{"id":53146,"date":"2018-05-29T09:47:39","date_gmt":"2018-05-29T07:47:39","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=53146"},"modified":"2018-05-29T10:52:32","modified_gmt":"2018-05-29T08:52:32","slug":"einwegkunststoffprodukte-neue-eu-vorschriften-zur-verringerung-der-meeresabfaelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/einwegkunststoffprodukte-neue-eu-vorschriften-zur-verringerung-der-meeresabfaelle\/","title":{"rendered":"Einwegkunststoffprodukte: neue EU-Vorschriften zur Verringerung der Meeresabf\u00e4lle"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Menge an sch\u00e4dlichem Plastikm\u00fcll in den Ozeanen und Meeren w\u00e4chst st\u00e4ndig. Um dagegen vorzugehen, schl\u00e4gt die Europ\u00e4ische Kommission nun neue Vorschriften vor, die f\u00fcr die gesamte EU gelten sollen. Im Visier sind die zehn Einwegprodukte aus Kunststoff, die in Europa am h\u00e4ufigsten an den Str\u00e4nden und in den Meeren gefunden werden, sowie Fischfangger\u00e4te, die im Meer verloren gegangen sind oder zur\u00fcckgelassen wurden.<\/strong><\/p>\n<p>Zusammen entfallen auf sie 70 % aller Abf\u00e4lle im Meer. Die neuen Vorschriften sind verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig und darauf zugeschnitten, optimale Ergebnisse zu erzielen. Dies bedeutet, dass f\u00fcr die verschiedenen Produkte unterschiedliche Ma\u00dfnahmen ergriffen werden sollen. So sollen Einwegkunststoffprodukte, f\u00fcr die bereits erschwingliche Alternativen zur Verf\u00fcgung stehen, vom Markt genommen werden. Bei Produkten, f\u00fcr die es noch keine offensichtlichen Alternativen gibt, liegt der Schwerpunkt auf der Eind\u00e4mmung ihres Verbrauchs durch entsprechende Ma\u00dfnahmen der Mitgliedstaaten, auf Vorgaben f\u00fcr ihre Gestaltung und Kennzeichnung und auf der Verpflichtung der Hersteller zur Abfallbewirtschaftung und zu S\u00e4uberungsaktionen. Mit den neuen Vorschriften wird Europa auf dem Weg zur L\u00f6sung dieses weltweiten Problems mit gutem Beispiel vorangehen.<br \/>\nFrans Timmermans, der f\u00fcr nachhaltige Entwicklung zust\u00e4ndige Erste Vizepr\u00e4sident der Kommission, erkl\u00e4rte: <em>\u201eDiese Kommission hat versprochen, sich ambitioniert den gro\u00dfen Fragen zu widmen und den Rest den Mitgliedstaaten zu \u00fcberlassen. Plastikm\u00fcll ist zweifellos ein gro\u00dfes Problem und die Europ\u00e4er m\u00fcssen mit vereinten Kr\u00e4ften dagegen vorgehen, denn der Plastikm\u00fcll landet letztlich in unserer Luft, unseren B\u00f6den, unseren Ozeanen und unserem Essen. Die heutigen Vorschl\u00e4ge sehen eine Reihe von Ma\u00dfnahmen vor, die dazu f\u00fchren werden, dass wir in unseren Superm\u00e4rkten weniger Einwegplastik vorfinden werden. Wir werden einige dieser Artikel aus den Regalen verbannen und sie durch sauberere Alternativen ersetzen, sodass den Menschen ihre Lieblingsprodukte weiterhin zur Verf\u00fcgung stehen.\u201c<\/em><br \/>\nJyrki Katainen, f\u00fcr Arbeitspl\u00e4tze, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsf\u00e4higkeit zust\u00e4ndiger Vizepr\u00e4sident der Kommission, f\u00fcgte hinzu: <em>\u201eKunststoffe sind sehr praktisch, aber wir m\u00fcssen sie verantwortungsbewusster einsetzen. Einwegplastik ist keine wirtschaftlich oder \u00f6kologisch intelligente L\u00f6sung. Die heutigen Vorschl\u00e4ge werden Unternehmen und Verbrauchern den \u00dcbergang zu nachhaltigen Alternativen erleichtern. Dies ist eine Chance f\u00fcr Europa, eine Vorreiterrolle zu \u00fcbernehmen, indem wir neue Produkte auf den Markt bringen, nach denen die Nachfrage in der Welt in den n\u00e4chsten Jahrzehnten gro\u00df sein wird, und indem wir unsere wertvollen und begrenzten Ressourcen wirtschaftlich sinnvoller nutzen. Unsere Zielvorgabe f\u00fcr die Sammlung von Kunststoffflaschen wird au\u00dferdem dazu beitragen, dass die f\u00fcr eine expandierende Kunststoffrecyclingindustrie erforderlichen Mengen zusammenkommen.