{"id":51289,"date":"2018-03-22T07:26:43","date_gmt":"2018-03-22T06:26:43","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=51289"},"modified":"2018-03-20T13:58:30","modified_gmt":"2018-03-20T12:58:30","slug":"biooekonomie-lehrbuch-der-uni-hohenheim-gibt-richtlinien-fuer-die-ausbildung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biooekonomie-lehrbuch-der-uni-hohenheim-gibt-richtlinien-fuer-die-ausbildung\/","title":{"rendered":"Bio\u00f6konomie: Lehrbuch der Uni Hohenheim gibt Richtlinien f\u00fcr die Ausbildung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Von Lehrenden und Lernenden: In Zeiten des Klimawandels, der Ressourcenknappheit und der Notwendigkeit zur Ern\u00e4hrungssicherung besch\u00e4ftigt sich die Bio\u00f6konomie mit neuen Methoden, diese globalen Probleme in den Griff zu bekommen. Dabei setzt die Bio\u00f6konomie auf Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen und neue Verfahren, um Nahrungsmittel, Tierfutter, Rohstoffe und Energie zu produzieren. Ein neues Buch der Universit\u00e4t Hohenheim in Stuttgart unter der Federf\u00fchrung von Prof. Dr. Iris Lewandowski zeigt nicht nur die Chancen und Vorteile der Bio\u00f6konomie auf. Es erkl\u00e4rt, wie Experten aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenarbeiten \u2013 und wie Bio\u00f6konomie interdisziplin\u00e4r in der Lehre am besten funktioniert.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_51290\" aria-describedby=\"caption-attachment-51290\" style=\"width: 240px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-51290 size-full\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Bildschirmfoto-2018-03-20-um-13.50.07.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2018-03-20 um 13.50.07\" width=\"240\" height=\"177\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-51290\" class=\"wp-caption-text\">Neues Lehrbuch der Uni Hohenheim zur richtigen Ausbildung in der Bio\u00f6konomie<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Masterstudiengang Bioeconomy der Universit\u00e4t Hohenheim ist bundesweit einzigartig. Im Rahmen ihres Studiums befassen sich die Studierenden mit den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und lernen, wie diesen mithilfe einer Bio\u00f6konomie begegnet werden kann.<\/p>\n<p>In ihrem neuen Buch \u201eBioeconomy \u2013 Shaping the Transition to a Sustainable, Biobased Economy\u201c beschreiben Experten aus den Fachrichtungen der Agrar-, Natur- sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universit\u00e4t Hohenheim die Probleme der Erd\u00f6l\u00f6konomie. Gleichzeitig bieten sie L\u00f6sungsans\u00e4tze und erkl\u00e4ren, wo weiterer Forschungsbedarf liegt.<\/p>\n<p>\u201eNeben den Experten haben auch vier Master-Studierende der Bio\u00f6konomie der Universit\u00e4t Hohenheim an dem Buch mitgeschrieben. Sie geben Einblicke, wie die Lehre in diesem Bereich verbessert werden kann\u201c, sagt die Expertin. \u201eDamit wollten wir auch anderen Richtlinien f\u00fcr die Ausbildung kommender Generationen geben.\u201c<\/p>\n<h3>Bio\u00f6konomie: wirtschaftlich und interdisziplin\u00e4r<\/h3>\n<p>Um unsere Zukunft zu sichern, m\u00fcsse man sich einfach mit Alternativen zu Erd\u00f6l befassen, so der Tenor der Experten in ihrem neuen Buch. Die Bio\u00f6konomie ist eine solche Alternative.<\/p>\n<p>\u201eEine nachhaltige Bio\u00f6konomie stellt eine solche Alternative dar und deshalb beschreiben wir in unserem Buch die Entwicklungsperspektiven\u201c, meint Prof. Dr. Lewandowski. \u201eAu\u00dferdem veranschaulichen wir, wie die Bio\u00f6konomie wirtschaftlich erfolgreich umgesetzt werden kann und zeigen die Interdisziplinarit\u00e4t unserer Forschung.\u201c<\/p>\n<p>So wird im Buch die ganze Vielfalt der Bio\u00f6konomie sichtbar \u2013 Grundlagen der Biomasseerzeugung werden genauso vorgestellt, wie M\u00f6glichkeiten der Verarbeitung oder der Vermarktung. \u201eDamit zeigen wir, dass die Bio\u00f6konomie tats\u00e4chlich nachhaltige Alternativen zur Erd\u00f6l\u00f6konomie bietet\u201c, sagt Jan Lask, studentischer Mitherausgeber des Buches.<\/p>\n<h3>Ein Guide f\u00fcr die Ausbildung von Bio\u00f6konomie-Experten<\/h3>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu diesen M\u00f6glichkeiten gebe das Lehrbuch auch Richtlinien f\u00fcr eine verbesserte Ausbildung vor. \u201eF\u00fcr diese neuen Bereiche \u00a0brauchen wir systemisch denkende Experten, die entlang der biobasierten Produktketten interdisziplin\u00e4r arbeiten k\u00f6nnen und mit den Methoden der \u00a0Produktion, der Verarbeitung und letzten Endes auch der Vermarktung vertraut sind.\u201c<\/p>\n<p>Dabei blicken die Experten auch in die Zukunft ihrer Studierenden. \u201eWir wollen klarmachen, welche beruflichen Chancen sich in der Bio\u00f6konomie ergeben. Das Buch zeigt dabei, \u00fcber welche Kompetenzen zuk\u00fcnftige Bio\u00f6konomen verf\u00fcgen sollten.\u201c Um dabei den Anforderungen der Studierenden gerecht zu werden, wurde bereits das Konzept des Lehrbuchs von Studierenden entwickelt. \u201eWir hoffen damit den zuk\u00fcnftigen Studierenden der Bio\u00f6konomie dieses vielf\u00e4ltige Thema verst\u00e4ndlich nahe bringen zu k\u00f6nnen\u201c, sagt Jan Lask.<\/p>\n<p>Das 355-Seitige Lehrbuch \u201eBioeconomy \u2013 Shaping the Transition to a Sustainable, Biobased Economy\u201c steht als kostenlose Open Source-Datei zur Verf\u00fcgung oder kann als Hardcover im Verlag Springer f\u00fcr 53,49 Euro gekauft werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Kontakt<\/h3>\n<p>Prof. Dr. Iris Lewandowski<br \/>\nUniversit\u00e4t Hohenheim<br \/>\nInstitut f\u00fcr Kulturpflanzenwissenschaften<br \/>\nT +49 711 459 22221<br \/>\nE <a href=\"mailto:Iris_Lewandowski@uni-hohenheim.de\" target=\"_blank\">Iris_Lewandowski@uni-hohenheim.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Lehrenden und Lernenden: In Zeiten des Klimawandels, der Ressourcenknappheit und der Notwendigkeit zur Ern\u00e4hrungssicherung besch\u00e4ftigt sich die Bio\u00f6konomie mit neuen Methoden, diese globalen Probleme in den Griff zu bekommen. 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