{"id":5154,"date":"2001-11-21T00:00:00","date_gmt":"2001-11-20T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20011121-02n"},"modified":"2001-11-21T00:00:00","modified_gmt":"2001-11-20T22:00:00","slug":"ergebnisse-der-ufop-studie-zum-winterrapsanbau-zur-ernte-2002-basierend-auf-kleffmann-partner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/ergebnisse-der-ufop-studie-zum-winterrapsanbau-zur-ernte-2002-basierend-auf-kleffmann-partner\/","title":{"rendered":"Ergebnisse der UFOP-Studie zum Winterrapsanbau zur Ernte 2002 basierend auf Kleffmann &amp; Partner"},"content":{"rendered":"<p>Dr. Klaus Kliem, Vorsitzender der Union zur F\u00f6rderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) Der Anbau von Winterraps zur Ernte 2002 bel\u00e4uft sich nach den aktuellen Prognosen auf insgesamt rund 1,26 Millionen Hektar. Im gesamten Bundesgebiet ergibt sich damit gegen\u00fcber der Erntefl\u00e4che 2001 eine Erh\u00f6hung um rund 13,2 Prozent. <\/p>\n<p>Die Ursachen f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfte bisher ermittelte Winterrapsaussaatfl\u00e4che in der Bundesrepublik Deutschland liegen im erh\u00f6hten Raps\u00f6lbedarf auf Seiten der Ern\u00e4hrungsindustrie und des Ern\u00e4hrungshandwerks sowie den Verarbeitern im Non-Food-Bereich &#8211; speziell der Biodieselindustrie &#8211; bei gleichzeitig verringertem Rapssaat-Angebot auf dem Weltmarkt durch weltweite Produktionseinschr\u00e4nkungen in der Saison 2000\/2001. In Kenntnis dieser Zusammenh\u00e4nge haben die deutschen Erzeuger in ihren Anbauplanungen flexibel auf die derzeit f\u00fcr den Rapsanbau positiven Rahmenbedingungen reagiert und die Anbaufl\u00e4chen zur Ernte 2002 ausgedehnt. <\/p>\n<p>Obwohl die aktuellen Erzeugerpreise den R\u00fcckgang der Fl\u00e4chenzahlungen f\u00fcr \u00d6lsaaten verschmerzbar erscheinen lassen, gilt festzuhalten, dass mit der vollst\u00e4ndigen Umsetzung der AGENDA-Beschl\u00fcsse eine deutliche Verschlechterung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit der \u00d6lsaaten gegen\u00fcber dem Getreide verbunden ist. Daher sind f\u00fcr eine dauerhafte Stabilisierung des Rapsanbaues in Deutschland und damit der Sicherstellung der Rohstoffgrundlage f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Technik auch k\u00fcnftig Erzeugerpreise von 40 DM je Dezitonne Rapssaat und mehr notwendig. Dies hat die Studie von Professor Cay Langbehn, Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel, &#8220;Rapsanbau nach der AGENDA 2000&#8221; deutlich aufgezeigt. <\/p>\n<p>Die Winterrapsanbaufl\u00e4che wurde in den alten Bundesl\u00e4ndern (+ 12,4 Prozent; + 62.008 Hektar) und in den neuen Bundesl\u00e4ndern (+ 13,8 Prozent; + 84.988 Hektar) \u00e4hnlich stark ausgedehnt. Zu den Bundesl\u00e4ndern mit der deutlichsten relativen Steigerung im Winterrapsanbau z\u00e4hlen Niedersachsen (+ 18,8 Prozent; 14.086 Hektar) und Brandenburg (+ 18,5 Prozent; + 17.617 Hektar). Aber auch Bundesl\u00e4nder mit traditionell fl\u00e4chenstarkem Rapsanbau wie Mecklenburg-Vorpommern (+ 13,9 Prozent; + 28.431 Hektar); Bayern (+ 12,6 Prozent; + 18.945 Hektar) und Schleswig-Holstein (+ 10,9 Prozent; + 9.613 Hektar) haben die Aussaatfl\u00e4chen nochmals ausgedehnt. Lediglich in Rheinland-Pfalz (- 5,7 Prozent) wurde ein R\u00fcckgang in der Fl\u00e4che von 26.800 Hektar zur Aussaat 2000 auf 25.265 Hektar zur Aussaat 2001 ermittelt. <\/p>\n<p>Der Winterrapsanbau im Food-Bereich ist in den alten Bundesl\u00e4ndern um 13,6 Prozent auf 422.742 Hektar ausgedehnt worden. In den neuen Bundesl\u00e4ndern stieg dieser Anbau um 18 Prozent auf 504.129 Hektar. Insgesamt ergibt sich damit eine Ausweitung der Food-Fl\u00e4chen im gesamten Bundesgebiet (ohne Stadtbundesl\u00e4nder) um 16 Prozent auf 926.871 Hektar. Die Winterrapsanbaufl\u00e4che im Non-Food-Bereich wurde im gesamten Bundesgebiet um 6,1 Prozent von 316.710 Hektar zur Ernte 2001 auf 336.025 Hektar zur Ernte 2002 ausgedehnt, wobei in den alten Bundesl\u00e4ndern (+ 8,9 Prozent; + 11.265 Hektar) der Anbau st\u00e4rker erh\u00f6ht wurde als in den neuen Bundesl\u00e4ndern (+ 4,3 Prozent; + 8.050 Hektar). Dennoch sind auch zur Ernte 2002 nahezu 2\/3 des Non-Food-Winterrapsanbaus in den neuen Bundesl\u00e4ndern (197.459 Hektar) lokalisiert. <\/p>\n<p>Da der Anbau von Sommer\u00f6lfr\u00fcchten stark von eventuellen Auswinterungen bei Wintergetreide und Winterraps abh\u00e4ngig ist, werden die Fl\u00e4chensch\u00e4tzungen f\u00fcr Food- und Non-Food-Anbau Anfang des Jahres 2002 in einer gesonderten Studie ermittelt. <\/p>\n<p>UFOP<br \/>\nFax: 0228-8198-203<br \/>\nE-Mail: <a HREF=\"mailto:ufop@bauernverband.de\">ufop@bauernverband.de<\/a><\/p>\n<p>Quelle: Hausmitteilung der <a HREF=\"http:\/\/www.ufop.de\/\" >UFOP<\/a> vom 2001-11-21.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Klaus Kliem, Vorsitzender der Union zur F&ouml;rderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. 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