{"id":53004,"date":"2018-05-25T07:26:14","date_gmt":"2018-05-25T05:26:14","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=53004"},"modified":"2018-05-23T15:12:13","modified_gmt":"2018-05-23T13:12:13","slug":"paper-biorefinery-2018-die-papierindustrie-wird-zur-leitbranche-der-biooekonomie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/paper-biorefinery-2018-die-papierindustrie-wird-zur-leitbranche-der-biooekonomie\/","title":{"rendered":"Paper &amp; Biorefinery 2018 &#8211; Die Papierindustrie wird zur Leitbranche der Bio\u00f6konomie"},"content":{"rendered":"<p><strong>Am Anfang des digitalen Zeitalters hatte die Papierindustrie den Ruf der Sunset Industry, jetzt ist sie auf dem Weg zur Leitbranche der Bio\u00f6konomie. <\/strong><br \/>\n<strong>Die <a href=\"http:\/\/paper-biorefinery.com\/\" target=\"_blank\">Paper &amp; Biorefinery<\/a> 2018 am 16. und 17. Mai 2018 stand ganz im Zeichen dieses Wandels.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_53005\" aria-describedby=\"caption-attachment-53005\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.austropapier.at\/fileadmin\/austropapier.at\/dateiliste\/Bilder\/Foto1_Paper___Biorefinery.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-53005 size-full\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/csm_Foto1_Paper___Biorefinery_91ce2b9a6b.jpg\" alt=\"csm_Foto1_Paper___Biorefinery_91ce2b9a6b\" width=\"200\" height=\"134\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-53005\" class=\"wp-caption-text\">v.l.n.r. Wolfgang Bauer (APV, TU Graz), Rektor Harald Kainz (TU Graz), Kurt Maier (Heinzel Holding), Josef Plank (BMNT), Max Oberhumer (Sappi Austria), Christian Skilich (Mondi), Wolfgang Anzengruber (Verbund) Fotocredit: c-aupa\/foto frankl<\/figcaption><\/figure>\n<p>Da fehlte jede Spur von Sunset Industry &#8211; einer Branche im Sonnenuntergang. Im Gegenteil: Disruption. Turning Challenges into Chances. Unter diesem Motto, dem Perspektivenwandel von Herausforderungen zu M\u00f6glichkeiten ging die Paper &amp; Biorefinery Conference am 16. und 17. Mai 2018 in der Messe Graz \u00fcber die B\u00fchne.<\/p>\n<p>Hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Forschung diskutierten dabei die k\u00fcnftigen gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen sowie Chancen und Risiken f\u00fcr die Papierindustrie im Zusammenhang mit den neuen Trends und zuk\u00fcnftigen Ver\u00e4nderungen. Der digitale Wandel sowie die Transformation der Wirtschaftsweise in eine Bio\u00f6konomie bieten gro\u00dfe M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Branche, die die biobasierte Kreislaufwirtschaft seit Jahren lebt und sich durch ihre Entwicklung hin zur Bioraffinerie st\u00e4ndig weiterentwickelt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_53006\" aria-describedby=\"caption-attachment-53006\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.austropapier.at\/fileadmin\/austropapier.at\/dateiliste\/Bilder\/Foto2_Paper___Biorefinery.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-53006 size-full\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/csm_Foto2_Paper___Biorefinery_6175f4de20.jpg\" alt=\"csm_Foto2_Paper___Biorefinery_6175f4de20\" width=\"200\" height=\"134\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-53006\" class=\"wp-caption-text\">v.l.n.r. Max Oberhumer (Sappi Austria), Christian Skilich (Mondi) Fotocredit: c-aupa\/foto frankl<\/figcaption><\/figure>\n<p>Austropapier Pr\u00e4sident Max Oberhumer er\u00f6ffnete die Veranstaltung gemeinsam mit Wolfgang Bauer (Institut f\u00fcr Papier- und Zellstofftechnik) und Christian Skilich (Austropapier Vizepr\u00e4sident). Dabei \u00fcbergab der Austropapier-Pr\u00e4sident nach zwei Jahren an der Verbandsspitze das Zepter an Christian Skilich von Mondi. In seinem Eingangsstatement appellierte Skilich an die Branche die Chance der Digitalisierung zu nutzen. \u201eDisruption betrifft unsere gesamte Branche. Die Art wie die Industrie arbeitet wird sich ver\u00e4ndern. Sie bietet uns die M\u00f6glichkeit effizienter, besser und kundengerechter zu werden. Wer nicht auf den Zug aufspringt, wird auf der Strecke bleiben.\u201c Seitens der steirischen Politik begr\u00fc\u00dfte der Grazer Gemeinderat Stefan Haberler die 420 Teilnehmer. In Vertretung von Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth K\u00f6stinger stellte Generalsekret\u00e4r Josef Plank die Pl\u00e4ne der Regierung im Kampf gegen den Klimawandel vor und res\u00fcmierte \u201eDie Papierindustrie ist bereits jetzt ein wichtiger Teil der Bio\u00f6konomie. B\u00fcndeln wir die Kr\u00e4fte und entwickeln sie gemeinsam weiter.