{"id":5040,"date":"2001-09-05T00:00:00","date_gmt":"2001-09-04T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20010905-07n"},"modified":"2001-09-05T00:00:00","modified_gmt":"2001-09-04T22:00:00","slug":"nach-der-gartenparty-keine-muellberge-aus-plastik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/nach-der-gartenparty-keine-muellberge-aus-plastik\/","title":{"rendered":"Nach der Gartenparty keine M\u00fcllberge aus Plastik"},"content":{"rendered":"<p>Erfurt &#8211; Gartenparty oder Kindergeburtstag: Vorher: Schon bunt sieht das B\u00fcffet mit dem Plastebesteck und den Plastetellern aus. Nachher: Wohin mit dem Abfallberg? &#8211; Kein Problem mehr, einfach Geschirr und Besteck samt Speiseresten in den Gartenkomposter oder in die Biotonne. Derartiges Geschirr stellt die Donndorfer Firma Compo pure auf der &#8220;naro.tech&#8221; am 5. Und 6. September auf der Messe Erfurt vor. <\/p>\n<p>Hergestellt werden diese Produkte aus einem biologisch abbaubarem Werkstoff, der temperaturbestandig sowie wasser- und fettresistent ist. Die Effekte dieser L\u00f6sung liegen auf der Hand: keine Kosten f\u00fcr die M\u00fcllentsorgung. Mit der  Kompostierung schlie\u00dft sich der nat\u00fcrlichen Stoffkreislauf. Unter Kompostierbedingungen beginnt der biologische Abbau, wenn Feuchtigkeit und Erde als Tr\u00e4ger von Bakterien und Pilzkulturen hinzukommen. \u00dcbrig bleiben Kohlendioxid, Wasser und satte Mikroben.<\/p>\n<p>Die Firma Compopure stellt aus dem neuen Werkstoff  von der Gabel bis zum Kaffeer\u00fchrer alles her, was der Mensch zum Essen braucht. Gemeinsam mit Kooperationspartnern wurden die neuen L\u00f6sungen geschaffen. Das bezieht sich sowohl auf Produkte f\u00fcr das Catering als auch auf f\u00fcr die Verpackung. Zellglas-Flachbeutel, Zellglas-Bodenbeutel, Zellglas-Kleinrollen und Verpackungschips geh\u00f6ren bereits zum Angebot, ebenso Artikel f\u00fcr den G\u00e4rtnerei- und Floristikbedarf.<\/p>\n<p>Die Entsorgung aller Produkte erfolgt problemlos \u00fcber Biogasanlage, Kompostieranlage, Biotonne oder Komposter. F\u00fcr die Produktion werden ausschlie\u00dflich umweltfreundliche Rohstoffe verwendet, die biologisch abbaubar sind. Der Abbau ist CO<sub>2<\/sub>-neutral und hat somit keinen Einflu\u00df auf den Treibhauseffekt.<\/p>\n<p>Biologisch abbaubare Produkte aus Nachwachsenden Rohstoffen zu entwickeln, war die Gesch\u00e4ftsidee der 1996 gegr\u00fcndeten Compopure St\u00e4rke AG aus Donndorf. Die &#8220;V\u00e4ter&#8221; der Idee waren Fachleute aus der Landwirtschaft, der Wissenschaft und der produzierenden Wirtschaft.  1997 entstand das Konzept und 1998 war der Rohstoff gefunden, der sich am besten verarbeiten und vermarkten l\u00e4\u00dft: Bioplastik, ein Rohstoff aus biologisch abbaubaren synthetischen Polymeren und Nachwachsenden Rohstoffen und Mineralien als Zusatzstoffe. Wichtig ist, dass dieser Rohstoff mit herk\u00f6mmlichen Spritzgu\u00dfmaschinen verarbeitet werden. Neben den schon vorgestellten Produkten werden jetzt auch Formteile aus dem Rohstoff St\u00e4rke hergestellt, der aus Kartoffeln, Mais, Erbsen und Getreide gewonnen wird.<\/p>\n<p>Weitere Informationen sind im Internet unter <a HREF=\"http:\/\/www.narotech.de\/\">www.narotech.de<\/a> abrufbar.<\/p>\n<p>Quelle: Pressemitteilung Messe Erfurt AG vom 5. September 2001.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfurt &#8211; Gartenparty oder Kindergeburtstag: Vorher: Schon bunt sieht das B&uuml;ffet mit dem Plastebesteck und den Plastetellern aus. 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