{"id":5032,"date":"2001-09-10T00:00:00","date_gmt":"2001-09-09T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20010910-02n"},"modified":"2001-09-10T00:00:00","modified_gmt":"2001-09-09T22:00:00","slug":"das-neue-bio-siegel-soll-oeko-produkte-aus-der-nische-holen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/das-neue-bio-siegel-soll-oeko-produkte-aus-der-nische-holen\/","title":{"rendered":"Das neue Bio-Siegel soll \u00d6ko-Produkte aus der Nische holen"},"content":{"rendered":"<p>Bonn, 10. September (bmvel) &#8211; Das neue, von Bundesverbraucherschutzministerin Renate K\u00fcnast initiierte und von einer gro\u00dfen Allianz aus Handel, Verb\u00e4nden und Politik letzten Mai vereinbarte Bio-Siegel f\u00fcr Produkte des \u00f6kologischen Landbaus ist da.<br \/>\nMarkenrechtlich bereits abgesichert, kann es sofort von allen Erzeugern, Verarbeitern und dem Handel zur Kennzeichnung von Lebensmitteln genutzt werden, die nach den streng kontrollierten Standards der EG-\u00d6ko-Verordnung produziert werden.<\/p>\n<p>K\u00fcnast pr\u00e4sentierte das neue Bio-Siegel vergangene Woche (5. September) vor der Presse in Berlin und bezeichnete es als &#8220;ein wichtiges Signal der Agrarwende&#8221;, das einen wesentlichen Beitrag dazu leisten k\u00f6nne, die angestrebte Ausweitung des \u00f6kologischen Landbaus auf rund 20 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4che bis zum Jahr 2010 zu erreichen. Denn das Zeichen schaffe Transparenz und Sicherheit beim Kauf von \u00d6ko-Ware und &#8220;ist damit ein herausragendes Angebot an die Verbraucherinnen und Verbraucher, die Bio-Lebensmittel schnell und eindeutig von anderen unterscheiden wollen&#8221;, so die Verbraucherschutzministerin.<\/p>\n<p>Zugleich hob K\u00fcnast die Chancen f\u00fcr die Marktteilnehmer auf der Erzeuger- und Handelsseite hervor. Das Bio-Siegel kann auf freiwilliger Basis von allen genutzt werden, ohne dass die Anbieter auf eigene Produktnamen verzichten m\u00fcssen, greife also nicht in den Wettbewerb der Bio-Marken ein. K\u00fcnast appellierte in diesem Zusammenhang vor allem an den traditionellen Lebensmitteleinzelhandel, das Bio-Siegel so schnell als m\u00f6glich in den Regalen sichtbar zu machen. Und auch die Landwirte ermunterte K\u00fcnast, diesen Neuanfang im Bio-Markt zu nutzen, um auf \u00f6kologischen Landbau umzustellen.<\/p>\n<p>Die Ministerin k\u00fcndigte zudem an, dass der Prozess der Verbraucherinformation und -beratung mit erheblichen Mitteln in Millionenh\u00f6he unterst\u00fctzt werde, um m\u00f6glichst schnell m\u00f6glichst viele Menschen zu erreichen. Mit der Vorstellung des Bio-Siegels wurden zum Beispiel die ersten Informationen auf der eigens konzipierten Internetseite (http:\/\/www.bio-siegel.de) eingestellt. Au\u00dferdem startete K\u00fcnast symbolisch eine Informationstour durch Deutschland, die ab Anfang Oktober in 12 bis 16 St\u00e4dten Station machen wird. F\u00fcr 2002 ist dann eine breit angelegte Informationskampagne geplant.<\/p>\n<p>Die gesetzliche Absicherung des neuen Bio-Siegels ist mit der Verabschiedung im Bundeskabinett einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Bis Ende des Jahres wird das weitere Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen sein. Die notwendige Durchf\u00fchrungsverordnung wird ebenfalls z\u00fcgig auf den Weg gebracht. F\u00fcr die interessierten Marktteilnehmer hat K\u00fcnast die Informationsstelle Bio-Siegel bei der \u00d6ko-Pr\u00fcfzeichen GmbH, Rochusstra\u00dfe 2, 53123 Bonn, Tel. 0228-9777-702, einrichten lassen. Sie soll daf\u00fcr sorgen, dass die Markteinf\u00fchrung des Bio-Siegels schnell und unb\u00fcrokratisch organisiert werden kann.<\/p>\n<p>Quelle: <a HREF=\"http:\/\/www.verbraucherministerium.de\/presse-inhalt.shtml\">BMVEL Nachrichten<\/a> Nr. 37 vom 10. September 2001.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bonn, 10. 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