{"id":53375,"date":"2018-06-11T06:42:12","date_gmt":"2018-06-11T04:42:12","guid":{"rendered":"https:\/\/rss.nova-institut.net\/public.php?url=http%3A%2F%2Fwww.innovations-report.de%2Fhtml%2Fberichte%2Ffoerderungen-preise%2Fforschung-an-biodegradierbarer-elektronik-gewinnt-wettbewerb-ausgezeichnete-orte-im-land-der-ideen.html"},"modified":"2018-06-06T10:38:04","modified_gmt":"2018-06-06T08:38:04","slug":"forschung-an-biodegradierbarer-elektronik-gewinnt-wettbewerb-ausgezeichnete-orte-im-land-der-ideen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/forschung-an-biodegradierbarer-elektronik-gewinnt-wettbewerb-ausgezeichnete-orte-im-land-der-ideen\/","title":{"rendered":"Forschung an biodegradierbarer Elektronik gewinnt Wettbewerb \u201eAusgezeichnete Orte im Land der Ideen\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Seit 2006 werden von der Initiative \u201eDeutschland \u2013 Land der Ideen\u201c Orte, Projekte und Menschen ausgezeichnet, die Ideen f\u00fcr Innovationen haben, die einen positiven Beitrag zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen leisten. Projekte, die Lebenswelten verbinden, quer denken und Bekanntes auf den Pr\u00fcfstand stellen. Mit der Forschung an biodegradierbarer Elektronik wurde das Fraunhofer Verbundprojekt bioElektron unter der Federf\u00fchrung des Fraunhofer FEP als einer der 100 Orte im Land der Ideen 2018 ausgezeichnet.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_53452\" aria-describedby=\"caption-attachment-53452\" style=\"width: 213px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-53452\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/9-2018_RGB-300x200.jpg\" alt=\"\u00a9 Fraunhofer FEP\" width=\"213\" height=\"142\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2018\/06\/9-2018_RGB-300x200.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2018\/06\/9-2018_RGB-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2018\/06\/9-2018_RGB-600x400.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-53452\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Fraunhofer FEP<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eEine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorn herein ausgeschlossen erschien.\u201c Diesem Zitat von Albert Einstein k\u00f6nnen viele Wissenschaftler sicherlich aus ihrer t\u00e4glichen Erfahrung heraus beipflichten. Dennoch ist es genau diese Neugier und das Streben nach neuen L\u00f6sungen, was auch die Forscher des Fraunhofer-Verbundprojektes bioElektron antreibt, an neuen Themen zu arbeiten, andere L\u00f6sungen zu finden und Ideen mithilfe des geb\u00fcndelten Wissens und K\u00f6nnens in geduldiger Kleinstarbeit umzusetzen.<\/p>\n<p>Unter dem Jahresthema \u201eWelten verbinden &#8211; Zusammenhalt st\u00e4rken\u201c wurden dieses Jahr 100 Innovationen f\u00fcr Deutschland von der Initiative \u201eDeutschland \u2013 Land der Ideen\u201c gemeinsam mit dem Partner Deutsche Bank gesucht. Nun d\u00fcrfen sich auch die Wissenschaftler des Verbundprojektes freuen \u2013 aus \u00fcber 1500 Bewerbungen wurden am 4. Juni die Forschungsergebnisse f\u00fcr biodegradierbare Elektronik pr\u00e4miert.<\/p>\n<p>Im Rahmen eines Fraunhofer-internen Verbundprojektes \u201ebioElektron \u2013 Biodegradierbare Elektronik f\u00fcr aktive Implantate\u201c werden gemeinsam mit Forschern der Fraunhofer-Institute ENAS, IBMT, ISC und IWKS elektronische Bauteile entwickelt, die nach einer definierten Funktionszeit in einer biologischen Umgebung vollst\u00e4ndig abgebaut werden k\u00f6nnen. Dies er\u00f6ffnet neuartige Anwendungen als auch Wege zur Verringerung des biologischen Fu\u00dfabdrucks. Eines der m\u00f6glichen Anwendungsfelder sind aktive medizinische Implantate, die nach Ablauf ihrer Funktionszeit vom Gewebe resorbiert werden sollen. Auch im Bereich des Smart Farming und in der Einwegdiagnostik sind die Ergebnisse anwendbar.<\/p>\n<p>Am Fraunhofer FEP wurden wesentliche Komponenten f\u00fcr biodegradierbare elektronische Bauteile entwickelt. Dies betrifft insbesondere biodegradierbare Leiterbahnen und Elektrodenkontakte f\u00fcr die elektrische Signalableitung oder Stimulation, D\u00fcnnschichttransistoren und Schaltungen.<\/p>\n<p>Welche Fakten entschieden schlie\u00dflich die Wahl als eine der Top 100 Ideen in Deutschland? Welche k\u00fcnftigen Herausforderungen werden mit diesen Entwicklungen bew\u00e4ltigt? Dr. Christian May, Bereichsleiter Flexible Organische Elektronik erkl\u00e4rt dazu: \u201eMit umweltfreundlichen Methoden soll der zunehmende Bedarf an medizinischer Versorgung sichergestellt werden. Innovativer Ansatz daran ist, dass im Projekt v\u00f6llig entgegengesetzte Anforderungen wie h\u00f6chste Leistungsf\u00e4higkeit mit dem Thema M\u00fcllvermeidung kombiniert werden. Wir sind stolz, dass diese Ans\u00e4tze im Rahmen des Wettbewerbes ausgezeichnet wurden. Im Projekt werden verschiedenste Disziplinen zusammen gebracht, was umso herausfordernder ist. Wir m\u00f6chten mit den Ergebnissen den gesellschaftlichen Herausforderungen wie z.B. der zunehmenden Alterung der Gesellschaft mit der einhergehenden Steigerung des medizinischen Bedarfs begegnen. Diese Auszeichnung wird alle Wissenschaftler in ihrer t\u00e4glichen Arbeit best\u00e4rken.\u201c<\/p>\n<p>Als einer der \u201eAusgezeichneten Orte im Land der Ideen\u201c wird das Fraunhofer FEP auch weiterhin an neuen L\u00f6sungen und der Umsetzung von Ideen in Innovationen in der Elektronenstrahl- und Plasmatechnologie und auf dem Gebiet der Organischen Elektronik arbeiten. Die Forscher am Institut stehen f\u00fcr Diskussionen und die \u00dcberf\u00fchrung der Forschungsergebnisse in weitere Anwendungen in der Praxis gern zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 2006 werden von der Initiative \u201eDeutschland \u2013 Land der Ideen\u201c Orte, Projekte und Menschen ausgezeichnet, die Ideen f\u00fcr Innovationen haben, die einen positiven Beitrag zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen leisten. Projekte, die Lebenswelten verbinden, quer denken und Bekanntes auf den Pr\u00fcfstand stellen. 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