{"id":4772,"date":"2000-01-31T00:00:00","date_gmt":"2000-01-30T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20000131-01n"},"modified":"2000-01-31T00:00:00","modified_gmt":"2000-01-30T22:00:00","slug":"aktuelle-probleme-und-zukuenftige-loesungen-der-fasergewinnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/aktuelle-probleme-und-zukuenftige-loesungen-der-fasergewinnung\/","title":{"rendered":"Aktuelle Probleme und zuk\u00fcnftige L\u00f6sungen der Fasergewinnung"},"content":{"rendered":"<p>\nVeranstaltungsbericht zum Internationalen Workshop des Instituts f\u00fcr Agrartechnik Bornim (ATB)<\/p>\n<p>Der Einladung des ATB waren etwa 70 Teilnehmer aus Wissenschaft, Industrie und Landwirtschaft aus Deutschland , \u00d6sterreich und den USA gefolgt. Im Vorfeld dieses Workshops hatten viele Interessenten die Bitte ge\u00e4u\u00dfert, die vom ATB entwickelte Faseraufschlussmaschine (Faseraufschluss mittels Prallbeanspruchung) praktisch vorgestellt zu bekommen. Der Aspekt, dass einerseits die bestehenden Aufschlussanlagen mit recht unterschiedlichem Erfolg arbeiten und viele technische Entwicklungen noch l\u00e4ngst nicht ausgereift sind und andererseits die Qualit\u00e4t, die Anwendbarkeit und die positiven Umwelteffekte von Naturfaserprodukten nachgewiesen sind, hat dazu gef\u00fchrt, dass sich in letzter Zeit immer mehr Akteure sehr zielgerichtet mit den unterschiedlichsten Technologien der Erntetechnik, der Aufschlussverfahren und der industriellen Weiterverarbeitung auseinandersetzen. Die wichtigsten Schwerpunkte (so Prof. F\u00fcrll) bilden die Halbierung der Investitionskosten und der Faserkosten, die Erh\u00f6hung des Massestroms auf 2-3 t Stroh pro Stunde, die Erh\u00f6hung der Anlagenzuverl\u00e4ssigkeit und des Auslastungsgrades, die Minimierung der Staubbelastung und die Verarbeitbarkeit von Stroh mit h\u00f6herem Feuchtigkeitsgehalt. Mit der praktischen Demonstration des vom ATB entwickelten Prinzips zum Aufschluss von Naturfaserpflanzen wollte Prof. F\u00fcrll aufzeigen, dass es m\u00f6glich ist, einerseits die Kosten f\u00fcr die Fasergewinnung und andererseits das Investitionsvolumen in Faseraufschlussanlagen um mehr als 50% zu senken. <\/p>\n<p>In der anschlie\u00dfenden Diskussion berichteten Wissenschaftler und Vertreter von Industriebetrieben \u00fcber neueste Erkenntnisse, Verfahren und Untersuchungen bei der Entwicklung von Erntetechnik, Aufbereitungs- und Verarbeitungsanlagen und -technologien. Gro\u00dfe Aufmerksamkeit fanden die Ausf\u00fchrungen von Herrn Frank (BAFA Malsch) und Herrn Bohndick (VERNARO Gardelegen) zu ihren praktischen Erfahrungen (bei der Fasergewinnung, bei der st\u00e4ndigen Weiterentwicklung der technologischen Parameter gemeinsam mit den jeweiligen Maschinenbauern) aber auch ihre nachhaltigen Forderungen zur Festlegung von Faserqualit\u00e4ten und  zur Findung neuer Vermarktungswege (besonders f\u00fcr die Reststoffe).<br \/>\nInsgesamt machte das Forum aber auch eindringlich deutlich, dass die Anstrengungen und  Bem\u00fchungen aus der Wissenschaft und Praxis beim Anbau und der industriellen Verwertung reproduktionsf\u00e4higer und erneuerbarer Rohstoffe durch die bestehenden politischen Rahmenbedingungen gegenw\u00e4rtig eher behindert als unterst\u00fctzt werden. Deshalb ist es unumg\u00e4nglich, den Verbund zwischen Wissenschaft und Praxis noch weiter zu festigen und aufbauend auf den bisher erzielten Ergebnissen die gemeinsame Arbeit, Forschung und Entwicklung auf noch h\u00f6herem Niveau fortzusetzen. <br \/>\nAbschlie\u00dfend ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n an Prof. F\u00fcrll, den Initiator des Workshops; es war eine gelungene Veranstaltung. <\/p>\n<p>Autor: Helmut Damisch (WFG Hoyerswerda-Spremberg)<br \/>\nEndredaktion: Michael Karus (nova)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\nVeranstaltungsbericht zum Internationalen Workshop des Instituts f&uuml;r Agrartechnik Bornim (ATB)<\/p>\n<p>Der Einladung des ATB waren etwa 70 Teilnehmer aus Wissenschaft, Industrie und Landwirtschaft aus Deutschland ,<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-4772","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4772","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4772"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4772\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4772"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4772"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4772"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=4772"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}