{"id":48380,"date":"2017-12-12T07:20:18","date_gmt":"2017-12-12T06:20:18","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=48380"},"modified":"2017-12-08T12:22:48","modified_gmt":"2017-12-08T11:22:48","slug":"novamont-verdoppelt-die-produktion-von-biopolyestern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/novamont-verdoppelt-die-produktion-von-biopolyestern\/","title":{"rendered":"Novamont verdoppelt die Produktion von Biopolyestern"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bis zum ersten Quartal 2018 wird die von Novamont kontrollierte\u00a0Mater-Biopolymer die Produktionskapazit\u00e4t von ORIGO-BI, der Polyestergruppe mit hohem Gehalt an erneuerbaren Rohstoffen auf Basis von Biomonomeren, von 50.000 auf 100.000 Tonnen\/Jahr steigern.<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem 2016 erfolgten Erwerb von 100% von Mater-Biopolymer von der Gruppe Mossi&amp;Ghisolfi, brachte Novamont die zweite Phase des Projekts zur Umwandlung des Mater-Biopolymer-Werks in Patrica (FR) ins Rollen. Dabei ist die Verdopplung der Produktionskapazit\u00e4t der Biopolyestergruppe ORIGO-BI geplant, die zur Verbesserung der technischen, wirtschaftlichen und \u00f6kologischen Eigenschaften der biologisch abbaubaren und kompostierbaren Biokunststoffe MATER-Bi<sup>\u00ae<\/sup> eingesetzt wird, sowie die Entwicklung neuer Chemicals und Produktionsverfahren, was der R\u00fcckw\u00e4rtsintegration der Produktionskette von Novamont einen weiteren starken Auftrieb verleiht.<\/p>\n<p>Das Mater-Biopolymer-Werk in Patrica geh\u00f6rte 2009 der M&amp;G-Gruppe, verf\u00fcgte \u00fcber zwei PET-Strecken und hatte die Produktion einer Strecke gestoppt. Dank einer 2009 eingeleiteten Zusammenarbeit konnte Novamont mit den Umbauarbeiten dieser Strecke beginnen und dabei nach und nach seine eigene Technologie integrieren, bis 2011 die erste kontinuierlich arbeitende Anlage f\u00fcr die Produktion von ORIGO-BI (auf Basis pflanzlicher \u00d6le aus Monomeren gewonnene biologisch abbaubare Polyester) eingeweiht wurde, die zu einer Flagship-Anlage und zu einem Glied der Bioraffinerien von Novamont geworden ist. Bis zum ersten Quartal 2018 wird Novamont mit der Fertigstellung des Projekts zur Umwandlung der zweiten Strecke, bei der die dank den Erfahrungen mit der ersten Strecke m\u00f6glich gemachten technologischen Fortschritte voll und ganz zum Einsatz gelangen, die Produktionskapazit\u00e4t der Biopolyesterpalette ORIGO-BI verdoppeln, die von 50.000 auf 100.000 Tonnen pro Jahr steigen und sich durch ein hohes Ma\u00df an Erneuerbarkeit auszeichnen wird.<\/p>\n<p>Nach Ansicht von Catia Bastioli, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Novamont, &#8220;ist die Verdopplung der Produktionskapazit\u00e4t des Werks in Patrica ein weiterer Baustein f\u00fcr den Aufbau einer italienischen Produktionskette f\u00fcr Biokunststoffe und Biochemikalien, die Forschung, Landwirtschaft und Industrie einbindet, um Produkte zu entwickeln, die L\u00f6sungen f\u00fcr die gro\u00dfen Umweltprobleme bieten k\u00f6nnen&#8221;.<\/p>\n<p>Das bio\u00f6konomische Kreislaufmodell von Novamont z\u00e4hlt in Bezug auf die Investitionen und die auf Industrielevel gebrachten neuen Technologien zu den beachtlichsten Modellen in Europa, mit 500 Millionen Euro, die direkt oder im Rahmen von Joint Ventures in Anlagen investiert wurden, 200 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung, 600 direkten Mitarbeitern, 2000 indirekten Mitarbeitern, 1.000 Mitarbeitern f\u00fcr den Bau von 4 neuen und weltweit f\u00fchrenden Werken, 6 reindustrialisierten und ehemals krisengeplagten Standorten in 6 verschieden Regionen, sowie Fortentwicklungen und positiven Auswirkungen f\u00fcr die Landwirtschaft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber Novamont<\/h3>\n<p>Das Unternehmen Novamont ist f\u00fchrend in der Entwicklung und Herstellung von von Bio-Kunststoffen und Biochemikalien unter Verwendung nachwachsender Rohstoffe. Mit 600 Mitarbeitern hat das Unternehmen im Gesch\u00e4ftsjahr 2016 einen Umsatz von \u00fcber 170 Millionen Euro erzielt und best\u00e4ndig in Forschung und Entwicklung investiert (20 % der engagierten Mitarbeiter). Die Gesellschaft h\u00e4lt ein Portfolio mit rund 1.000 Patenten. Firmensitz ist Novara, die Produktionsst\u00e4tte befindet sich in Terni und die Forschungslabore in Novara, Terni und Piana di Monte Verna (Region Kampanien). Novamont ist \u00fcber Tochterfirmen in Porto Torres (Region Sardinien), in Bottrighe (Region Venetien), Patrica (FR) t\u00e4tig. Das Unternehmen ist auch im Ausland t\u00e4tig mit Niederlassungen in Deutschland, Frankreich und den USA und mit einem Vertretungsb\u00fcro in Br\u00fcssel (Belgien). Vertreter des Unternehmens arbeiten in den Beneluxstaaten, Skandinavien, D\u00e4nemark, im Vereinigten K\u00f6nigreich, China, Japan, Kanada, Australien und Neuseeland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis zum ersten Quartal 2018 wird die von Novamont kontrollierte\u00a0Mater-Biopolymer die Produktionskapazit\u00e4t von ORIGO-BI, der Polyestergruppe mit hohem Gehalt an erneuerbaren Rohstoffen auf Basis von Biomonomeren, von 50.000 auf 100.000 Tonnen\/Jahr steigern. Nach dem 2016 erfolgten Erwerb von 100% von Mater-Biopolymer von der Gruppe Mossi&amp;Ghisolfi, brachte Novamont die zweite Phase des Projekts zur Umwandlung des [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[6843,5847],"supplier":[509],"class_list":["post-48380","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","tag-biochemicals","tag-bioplastics","supplier-novamont"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48380","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=48380"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48380\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=48380"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=48380"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=48380"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=48380"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}