{"id":49150,"date":"2018-01-19T06:42:07","date_gmt":"2018-01-19T05:42:07","guid":{"rendered":"https:\/\/rss.nova-institut.net\/public.php?url=http%3A%2F%2Fwww.innovations-report.de%2Fhtml%2Fberichte%2Fbiowissenschaften-chemie%2Fressourcenschonende-und-umweltfreundliche-kombination-von-chemo-und-biokatalyse.html"},"modified":"2018-01-12T12:11:10","modified_gmt":"2018-01-12T11:11:10","slug":"ressourcenschonende-und-umweltfreundliche-kombination-von-chemo-und-biokatalyse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/ressourcenschonende-und-umweltfreundliche-kombination-von-chemo-und-biokatalyse\/","title":{"rendered":"Ressourcenschonende und umweltfreundliche Kombination von Chemo- und Biokatalyse"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein aktueller Trend in der Biotechnologie ist die direkte Kombination solcher Verfahren mit chemokatalytischen Reaktionen zur Entwicklung umweltfreundlicher und ressourcenschonender Verfahren. In der neuen Fachzeitschrift Nature Catalysis w\u00fcrdigt ein \u00dcbersichtsartikel dieses sich rasch entwickelnde Forschungsgebiet. Der Beitrag eines internationalen Autorenteams entstand unter der Federf\u00fchrung von Prof. Dr. Uwe Bornscheuer von der Universit\u00e4t Greifswald.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_49159\" aria-describedby=\"caption-attachment-49159\" style=\"width: 208px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-49159\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/csm_Nature_Catalysis_TU_Wien_afa56a485f.jpg\" alt=\"Ressourcenschonende und umweltfreundliche Kombination von Chemo- und Biokatalyse \u2013 Foto: Technische Universit\u00e4t Wien\" width=\"208\" height=\"143\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2018\/01\/csm_Nature_Catalysis_TU_Wien_afa56a485f.jpg 800w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2018\/01\/csm_Nature_Catalysis_TU_Wien_afa56a485f-300x206.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2018\/01\/csm_Nature_Catalysis_TU_Wien_afa56a485f-600x413.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 208px) 100vw, 208px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-49159\" class=\"wp-caption-text\">Ressourcenschonende und umweltfreundliche Kombination von Chemo- und Biokatalyse \u2013 Foto: Technische Universit\u00e4t Wien<\/figcaption><\/figure>\n<p>In allen Organismen katalysieren hunderte verschiedene Enzyme zahlreiche Reaktionen mit sehr gro\u00dfer Genauigkeit und Effizienz unter milden Bedingungen. Dieses Potenzial wird schon lange auch in der Chemie angewendet, um die Vorteile enzymatischer Reaktionen zu nutzen. Die Herstellung komplexer Verbindungen, wie zum Beispiel pharmazeutischer Wirkstoffe, erfolgt jedoch \u00fcber viele aufeinander aufbauende Syntheseschritte. Umweltfreundlicher und ressourcenschonender w\u00e4re eine direkte Kombination mehrerer dieser Reaktionen. Allerdings sind die meisten chemischen Reaktionen nicht ohne weiteres mit Enzymreaktionen vereinbar.<\/p>\n<p>Inzwischen ist es Wissenschaftlern jedoch gelungen, solche effizienten und einfachen \u201eEintopfsynthesen\u201c zu erzielen, einerseits durch Steuerung der Reaktionsbedingungen wie Temperatur oder L\u00f6sungsmittel, andererseits durch Anpassung der Katalysatoren. Mittlerweile k\u00f6nnen bestimmte Metall- und Organokatalysatoren, aber auch elektrochemische Methoden und sogar lichtinduzierte Reaktionen mit Enzymen effizient kombiniert werden. Zur Realisierung der neuen \u201eEintopfsynthesen\u201c haben sowohl neue Entwicklungen in der Chemie, die Entdeckung und Anpassung von Enzymen als auch verfahrenstechnische Konzepte beigetragen. Die Isolierung von Zwischenprodukten kann somit entfallen und h\u00f6here Ausbeuten und Reinheiten sind m\u00f6glich bei gleichzeitiger Einsparung von Material, Zeit und Energie.<\/p>\n<p>Eine Zusammenfassung dieser aktuellsten Entwicklungen liefert der jetzt in Nature Catalysis erschienene \u00dcbersichtsartikel des internationalen Autorenteams, bestehend aus Wissenschaftlern der Universit\u00e4ten Greifswald und Bielefeld, der Technischen Universit\u00e4t Wien (\u00d6sterreich) und von den Pharmaunternehmen Novartis AG und F. Hoffmann-La Roche Ltd. (beide Schweiz).<\/p>\n<p>\u201eWir freuen uns sehr, dass wir in der ersten Ausgabe der neuen Schwesterzeitschrift von Nature unseren Beitrag ver\u00f6ffentlichen durften und sind \u00fcberzeugt, dass dieser Review auf gro\u00dfe Resonanz in der Fachwelt sto\u00dfen und wichtige Impulse f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Forschung auf diesem Gebiet liefern wird\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Dr. Uwe Bornscheuer, Hauptautor des \u00dcbersichtsartikels.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein aktueller Trend in der Biotechnologie ist die direkte Kombination solcher Verfahren mit chemokatalytischen Reaktionen zur Entwicklung umweltfreundlicher und ressourcenschonender Verfahren. In der neuen Fachzeitschrift Nature Catalysis w\u00fcrdigt ein \u00dcbersichtsartikel dieses sich rasch entwickelnde Forschungsgebiet. Der Beitrag eines internationalen Autorenteams entstand unter der Federf\u00fchrung von Prof. Dr. Uwe Bornscheuer von der Universit\u00e4t Greifswald. 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