{"id":4749,"date":"2000-03-20T00:00:00","date_gmt":"2000-03-19T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20000320-01n"},"modified":"2000-03-20T00:00:00","modified_gmt":"2000-03-19T22:00:00","slug":"merkblatt-der-bundesanstalt-fuer-landwirtschaft-und-ernaehrung-zum-hanfanbau-2000-erschienen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/merkblatt-der-bundesanstalt-fuer-landwirtschaft-und-ernaehrung-zum-hanfanbau-2000-erschienen\/","title":{"rendered":"Merkblatt der Bundesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung zum Hanfanbau 2000 erschienen"},"content":{"rendered":"<p>\n<b>Merkblatt zum Anbau von Nutzhanf und zur Gew\u00e4hrung einer Hanfbeihilfe im Wirtschaftsjahr 2000\/2001 (Anbau und Ernte 2000)<br \/>\n<\/b>\n<\/p>\n<p>\n<b>Die Europ\u00e4ische Kommission hat dem Rat einen Vorschlag f\u00fcr die Neufassung der gemeinsamen Marktorganisation f\u00fcr Faserflachs und Hanf (VO (EWG) Nr. 1308\/70 vom 4. Juli 1970) vorgelegt.<br \/>\nDer Vorschlag ist in zwei Teile untergliedert:<\/p>\n<p><\/b><\/p>\n<ul type=a>\n<li>die Einbeziehung der beiden Kulturpflanzen (Flachs und Hanf) in die St\u00fctzungsregelung f\u00fcr Erzeuger bestimmter landwirtschaftlicher Kulturpflanzen gem\u00e4\u00df der VO (EG) Nr. 1251\/99 des Rates und<\/li>\n<li>die Einf\u00fchrung einer erg\u00e4nzenden Unterst\u00fctzung der zugelassenen Verarbeiter durch eine Beihilfe f\u00fcr die Verarbeitung von Faserflachs- und Hanfstroh<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Dieses Merkblatt fasst die Regelungen zusammen, die nach dem jetzigen Stand f\u00fcr das Wirtschaftsjahr 2000\/2001 (Anbau und Ernte 2000) zu beachten sind. Bei einer Neufassung der gemeinsamen Marktorganisation f\u00fcr Faserflachs und Hanf sind \u00c4nderungen, die auch den Anbau und die Ernte 2000 betreffen k\u00f6nnen, nicht ausgeschlossen.<\/b>\n<\/p>\n<p>\n<b>1. Anbaubefugnis<\/b>\n<\/p>\n<p>Der Anbau von Nutzhanf ist nur den Unternehmen der Landwirtschaft im Sinne des &sect; 1 Abs. 4 des Gesetzes \u00fcber die Alterssicherung der Landwirte (ALG) erlaubt, deren Betriebsfl\u00e4che die in &sect; 1 Abs. 2 ALG genannte Mindestgr\u00f6\u00dfe erreichen oder \u00fcberschreiten.<br \/>\nDas ist in der Regel dann der Fall, wenn der Landwirt bei einer landwirtschaftlichen Alterskasse versichert ist oder sich von der Versicherungspflicht hat befreien lassen.\n<\/p>\n<p>Unternehmen der Forstwirtschaft, des Garten- und Weinbaus, der Fischzucht, der Teichwirtschaft, der Imkerei, der Binnenfischerei und der Wandersch\u00e4ferei d\u00fcrfen Hanf nicht anbauen.\n<\/p>\n<p>R\u00fcbenz\u00fcchter, die Hanf als Schutzstreifen bei der R\u00fcbenz\u00fcchtung pflanzen und vor der Bl\u00fcte vernichten m\u00fcssen, sind durch die nachfolgenden Erl\u00e4uterungen und Hinweise ebenfalls nicht betroffen. F\u00fcr sie gilt die bisherige Regelung des Bet\u00e4ubungsmittelgesetzes.\n<\/p>\n<p>Abgesehen von der Ausnahmeregelung f\u00fcr die R\u00fcbenz\u00fcchter k\u00f6nnen Unternehmen der Landwirtschaft innerhalb der bestehenden EU-Regelungen Nutzhanf anbauen als\n<\/p>\n<ul>\n<li><b>Marktordnungsfrucht<\/b> im Rahmen der EU-Beihilferegelung f\u00fcr Hanf (Verordnungen (EWG) Nr. 1308\/70, 619\/71 und 1164\/89) (siehe Nr. 7).<\/li>\n<li><b>nachwachsenden Rohstoff auf stillgelegten Fl\u00e4chen<\/b> im Rahmen der konjunkturellen Fl\u00e4chenstilllegung [VO(EWG) Nr. 1765\/92] mit der dabei gew\u00e4hrten regionalen Fl\u00e4chenstilllegungspr\u00e4mie.