\u201c<\/em><br \/>\nWeltweit machen Kunststoffe 85 % der Meeresabf\u00e4lle aus. Kunststoffe enden auch in den Lungen und auf den Tellern der Bev\u00f6lkerung. Die Auswirkungen des in der Luft, im Wasser und in Lebensmitteln zu findenden Mikroplastiks auf die menschliche Gesundheit sind bisher unbekannt. Das Plastikproblem muss angegangen werden, doch k\u00f6nnen sich daraus neue Chancen f\u00fcr Innovation, Wettbewerbsf\u00e4higkeit und die Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen ergeben.<br \/>\nF\u00fcr die Unternehmen bringt dies einen Wettbewerbsvorteil mit sich: Mit einheitlichen Vorschriften f\u00fcr den gesamten EU-Markt wird ein Sprungbrett f\u00fcr europ\u00e4ische Unternehmen geschaffen, das Gr\u00f6\u00dfenvorteile und eine bessere Wettbewerbsf\u00e4higkeit auf dem boomenden Weltmarkt f\u00fcr nachhaltige Produkte mit sich bringt. Durch die Einf\u00fchrung von Wiederverwendungssystemen (z. B. Pfandsystemen) k\u00f6nnen Unternehmen eine zuverl\u00e4ssige Belieferung mit hochwertigen Werkstoffen gew\u00e4hrleisten. In anderen F\u00e4llen kann der Anreiz, nach nachhaltigeren L\u00f6sungen zu suchen, den Unternehmen technologischen Vorsprung gegen\u00fcber globalen Wettbewerbern verleihen.<br \/>\n<strong>Unterschiedliche Ma\u00dfnahmen f\u00fcr unterschiedliche Produkte<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem 2015 das Problem der Plastikt\u00fcten in Angriff genommen worden war, gaben 72 % der Europ\u00e4er an, die Verwendung von Plastikt\u00fcten eingeschr\u00e4nkt zu haben (Eurobarometer). Nun richtet die EU ihre Aufmerksamkeit auf die 10 h\u00e4ufigsten Einwegkunststoffprodukte und auf Fischfangger\u00e4te, die in Europa zusammen 70 % der Abf\u00e4lle im Meer ausmachen. Die neuen Vorschriften sehen Folgendes vor:<\/p>\n<ul>\n<li>Verbot von Kunststoff in bestimmten Produkten: Wenn erschwingliche Alternativen zur Verf\u00fcgung stehen, werden die Einwegkunststoffprodukte vom Markt genommen. Das Vermarktungsverbot soll f\u00fcr Wattest\u00e4bchen, Besteck, Teller, Trinkhalme, R\u00fchrst\u00e4bchen und Luftballonst\u00e4be aus Kunststoff gelten, die vollst\u00e4ndig aus umweltfreundlicheren Materialien hergestellt werden m\u00fcssen. Einweggetr\u00e4nkebeh\u00e4lter, die Kunststoff enthalten, werden nur dann zugelassen, wenn ihre Deckel und Verschl\u00fcsse an ihnen befestigt sind.<\/li>\n<li>Zielvorgaben f\u00fcr die Verbrauchsminderung: Die Mitgliedstaaten m\u00fcssen daf\u00fcr sorgen, dass weniger Lebensmittelverpackungen und Getr\u00e4nkebecher aus Kunststoff verwendet werden.Dies k\u00f6nnen sie erreichen, indem sie nationale Ziele f\u00fcr die Verbrauchsminderung festsetzen, die Verf\u00fcgbarkeit alternativer Produkte in den Gesch\u00e4ften verbessern oder sicherstellen, dass Einwegkunststoffprodukte nicht kostenlos zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/li>\n<li>Verpflichtungen f\u00fcr die Hersteller: Die Hersteller werden zur Deckung der Kosten f\u00fcr die Abfallbewirtschaftung und die S\u00e4uberung der Umwelt sowie f\u00fcr Sensibilisierungsma\u00dfnahmen herangezogen. Dies gilt f\u00fcr die folgenden Kunststoffprodukte: Beh\u00e4lter, T\u00fcten und Folienverpackungen f\u00fcr Lebensmittel (z. B. f\u00fcr Chips und S\u00fc\u00dfigkeiten), Getr\u00e4nkeflaschen und -becher, Tabakerzeugnisse mit Filtern (z. B. Zigarettenstummel), Feuchtt\u00fccher, Luftballons und leichte Kunststofftragetaschen. Die Industrie wird auch Anreize erhalten, f\u00fcr diese Produkte weniger umweltsch\u00e4dliche Alternativen zu entwickeln.