft 2018 in Russland: Welche der insgesamt 32 Nationalmannschaften wird am Ende auf dem Siegertreppchen stehen? Entscheidend wird sein, wie die Spieler mit dem offiziellen WM-Ball \u201eTelstar 18\u201c zurechtkommen. Der Ball hat es in diesem Jahr in sich: Die Moosgummischicht unter der Au\u00dfenhaut des Balls, die \u00fcblicherweise als Polster dient und f\u00fcr ein optimales Abprallverhalten sorgt, besteht zum ersten Mal aus biobasiertem Kautschuk auf Zuckerrohrbasis. Der Vorteil: Das Material ist besonders leicht, gut zu verarbeiten, elastisch und umweltfreundlich, da weniger klimasch\u00e4dliche fossile Rohstoffe wie Erd\u00f6l bei der Kautschuk-Produktion zum Einsatz kamen.<\/strong><\/p>\n<h3>Materialinnovationen der Bio\u00f6konomie<\/h3>\n<p>Genau diese Kombination aus Nachhaltigkeit und hoher Funktionalit\u00e4t zeichnet auch viele andere biobasierte Materialinnovationen in der Bio\u00f6konomie aus: Ob Funktions-T-Shirts aus Kaffeeresten, Outdoorkleidung aus Bioplastik, Turnschuhe aus Spinnenseide, Tennisschl\u00e4ger aus Flachs oder Fahrr\u00e4der aus holzbasierten Leichtstoffr\u00f6hren \u2013 viele umweltfreundliche Bio\u00f6konomie-Ans\u00e4tze haben den Sportsektor bereits erobert. Sie nutzen alternative biologische Ressourcen aus Pflanzen oder Abfallstoffen als Ausgangsstoffe f\u00fcr die Verarbeitung und bringen nachhaltige Produkte mit hoher Qualit\u00e4t auf den Markt.<\/p>\n<h3>Spinnenseide-Fasern in Turnschuhen<\/h3>\n<p>Im Rahmen der \u201eNationalen Forschungsstrategie Bio\u00f6konomie 2030\u201c werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihrer Arbeit vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) unterst\u00fctzt. Materialinnovationen sind dabei ein wichtiges Themenfeld: So hat ein Bioverfahrenstechnik-Team der Universit\u00e4t Freiburg \u2013 unter anderem mithilfe von BMBF-F\u00f6rderung \u2013 jahrelang daran get\u00fcftelt, den Produktionsprozess von Spinnenseide mit Bakterien als Minifabriken in die Tat umzusetzen.<\/p>\n<p>Inzwischen ist eine Firma entstanden, die das Supermaterial aus der Natur als nachhaltige, biobasierte Alternative f\u00fcr herk\u00f6mmliche chemisch produzierte Synthetikfasern anbietet. Ein gro\u00dfer Sportartikelhersteller hat die Spinnenseide-Fasern bereits in einem seiner Turnschuh-Modelle verarbeitet. Das neue Material schont damit nicht nur wertvolle Ressourcen in der Herstellung, sondern spart auch 15\u00a0Prozent an Gewicht im Schuh \u2013\u00a0eine Eigenschaft, die nicht nur Langstreckenl\u00e4ufer zu sch\u00e4tzen wissen.<\/p>\n<h3>Bio\u00f6konomie f\u00fcr den Sport<\/h3>\n<p>Der Sport profitiert damit vom Fortschritt, den Forscherinnen und Forscher in der Bio\u00f6konomie leisten. Allein in Deutschland gibt es derzeit 745 natur- und geisteswissenschaftliche Einrichtungen, die sich mit Forschungsfragen zur Bio\u00f6konomie besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Beispiele wie diese zeigen: Die Bio\u00f6konomie ist l\u00e4ngst in unserem Alltag angekommen und erweitert in vielen Industriezweigen die Palette umweltfreundlicher Produkte. Sie kombiniert Hightech-Fortschritt mit \u00f6kologischem Bewusstsein und liefert die Basis daf\u00fcr, dass wir die nat\u00fcrlichen Ressourcen effizient einsetzen und weniger umweltsch\u00e4dliche Plastikmaterialien produzieren.<\/p>\n<h3>BMBF-F\u00f6rderung zur Bio\u00f6konomie<\/h3>\n<p>Im Rahmen der \u201eNationalen Forschungsstrategie Bio\u00f6konomie 2030\u201c hat das BMBF seit 2010 rund 1.800 Einzel- und Verbundvorhaben mit 876 Millionen Euro Projektf\u00f6rdermitteln unterst\u00fctzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fu\u00dfballfans auf der ganzen Welt freuen sich auf die\u00a0Fu\u00dfballweltmeisterschaft 2018 in Russland: Welche der insgesamt 32 Nationalmannschaften wird am Ende auf dem Siegertreppchen stehen? Entscheidend wird sein, wie die Spieler mit dem offiziellen WM-Ball \u201eTelstar 18\u201c zurechtkommen. 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