{"id":5005,"date":"2000-12-20T00:00:00","date_gmt":"2000-12-19T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20001220-02n"},"modified":"2000-12-20T00:00:00","modified_gmt":"2000-12-19T22:00:00","slug":"innovation-in-der-biotechnologie-rohstoff-aus-krebsschalen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/innovation-in-der-biotechnologie-rohstoff-aus-krebsschalen\/","title":{"rendered":"Innovation in der Biotechnologie &#8211; Rohstoff aus Krebsschalen"},"content":{"rendered":"<p>&#8220;Mit der Natur &#8211; f\u00fcr die Natur&#8221;, das ist das Leitmotiv der <b>Heppe GmbH Biotechnologische Systeme und Materialien<\/b>. Das 1998 gegr\u00fcndete hoch innovative Unternehmen \u00fcbernahm seinen neuen Produktionsstandort im Gewerbegebiet Halle-Queis, wo sich die geeigneten Bedingungen hinsichtlich infrastruktureller Voraussetzungen und Kooperationspartnern fanden.<\/p>\n<p>In ihrem 1.000 qm gro\u00dfen Produktionsgeb\u00e4ude stellt die Heppe GmbH mit sieben Arbeitskr\u00e4ften Biopolymere auf der Basis von Krustentieren her, in Fachkreisen <i>Chitosan<\/i> genannt. Das Ausgangsmaterial Chitin als Bindemittel der Krebsschale wird nach Zellulose als zweitgr\u00f6\u00dfter nachwachsender Rohstoff eingesch\u00e4tzt. Chitosan hat bakterien- und pilzhemmende Wirkung und absorbiert Ger\u00fcche. In der Kosmetik findet der Verbraucher bereits auf einigen Produkten den Hinweis auf Chitosanverwendung in Haut- und  Haarpflegeprodukten.<\/p>\n<p>Dieses Naturprodukt erm\u00f6glicht eine breite Vielfalt von Anwendungen, sowohl als biologisch abbaubares Flockungsmittel in der Bau- und Papierindustrie, Wasser- und Abwassertechnik bis hin zum Einsatz in der Lebensmittelindustrie und Medizin. Auch auf technische Anwendungen wie Geruchsfilter, Geruchssprays, Folien und Kapseln konzentriert sich die Entwicklungsaktivit\u00e4t der Heppe GmbH. <\/p>\n<p>Gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie werden ebenso Anwendungsfelder f\u00fcr Kombinationsprodukte von Chitosan mit einheimischen nachwachsenden Rohstoffen erarbeitet. So erhalten z. B. Hanf oder Baumwolle durch Chitosan neue hochwertige Eigenschaften wie Erh\u00f6hung der Festigkeit, Geschmeidigkeit, bessere Hautvertr\u00e4glichkeit und Wasserspeicherf\u00e4higkeit. <\/p>\n<p>Mit einer Produktion von etwa 250 t im Jahr 2001 f\u00fcr den technischen Bereich ist die Heppe GmbH der gr\u00f6\u00dfte Anbieter von verschiedenartigem technischem Chitosan in Europa und wird anl\u00e4sslich der Umweltmesse Terratec im M\u00e4rz 2001 zur Feier der Inbetriebnahme ein internationales Anwendersymposium veranstalten, das Forschern und Anwendern ein Info- und Austauschforum bietet.<\/p>\n<p>So wird von der Heppe GmbH ein Grundstein f\u00fcr die breitenwirksame und wirtschaftliche Einf\u00fchrung eines neuen \u00f6kologischen Werk- und Wirkstoffes gelegt. <\/p>\n<p>Weitere Hinweise: Siehe auch &#8211; Handelsblatt vom 16.08.2000, S. 45 &#8211; GEO Heft 7\/2000.<\/p>\n<p>Kontakt:<br \/>\nBirgit Heppe, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin<br \/>\nLeipziger Stra\u00dfe 32<br \/> <br \/>\n04827 Gerichshain<br \/> <br \/>\nTelefon: (03 42 92) 6 82 88<br \/> <br \/>\nFax: (03 42 92) 6 80 84<br \/> <br \/>\nE-Mail: <a HREF=\"mailto:biolog@t-online.de\">biolog@t-online.de<\/a><\/p>\n<p>Autorin: Marion Kupfer (nova)<br \/>\nEndredaktion: Michael Karus (nova)<br \/>\nQuelle: ots Originaltext: Stadt Halle\/Saale &#8211; 20.12.2000 (im Internet recherchierbar: <a HREF=\"http:\/\/recherche.newsaktuell.de\/\">http:\/\/recherche.newsaktuell.de<\/a>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Mit der Natur &#8211; f&uuml;r die Natur&#8221;, das ist das Leitmotiv der <b>Heppe GmbH Biotechnologische Systeme und Materialien<\/b>. 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