<\/li>\n<li>Zielvorgaben f\u00fcr die Sammlung: Die Mitgliedstaaten werden verpflichtet, bei Einweg-Getr\u00e4nkeflaschen aus Kunststoff bis zum Jahr 2025 eine Sammelquote von 90 % zu erreichen, zum Beispiel durch Pfandsysteme.<\/li>\n<li>Kennzeichnungsvorschriften: Auf bestimmten Produkten muss in klarer, standardisierter Weise angegeben werden, wie sie zu entsorgen sind, welches die negativen Umweltauswirkungen des Produkts sind und dass das Produkt Kunststoff enth\u00e4lt. Dies wird f\u00fcr Hygieneeinlagen, Feuchtt\u00fccher und Luftballons gelten.<\/li>\n<li>Sensibilisierungsma\u00dfnahmen: Die Mitgliedstaaten werden dazu verpflichtet, die Verbraucher f\u00fcr die negativen Auswirkungen einer unsachgem\u00e4\u00dfen Entsorgung von Einwegkunststoffprodukten und Fischfangger\u00e4ten sowie f\u00fcr die verf\u00fcgbaren Wiederverwendungssysteme und Abfallbewirtschaftungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr alle diese Produkte zu sensibilisieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr Fischfangger\u00e4te\u201a auf die 27 % der gesamten Strandabf\u00e4lle entfallen, beabsichtigt die Kommission, den bestehenden politischen Rahmen durch Systeme der Herstellerverantwortung f\u00fcr Fangger\u00e4te mit Kunststoffanteil zu erg\u00e4nzen. So werden Hersteller kunststoffhaltiger Fangger\u00e4te die Kosten f\u00fcr das Einsammeln der Abf\u00e4lle aus den Hafenauffangeinrichtungen sowie den Transport und die Behandlung dieser Abf\u00e4lle \u00fcbernehmen m\u00fcssen. Sie sollen auch die Kosten f\u00fcr Sensibilisierungsma\u00dfnahmen tragen. Einzelheiten zu den neuen Vorschriften f\u00fcr Fangger\u00e4te sind hier abrufbar.<\/p>\n<p><strong>N\u00e4chste Schritte<\/strong><br \/>\nDie Vorschl\u00e4ge der Kommission werden nun dem Europ\u00e4ischen Parlament und dem Rat zur Annahme vorgelegt. Die Kommission fordert die anderen Institutionen auf, dieses Dossier priorit\u00e4r zu behandeln und den Europ\u00e4ern noch vor der Europawahl im Mai 2019 greifbare Ergebnisse zu pr\u00e4sentieren.<br \/>\nAnl\u00e4sslich des Weltumwelttags am 5. Juni wird die Kommission zudem eine EU-weite Sensibilisierungskampagne starten, um das Bewusstsein der Verbraucher daf\u00fcr zu sch\u00e4rfen, dass es auch auf ihre Entscheidungen und das Verhalten eines jeden ankommt, wenn es um die Bek\u00e4mpfung der Umweltverschmutzung durch Plastik und der Verm\u00fcllung der Meere geht.<br \/>\nNat\u00fcrlich wird mit der Reduzierung der Meeresabf\u00e4lle aus der EU nur ein Teil des weltweiten Problems angegangen. Aber indem die Europ\u00e4ische Union eine F\u00fchrungsrolle \u00fcbernimmt, ist sie bestens positioniert, um \u2013 \u00fcber die G7 und die G20 und die Umsetzung der UN-Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung \u2013 Ver\u00e4nderungen auf globaler Ebene voranzutreiben.<\/p>\n<p><strong>Hintergrund<\/strong><br \/>\nMit der heutigen Initiative wird das in der europ\u00e4ischen Kunststoffstrategie angek\u00fcndigte Vorhaben umgesetzt, gegen Kunststoffabf\u00e4lle und ihre verheerenden Auswirkungen durch legislative Ma\u00dfnahmen vorzugehen, was vom Europ\u00e4ischen Parlament und vom Rat sowie von B\u00fcrgern und Interessentr\u00e4gern begr\u00fc\u00dft wurde. Die vorgeschlagenen Ma\u00dfnahmen werden einen Beitrag zum \u00dcbergang Europas zu einer Kreislaufwirtschaft sowie zur Erreichung der UN-Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung und zur Umsetzung der klimapolitischen Verpflichtungen und industriepolitischen Ziele der EU leisten.