<\/li>\n<li>als landwirtschaftliche Nutzpflanze <b>au\u00dferhalb jeglicher Beihilferegelung<\/b>.<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Der Anbau von Hanf zum Zwecke des Verkaufs als Zierpflanze ist nicht zul\u00e4ssig.<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p><b>Der Anbau von Hanfsorten, die nicht im Anhang B der VO(EWG) 1164\/89 enthalten sind (siehe Nr. 3) ist nach wie vor verboten.<\/b> Es besteht die M\u00f6glichkeit einer Erlaubnis des <b>Bundesinstituts f\u00fcr Arzneimittel und Medizinprodukte &#8211; Bundesopiumstelle -, Friedrich-Ebert- Allee 38, 53113 Bonn<\/b>. Diese wird nur dann erteilt, wenn der Anbau wissenschaftlichen und anderen im \u00f6ffentlichen Interesse liegenden Zwecken dient.\n<\/p>\n<p>Auch der Anbau von zugelassenen THC-armen Hanfsorten durch wissenschaftliche Institute bedarf der Genehmigung durch die Bundesopiumstelle.\n<\/p>\n<p>\n<b>2. Anzeigepflicht (Aussaat- und Anbauerkl\u00e4rung)<\/b>\n<\/p>\n<p><b>2.1<\/b><br \/>Jeder Erzeuger muss bei der nach Landesrecht f\u00fcr die Bearbeitung des Beihilfeantrags &#8220;Fl\u00e4chen&#8221; zust\u00e4ndigen Stelle bis sp\u00e4testens <b>15. Mai 2000<\/b> eine Erkl\u00e4rung \u00fcber die Aussaatfl\u00e4chen mit den in der Anlage vorgesehenen Angaben im Rahmen des Beihilfeantrags &#8220;Fl\u00e4chen&#8221; abgeben. Das vorgesehene Muster ist zu verwenden. Die Erkl\u00e4rung wird nach Best\u00e4tigung des Eingangs bis zum nachfolgenden 15. Juni der BLE \u00fcbermittelt. Korrekturen der Fl\u00e4chenangaben sind bis 15. Juni mit der Anzeige Nutzhanf bei der BLE m\u00f6glich.\n<\/p>\n<p><b>2.2<\/b><br \/>\nJeder Anbau von Nutzhanf, auch wenn daf\u00fcr keine Beihilfe beantragt wird, ist der Bundesanstalt bis zum 15. Juni 2000 mit dem als Anlage beigef\u00fcgten Vordruck: &#8220;Anzeige des Anbaus von Nutzhanf&#8221; anzuzeigen.\n<\/p>\n<p>Die Anzeige ist in 3-facher Ausfertigung vorzulegen.\n<\/p>\n<p>Eine Ausfertigung wird dem Anbauer mit dem Sichtvermerk der Bundesanstalt zur\u00fcckgesandt, wodurch die Erf\u00fcllung der Anzeigepflicht best\u00e4tigt wird.\n<\/p>\n<p><b>2.3<\/b><br \/>\nDie Vorlagefrist f\u00fcr die Erkl\u00e4rung der Aussaatfl\u00e4chen sowie f\u00fcr die Anzeige des Anbaus von Nutzhanf ist unbedingt einzuhalten (ggf. <b>vorab<\/b> ein Fax zur Fristwahrung einreichen).\n<\/p>\n<p>Die versp\u00e4tete Vorlage f\u00fchrt f\u00fcr jeden Arbeitstag der Versp\u00e4tung zum Verlust von 1 % der Beihilfe. Bei einer Versp\u00e4tung von mehr als 25 Arbeitstagen wird keine Beihilfe mehr gew\u00e4hrt.\n<\/p>\n<p>Ein Abzug wird nicht vorgenommen, wenn Postlaufzeiten als F\u00e4lle h\u00f6herer Gewalt einzustufen sind. Die Beihilfe wird ungek\u00fcrzt ausgezahlt, wenn der Brief laut Poststempel mindestens 1 Werktag vor Fristablauf aufgegeben wurde.\n<\/p>\n<p><b>2.4<\/b><br \/>\nUm auszuschlie\u00dfen, dass f\u00fcr eine Fl\u00e4che mehrere Beihilfen gew\u00e4hrt werden, f\u00fchren die nach Landesrecht zust\u00e4ndigen Stellen und die Bundesanstalt Abgleiche durch.\n<\/p>\n<p>Die nach Landesrecht zust\u00e4ndigen Stellen \u00fcberpr\u00fcfen zun\u00e4chst die \u00dcbereinstimmung zwischen den Angaben der Aussaatfl\u00e4chenerkl\u00e4rung und des Beihilfeantrages &#8220;Fl\u00e4chen&#8221;. Anschlie\u00dfend \u00fcberpr\u00fcfen sie die Existenz und Nutzung aller in dem Beihilfeantrag &#8220;Fl\u00e4chen&#8221; beantragten Parzellen.\n<\/p>\n<p>Die danach best\u00e4tigten Flachs- und Hanffl\u00e4chen werden der Bundesanstalt bis zum 15. August jeden Wirtschaftsjahres \u00fcbersandt, um der Bundesanstalt einen Abgleich dieser Fl\u00e4chenangaben mit den Angaben aus der Anbaufl\u00e4chenerkl\u00e4rung zu erm\u00f6glichen.