{"id":4757,"date":"2000-03-08T00:00:00","date_gmt":"2000-03-07T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20000308-02n"},"modified":"2000-03-08T00:00:00","modified_gmt":"2000-03-07T22:00:00","slug":"fibrex-2000-in-vancouver","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/fibrex-2000-in-vancouver\/","title":{"rendered":"Fibrex 2000 in Vancouver"},"content":{"rendered":"<p>Am 8. M\u00e4rz 2000 fand in Vancouver die Fibrex 2000 statt. Veranstaltet wurde sie von der NATURAL FIBRES OF CANADA CORP. und dem Naturfaserverbund Brandenburg e. V.. Das fachliche Coaching lag beim CIT. Mitgliedsunternehmen des Vereins aus Brandenburg, Berlin, Sachsen und Mecklenburg\/Vorpommern. Wissenschaftler von der Landesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft Brandenburgs, von der Technischen Universit\u00e4t Dresden, dem nova-Institut und vom Fraunhofer Institut waren in die Delegation integriert, hielten in Vancouver\/Delta Fachvortr\u00e4ge und hatten Gespr\u00e4che \u00fcber M\u00f6glichkeiten der Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen und der Universit\u00e4t von British Columbia (B.C.). Der notwendige politische Rahmen f\u00fcr die Messe und die weitergehende wirtschaftliche Zusammenarbeit wurde durch den Landrat des Landkreises Spree-Nei\u00dfe geschaffen.\n<\/p>\n<p>Die &#8220;Fibrex 2000&#8221;, an der etwa 50 kanadische Vertreter aus der Landwirtschaft, der Industrie, von Institutionen und wissenschaftlichen Einrichtungen teilnahmen, war eine Messe zum know-how-Transfer. Die angereiste deutsche Delegation konnte dem sehr interessierten kanadischen Publikum die neusten Entwicklungen in Sachen Hanf pr\u00e4sentieren. Von kanadischer Seite besteht sehr gro\u00dfes Interesse, den deutschen Vorsprung in der technischen Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Hanf zu nutzen, um eine eigene Hanfwirtschaft aufzubauen. Ziel der beteiligten Unternehmer war es, ihr know-how wirtschaftlich zu vermarkten. Der inhaltliche Rahmen wurde durch das vom CIT erarbeitete Konzept gegeben, nachdem der kanadische Partner schrittweise eine industrielle Hanfverarbeitung in B. C. aufbaut.<br \/>\nIm Rahmen der &#8220;Fibrex 2000&#8221; wurde die erste Etappe der Entwicklung in B.C. beraten:<\/p>\n<ul>\n<li>Anbau, Ernte<\/li>\n<li>Faseraufschluss (Orientierung auf Qualit\u00e4tsstufe Zellstoff)<\/li>\n<li>Industrielle Verwertung von \u00d6l<\/li>\n<li>Industrielle Verwertung von Sch\u00e4ben<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die &#8220;Fibrex 2000&#8221; hat die Erwartungen der deutschen Unternehmer erf\u00fcllt. Es gab mehrt\u00e4gige Verhandlungen mit kanadischen Partnern zur Vermarktung von Know-how und zum Produktverkauf. Alle Unternehmen haben Angebote erhalten und die Chance, in unterschiedlichen Varianten Vertr\u00e4ge dazu abzuschlie\u00dfen. Damit ist die wirtschaftliche Zielsetzung der &#8220;Fibrex 2000&#8221; f\u00fcr die mitreisenden Unternehmer voll erf\u00fcllt worden. F\u00fcr den Faserbereich wird dar\u00fcber nachgedacht, im Folgejahr eine \u00e4hnliche Messe zu organisieren, wieder in Zusammenarbeit von CIT Guben und Natural Fibres.<\/p>\n<p>Mit den Inhabern der Natural Fibres of Canada Corp., Hr. J. Appleby, Hr. Guichon und Frau Webb wurde durch den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der CIT GmbH, Hr. R. Albert und Hr. Dr. Henschke ein Gespr\u00e4ch zum von der CIT GmbH vorgelegten Vertrag zur Zusammenarbeit verhandelt. Im Ergebnis wurde ein Beratervertrag vereinbart, der die Beratung des kanadischen Unternehmens zu den Fragen des Hanfanbaues, der Aufbereitung und Verwertung vorsieht.<\/p>\n<p>Im westlichen Kanada wurde bereits in den vergangenen Jahren Hanf angebaut, aber es bestehen gro\u00dfe Probleme bei Ernte und Weiterverarbeitung. Bisher wurden, wenn \u00fcberhaupt, die Samen geerntet und ein Teil davon im amerikanischen Lebensmittelmarkt abgesetzt. Laut Natural Fibres soll sich das aber bereits in diesem Jahr \u00e4ndern. Geplant ist es, im industriellen Ma\u00dfstab sowohl das Hanf\u00f6l als auch die Fasern technisch zu nutzen und zu vermarkten. Das hierzu auch die notwendigen finanziellen Investitionen get\u00e4tigt werden sollen, zeigten die Gesch\u00e4ftsabsprachen mit den anwesenden brandenburger Firmen.<\/p>\n<p><b>Naturfaserverbund Brandenburg e. V. (NFB)<\/b><\/p>\n<ol>\n<li>Der NFB arbeitet seit 1996 mit dem Ziel, <b>Hanf in der Industrie zu verarbeiten<\/b><\/li>\n<li>Dabei soll die <b>gesamte Biomasse<\/b> f\u00fcr industrielle Produkte genutzte werden<\/li>\n<li>Der NFB organisiert die Zusammenarbeit von Landwirten und Unternehmern aus der Industrie in <b>Verwertungsketten<\/b>.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Im S\u00fcden Brandenburgs gibt es Verwertungsketten<\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fcr Fasern:<br \/>zu Textilien<br \/>zu Zellstoff<br \/>zu D\u00e4mmstoffen<\/li>\n<li>F\u00fcr Samen:<br \/>zu Biodiesel<br \/>zu technischen \u00d6len<\/li>\n<li>F\u00fcr Sch\u00e4ben:<br \/>zu Energie<br \/>zu Baumaterialien<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der NFB unterst\u00fctzt die Unternehmen durch eine enge Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern, durch Hilfe beim Marketing&#8230;<\/p>\n<p><b>This is our concept for industrial using of hemp in Brandenburg<\/b><\/p>\n<p>Autoren: Dr. Henschke, CIT Guben, und Daike Lohmeyer, nova-Institut<br \/>\nEndredaktion: Michael Karus (nova)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 8. 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