<br \/>\nDie heute vorgeschlagene Richtlinie baut auf bestehenden Vorschriften wie der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie und den Abfallrichtlinien auf und erg\u00e4nzt andere Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung der Meeresverschmutzung, wie sie z. B. in der Richtlinie \u00fcber Hafenauffangeinrichtungen vorgesehen sind, sowie die vorgeschlagenen Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr Mikroplastik und oxo-abbaubare Kunststoffe. Mit der neuen Richtlinie wird ein \u00e4hnlicher Ansatz wie bereits mit der erfolgreichen Plastikt\u00fcten-Richtlinie aus dem Jahr 2015 verfolgt, die positiv aufgenommen wurde und zu einem raschen Wandel des Verbraucherverhaltens gef\u00fchrt hat.<br \/>\nDie vorgeschlagene Richtlinie wird sowohl \u00f6kologische als auch wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen, so zum Beispiel:<\/p>\n<ul>\n<li>Vermeidung der Emission von 3,4 Mio. Tonnen CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalent bis 2030;<\/li>\n<li>Vermeidung von Umweltsch\u00e4den, die sich bis 2030 auf 22 Mrd. EUR belaufen w\u00fcrden;<\/li>\n<li>Einsparungen f\u00fcr die Verbraucher in H\u00f6he von gesch\u00e4tzten 6,5 Mrd. EUR.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Neben den in diesem Monat von der EU angenommenen Abfallvorschriften und Zielvorgaben werden auch diese neuen Vorschriften die Klarheit, die Rechtssicherheit und die Gr\u00f6\u00dfenvorteile mit sich bringen, die die Voraussetzung daf\u00fcr sind, dass die Unternehmen in der EU auf neuen M\u00e4rkten f\u00fcr innovative Mehrweg-Alternativen, neue Werkstoffe und besser konzipierte Produkte die F\u00fchrung \u00fcbernehmen k\u00f6nnen.<br \/>\nGem\u00e4\u00df den Vorgaben f\u00fcr eine bessere Rechtsetzung wurden zur Vorbereitung des heutigen Vorschlags eine Konsultation der Interessentr\u00e4ger und eine \u00f6ffentliche Konsultation sowie ausf\u00fchrliche Folgenabsch\u00e4tzungen durchgef\u00fchrt. Von den Teilnehmern an der \u00f6ffentlichen Konsultation, die von Dezember 2017 bis Februar 2018 durchgef\u00fchrt wurde, waren 95 % der Auffassung, dass Ma\u00dfnahmen gegen Einwegkunststoffprodukte dringend notwendig sind, und nach Ansicht 79 % sollten diese Ma\u00dfnahmen auf EU-Ebene ergriffen werden, um wirksam zu sein. Auch nach Auffassung von 70 % der Hersteller und 80 % der Marken muss dringend gehandelt werden. 72 % der Befragten haben ihre Verwendung von Plastikt\u00fcten eingeschr\u00e4nkt, 38 % von ihnen im letzten Jahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vorschl\u00e4ge der Kommission werden nun dem Europ\u00e4ischen Parlament und dem Rat zur Annahme vorgelegt<\/p>\n","protected":false},"author":58,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[5838],"supplier":[2317],"class_list":["post-53146","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","tag-bioeconomy","supplier-european-commission"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53146","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/58"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=53146"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53146\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53146"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53146"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53146"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=53146"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}