\n<\/p>\n<p>\n<b>3. Zugelassene Hanfsorten<\/b>\n<\/p>\n<p>F\u00fcr den Anbau von Nutzhanf darf <b>nur Zertifiziertes Saatgut<\/b> folgender, z.Z. in der EU zugelassener Sorten verwendet werden:\n<\/p>\n<table border=\"0\" frame=box cellspacing=0 cellpadding=5>\n<tr>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Beniko<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Fasamo<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Fibrimon 24<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Bialobrzeskie<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Fedora 17<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Fibrimon 56<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Carmagnola<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Fedora 19(ab WJ 01\/02 gestr.)<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Futura<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=left valign=top>\n<p>   CS<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Fedrina 74<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Futura 75<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Delta-Llosa<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Felina 32<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Juso14<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Delta 405<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Felina 34<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Kompolti<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Dioica 88<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Ferimon<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Lovrin 110<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Epsilon 68<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Fibranova<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Santhica 23<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=left valign=top>\n<p>   &nbsp;<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   &nbsp;<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   Uso 31<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Diese Sorten sind in Anhang B der VO (EWG) Nr. 1164\/89 in der jeweils g\u00fcltigen Fassung abgedruckt. Dieser Katalog kann bei Erf\u00fcllung der saatgutrechtlichen Voraussetzungen durch \u00c4nderungsverordnung der Europ\u00e4ischen Kommission nach Befassung des Verwaltungsausschusses Flachs und Hanf erweitert werden. Sorten, die die gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben (derzeit THC-Gehalt von 0,3 %, ab Wirtschaftsjahr 2001\/02 von 0,2 %) nicht mehr einhalten, werden aus dem Katalog gestrichen. Zur Zeit wird die Analyse-Methode gem\u00e4\u00df Anhang C der VO (EWG) Nr.1164\/89 zur Bestimmung des THC-Gehaltes aktualisiert. Ziel ist es, eine zeitnahe und EU-einheitliche Analysemethode zu erarbeiten.\n<\/p>\n<p><b>Als Anlage zur Anbauerkl\u00e4rung sind zum Nachweis der Verwendung Zertifizierten Saatguts s\u00e4mtliche Etiketten (Zertifikate) der verwendeten Sorten beizuf\u00fcgen.<\/b><br \/>\nDas Fehlen der Etiketten (ganz oder teilweise) wird mit einer entsprechenden Fl\u00e4chen-\/Beihilfek\u00fcrzung sanktioniert.<br \/>\nDa die Etiketten mit den Saatguts\u00e4cken fest verbunden sind, sollte der Anbauer diese Etiketten beim \u00d6ffnen der S\u00e4cke ausschneiden, um eine Besch\u00e4digung zu vermeiden.