{"id":5072,"date":"2001-07-18T00:00:00","date_gmt":"2001-07-17T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20010718-01n"},"modified":"2001-07-18T00:00:00","modified_gmt":"2001-07-17T22:00:00","slug":"bremer-projekt-zur-umweltschonenden-produktion-wird-gefoerdert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bremer-projekt-zur-umweltschonenden-produktion-wird-gefoerdert\/","title":{"rendered":"Bremer Projekt zur umweltschonenden Produktion wird gef\u00f6rdert"},"content":{"rendered":"<p>Das Institut f\u00fcr Umweltverfahrenstechnik (IUV) der Universit\u00e4t Bremen hat jetzt gemeinsam mit dem Faserinstitut Bremen e.V. (FIBRE) einen Forschungsauftrag des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Wissenschaft (BMBF) im Rahmen des F\u00f6rderprogramms &#8220;Nachhaltige BioProduktion&#8221; erhalten. Das Projekt mit dem Titel: &#8220;Neues nachhaltiges Produktionsverfahren zur Herstellung innovativer Materialien f\u00fcr technische Anwendungen und Textilien mittels biotechnologischer Modifikation von Naturfasern&#8221; umfasst ein Finanzvolumen von f\u00fcnf Millionen Mark, von denen 80 Prozent vom BMBF \u00fcbernommen werden. Unter der Leitung von Professor Norbert R\u00e4biger (IUV) und der Projektkoordinierung durch das Faserinstitut Bremen werden sechs privatwirtschaftliche Unternehmen und vier Institute der Universit\u00e4ten Bremen, Hamburg und Hamburg-Harburg interdisziplin\u00e4r kooperieren. <\/p>\n<p>Der Bremer Antrag wurde im Zusammenhang mit der Initiative &#8220;Integrierte Produktpolitik&#8221; der Umweltminister der Europ\u00e4ischen Union gestellt. Der nachhaltigen Produktion kommt in der kommenden Umweltgesetzgebung in Europa eine gro\u00dfe Bedeutung zu. Dem bisher nur wenig ausgesch\u00f6pften Potenzial an nachwachsenden Rohstoffen gilt hierbei der besondere Augenmerk. F\u00fcr modifizierte Naturfasern aus Bastfaserpflanzen zum Beispiel bei der Herstellung von Naturfaserverbundwerkstoffen und im Textilbereich bestehen zukunftsweisendes Marktchancen. <\/p>\n<p>Technisch m\u00fcssen die Naturfaserb\u00fcndel aufgeschlossen werden, um die Feinheit und gute Faserhaftung entscheidend verbessern zu k\u00f6nnen. Dies wird gegenw\u00e4rtig durch chemischen Aufschluss und chemische Modifizierung versucht, wobei gro\u00dfe Abwassermengen und starke Laugen anfallen und die Umwelt belasten. Die durch einen mechanischen Aufschluss erzielbare Feinheit und Dehnung der Fasern gen\u00fcgt den Qualit\u00e4tsanspr\u00fcchen der Bekleidungsindustrie nicht. Dem gegen\u00fcber ist durch eine Anwendung neuisolierter Biokatalysatoren zweierlei m\u00f6glich: eine ressourcenschonende Herstellung von sehr feinen Faserb\u00fcndeln und die bedarfsgerechte Modifikation der Oberfl\u00e4cheneigenschaften von Naturfasern. Diese bilden die Grundlage, um im textilen und technischen Bereich innovative Materialien (etwa \u00f6kologisch interessante Verbundwerkstoffe mit spezifischen Eigenschaften) entwickeln zu k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Ziel des Bremer Projektes ist es, neues biotechnologischen Wissen in ein nachhaltiges Produktionsverfahren umzusetzen, um so aus hochwertigen Naturfasern (sp\u00e4ter auch aus Roh- und Abfallstoffen) neue Materialien herzustellen. Au\u00dferdem soll ein Kompetenznetzwerk aufgebaut werden, an dem das BMBF gro\u00dfes Interesse hat. <\/p>\n<p>Dieses Ziel l\u00e4sst sich nur durch die B\u00fcndelung von bio-, material- und produktionstechnischem Wissen verfolgen. Dadurch wird sicher gestellt, dass Ergebnisse der Grundlagenforschung an Hochschulen sehr schnell kleinen und mittelst\u00e4ndische Unternehmen zur Verf\u00fcgung stehen. Mit diesem Wissen k\u00f6nnen diese dann neue Produkte und Produktionen entwickeln. Das Bremer Verbundprojekt arbeitet deshalb mit zehn Partnern zusammen, davon f\u00fcnf mittelst\u00e4ndische Unternehmen aus der Biotechnologie, der Faser- sowie Textilherstellung und dem Anlagenbau. <\/p>\n<p>Die F\u00f6rderzusage des BMBF unterstreicht einmal mehr den innovativen Charakter und die Kompetenz der in Bremen ans\u00e4ssigen Forschungseinrichtungen in der anwendungsorientierten und praxisrelevanten Umweltverfahrenstechnik und Werkstofftechnik unterstrichen werden. <\/p>\n<p>Weitere Informationen bei: <\/p>\n<p>Faserinstitut Bremen e.V.,<br \/>\nTel. 0421\/218-9339,<br \/>\n<a HREF=\"http:\/\/www.faserinstitut.de\/\">http:\/\/www.faserinstitut.de<\/a><br \/>\nInstitut f\u00fcr Umweltverfahrenstechnik,<br \/>\nUniversit\u00e4t Bremen,<br \/>\nFachbereich Produktionstechnik,<br \/>\nTel. 0421\/218-4196,<br \/>\n<a HREF=\"http:\/\/www.iuv.uni-bremen.de\/\">http:\/\/www.iuv.uni-bremen.de<\/a><\/p>\n<p>Filmbericht von Radio Bremen zum Thema im RealVideo-Format:<br \/> <br \/>\n<a HREF=\"http:\/\/www.radiobremen.de\/tv\/bubi\/video\/ram\/180701_04.smil\">http:\/\/www.radiobremen.de\/tv\/bubi\/video\/ram\/180701_04.smil<\/a><\/p>\n<p>Quelle: Universit\u00e4t Bremen Pressemitteilung Nr. 098 \/ 18. Juli 2001 SC.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Institut f&uuml;r Umweltverfahrenstechnik (IUV) der Universit&auml;t Bremen hat jetzt gemeinsam mit dem Faserinstitut Bremen e.V. 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