\u201c<\/p>\n<p>Im Economy.Forum gab unter anderen Verbund-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Anzengruber einen Einblick in die Energiewirtschaft von morgen. Joachim Sch\u00f6nbeck von Andritz zeigte anlagentechnische L\u00f6sungen auf, um den zuk\u00fcnftigen Anspr\u00fcchen in der Produktion gerecht zu werden. Marco Lucisano vom Forschungsinstitut RISE Bioreconomy erkl\u00e4rte, wie die Transformation von einer fossilen in eine biobasierte Gesellschaft gelingen kann. Anhand von Sappi f\u00fchrte R&amp;D Director Math Jennekens vor, welche Chancen der Wandel hin zur biobasierten Gesellschaft f\u00fcr die Papierindustrie bietet. Stefanie Lindstaedt vom Institut f\u00fcr Wissensmanagement an der TU Graz stellte vor, wie die Papierindustrie k\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr die Produktion n\u00fctzen kann. Zudem standen neben zwei Wissens.foren zu den Themen \u201eBioeconomy\u201c und \u201eRecycled Fiber\u201c \u00fcberwiegend technische Themen auf dem Programm \u2013 koordiniert vom Papierinstitut der TU Graz unter Prof. Wolfgang Bauer.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch der Heinzel-Mondi-Sappi-Award vergeben.<br \/>\nEr ging an:<\/p>\n<ul>\n<li>Melanie Mayr f\u00fcr \u201eFines Characterization and their impact on technological properties in papermaking applications\u201d<\/li>\n<li>Marion Frey, Daniel Widner, Jana S. Segmehl, Kirstin Casdorff, Tobias Keplinger, und Ingo Burgert f\u00fcr \u201eDelignified and Densified Cellulose Bulk Materials\u201d<\/li>\n<li>Alexey Khakalo f\u00fcr \u201eAdvanced Structures and Compositions for 3D Forming of Cellulosic Fibers\u201d<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.austropapier.at\/mediacenter\/aktuelles\/aktuelles\/news\/fotogalerie-paper-biorefinery-conference-2018\/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=caeba6a707dbc68a82f45300f2c76fed\" target=\"_blank\">zur Fotogalerie<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber die Papierindustrie in \u00d6sterreich<\/h3>\n<p>Die \u00f6sterreichische Papierindustrie hat durch ihren Bedarf an nat\u00fcrlichen Rohstoffen eine lange Tradition der Nachhaltigkeit. Der 100%ige Bezug von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, mehrfaches Recycling und mehrstufige Abwasserreinigung sind mittlerweile Standard. Die kaskadische Holznutzung &#8211; Mehrfachnutzung, Recycling und abschlie\u00dfende thermische Verwertung &#8211; und damit einhergehend die optimale Verwertung des wertvollen Rohstoffes Holz hat sie zur Leitbranche der kreislaufbasierten Bio\u00f6konomie gemacht. Mittlerweile erzeugen 24 Betriebe 5 Millionen Tonnen Papier und 2 Millionen Zellstoff pro Jahr und zus\u00e4tzlich noch Textilien, Nahrungsmittelzusatzstoffe, wie Kaugummizucker oder den Geschmacksstoff Vanillin. Auch zahlreiche Vorprodukte f\u00fcr die chemische Industrie kommen aus der Papierindustrie und ersetzen erd\u00f6lbasierte Stoffe. Durch intensive Forschung an weiteren neuen Erzeugnissen aus Holzbestandteilen entwickelt sich die Branche in Richtung Bioraffinerie und ist damit ein wichtiger Teil der Bio\u00f6konomie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Anfang des digitalen Zeitalters hatte die Papierindustrie den Ruf der Sunset Industry, jetzt ist sie auf dem Weg zur Leitbranche der Bio\u00f6konomie. Die Paper &amp; Biorefinery 2018 am 16. und 17. Mai 2018 stand ganz im Zeichen dieses Wandels. Da fehlte jede Spur von Sunset Industry &#8211; einer Branche im Sonnenuntergang. Im Gegenteil: Disruption. [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[10608,11860],"supplier":[3677,1592],"class_list":["post-53004","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","tag-biooekonomie","tag-bioraffinerie","supplier-austropapier","supplier-technische-universitaet-graz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53004","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=53004"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53004\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53004"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53004"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53004"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=53004"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}