\n<\/p>\n<p>Ersatzbelege, wie Lieferscheine und Rechnungen von Saatgut k\u00f6nnen <b>nicht<\/b> als Nachweis anerkannt werden.\n<\/p>\n<p>Wenn von mehreren Erzeugern Zertifiziertes Saatgut aus einer mit einem amtlichen Etikett versehenen Verpackung ausges\u00e4t wird, reicht es aus, dass ein Erzeuger das amtliche Etikett und die \u00fcbrigen Erzeuger unter Hinweis auf dieses Etikett eine beglaubigte Fotokopie ihrer Anbauerkl\u00e4rung mit Darstellung des Sachverhalts beif\u00fcgen.\n<\/p>\n<p>\n<b>4. Vertragsabschluss<\/b>\n<\/p>\n<p>Die Beihilfe kann nur gew\u00e4hrt werden, wenn zwischen Erzeuger und zugelassenem ersten Verarbeiter Vertr\u00e4ge abgeschlossen werden, deren Kopie der Bundesanstalt in der Regel mit dem Beihilfeantrag \u00fcbermittelt werden m\u00fcssen. Ausnahmsweise kann eine Kopie des Vertrages auch noch bis zum 31. Juli des der Ernte folgenden Wirtschaftsjahres (f\u00fcr Anbau und Ernte 2000: 31.07.2001) vorgelegt werden. Vor Vorlage des Vertrages kann die Beihilfe nicht ausgezahlt werden. Die Vertr\u00e4ge m\u00fcssen die Erfordernisse der Verordnung (EWG) Nr. 620\/71 erf\u00fcllen. Einzelheiten k\u00f6nnen mit der BLE abgekl\u00e4rt werden. <br \/>\nDen Vertr\u00e4gen ist eine Verarbeitungsverpflichtungserkl\u00e4rung des ersten Verarbeiters beizuf\u00fcgen. Darin hat sich dieser zu verpflichten, das Hanfstroh, das auf den im Vertrag genannten Anbaufl\u00e4chen erzeugt wird, zu verarbeiten.\n<\/p>\n<p>\n<b>5. Begriff des zugelassenen ersten Verarbeiters<\/b>\n<\/p>\n<p>Betriebe, die mit den Erzeugern Vertr\u00e4ge \u00fcber die Verarbeitung von Hanfstroh abschlie\u00dfen und eine Verarbeitungsverpflichtung eingehen wollen, bzw. Erzeuger, die das Hanfstroh selbst verarbeiten und eine Verarbeitungsverpflichtung vorlegen, m\u00fcssen eine amtliche Zulassung der BLE besitzen.<br \/>\nEntsprechende Zulassungsantr\u00e4ge sind bei der BLE zu stellen. Die Voraussetzungen f\u00fcr die Zulassung werden von der BLE vor Ort gepr\u00fcft, bevor die Zulassung erteilt wird.\n<\/p>\n<ol>\n<li>Als <b>erste<\/b> Verarbeiter k\u00f6nnen nur diejenigen Betriebe zugelassen werden, die das Hanfstroh in der Weise verarbeiten, dass eine teilweise Trennung der Faser und der holzigen Stengelteile erfolgt. Wird der Stengel einem weiteren Verfahren unterzogen, um die Faser und die holzigen Stengelteile vollst\u00e4ndig voneinander zu trennen, so gilt nur das letzte Verfahren als Verarbeitung.<\/li>\n<li>Bei der direkten Gewinnung eines anderen Erzeugnisses als im Punkt 1) beschrieben, muss der Verarbeiter nachweisen, dass das genannte Erzeugnis gewerblich oder industriell genutzt wird. Dies erfolgt insbesondere durch Vorlage von Verkaufsrechnungen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Alle gewonnenen Erzeugnisse m\u00fcssen von gesunder und handels\u00fcblicher Qualit\u00e4t sein. Bei begr\u00fcndeten Zweifeln kann die Bundesanstalt verlangen, dass der Nachweis durch Sachverst\u00e4ndigengutachten erbracht wird.\n<\/p>\n<p>Die zugelassenen ersten Verarbeiter und die Erzeuger, die den Hanf selbst verarbeiten, m\u00fcssen eine Materialbuchhaltung f\u00fchren, in der folgendes erfasst wird:\n<\/p>\n<ol type=a>\n<li>die nach Lieferanten aufgeschl\u00fcsselten Mengen der Rohstoffe, die angekauft oder &#8211; bei Erzeugern, die sich verpflichten, selbst die Verarbeitung durchzuf\u00fchren &#8211; in die zur Verarbeitung bestimmten R\u00e4umlichkeiten verbracht wurden sowie die Lagerbest\u00e4nde;<\/li>\n<li>die verarbeiteten Rohstoffmengen sowie die Menge und Art der gewonnenen Endprodukte, Menge und Art der Nebenerzeugnisse sowie die jeweiligen Lagerbest\u00e4nde;<\/li>\n<li>der gesch\u00e4tzte verarbeitungsbedingte Schwund;<\/li>\n<li>die vernichtete Menge sowie der Grund f\u00fcr die Vernichtung;<\/li>\n<li>die Menge und Art der vom Verarbeiter verkauften oder abgegebenen Erzeugnisse, aufgeschl\u00fcsselt nach K\u00e4ufern\/sp\u00e4teren Verarbeitern;<\/li>\n<li>Name und Anschrift der K\u00e4ufer\/sp\u00e4teren Verarbeiter.<\/li>\n<\/ol>\n<p>\n<b>6. Voraussetzungen f\u00fcr die Anerkennung der Beihilfe<\/b>\n<\/p>\n<p>Um die  Beihilfe anerkennen zu k\u00f6nnen, muss der Erzeuger\n<\/p>\n<ol type=a>\n<li>bis sp\u00e4testens <b>15. Mai 2000<\/b> eine Aussaatfl\u00e4chenerkl\u00e4rung gem\u00e4\u00df beiliegendem Muster bei der zust\u00e4ndigen Landesstelle abgeben,<\/li>\n<li>bis sp\u00e4testens <b>15. Juni 2000<\/b> eine Anbauerkl\u00e4rung (Anzeige)gem\u00e4\u00df beiliegendem Muster bei der BLE abgeben,<\/li>\n<li><b>unmittelbar vor der Ernte<\/b> schriftlich eine Erntemeldung bei der BLE abgeben,<\/li>\n<li>bis sp\u00e4testens <b>31. Dezember 2000<\/b> einen Beihilfeantrag bei der BLE stellen, dem \u00fcblicherweise eine Abschrift des Vertrages mit einem zugelassenen ersten Verarbeiter nebst Verarbeitungsverpflichtungserkl\u00e4rung beigef\u00fcgt ist,<\/li>\n<li>ausnahmsweise bis sp\u00e4testens <b>31. Juli 2001<\/b> eine Abschrift des Vertrages mit einem zugelassenen ersten Verarbeiter nebst Verarbeitungsverpflichtungserkl\u00e4rung bei der BLE vorlegen.<\/li>\n<p>Die unter Punkt 2.2 genannte Anzeige gilt gleichzeitig als Anbauerkl\u00e4rung, wenn der Landwirt im Formular erkl\u00e4rt, dass er Beihilfe beantragt.\n<\/p>\n<p>Das Formular des Beihilfeantrags wird jedem Erzeuger, der die Anbauerkl\u00e4rung rechtzeitig vorgelegt hat, von der Bundesanstalt mit einem Best\u00e4tigungsschreiben \u00fcber die angemeldeten Fl\u00e4chen unaufgefordert zugesandt.\n<\/p>\n<p><b>Die Anbau- und Erntefl\u00e4chen sind in der Anbauerkl\u00e4rung (Anzeige) und im Beihilfeantrag genau anzugeben<\/b>, d.h. die katasterm\u00e4\u00dfige Bezeichnung nach Flur-Nr. bzw. Feldst\u00fcck-Nr. und Flurst\u00fcck-Nr. bzw. Schlag-Nr. sowie die jeweilige Gr\u00f6\u00dfe in Hektar und Ar.<br \/>\nEine Vermessung der Fl\u00e4chen ist geboten, insbesondere dann, wenn nur auf Teilen von Flurst\u00fccken Hanf angebaut wird.\n<\/p>\n<p>Unbebaute Vorgewende, seitliche Randstreifen, sowie Stra\u00dfen und Wege geh\u00f6ren nicht zur Anbaufl\u00e4che. Fl\u00e4chen, f\u00fcr die Stilllegungsausgleich gem\u00e4\u00df VO (EWG) Nr. 1765\/92 beantragt worden ist, werden ebenfalls nicht einbezogen. Eine <b>Doppelf\u00f6rderung<\/b> durch Hanfbeihilfe und Stilllegungsausgleich ist ebenso <b>ausgeschlossen<\/b>, wie die Doppelf\u00f6rderung mit anderen Fl\u00e4chenbeihilfen (vgl. Nr. 2.4).\n<\/p>\n<p>In der Anbauerkl\u00e4rung ist die aufgegangene Fl\u00e4che in Hektar und Ar anzugeben. Bis zum Abgabetermin umgebrochene Fl\u00e4chen sind zu ber\u00fccksichtigen. Gegebenenfalls muss die bereits gemeldete Fl\u00e4che berichtigt werden.\n<\/p>\n<p><b>Ungenaue oder unrichtige Angaben k\u00f6nnen eine K\u00fcrzung oder den Verlust der Beihilfe  zur Folge haben.<\/b>\n<\/p>\n<p>Der Anbauerkl\u00e4rung ist eine Kopie des Fl\u00e4chen- und Nutzungsnachweises aus dem Mehrfachantrag (Antrag auf Agrarf\u00f6rderung) f\u00fcr 2000 beizuf\u00fcgen, sofern ein solcher gestellt wurde.\n<\/p>\n<p>\n<b>7. Gew\u00e4hrung der Beihilfe<\/b>\n<\/p>\n<p>Die Beihilfe wird f\u00fcr Fl\u00e4chen gew\u00e4hrt, die <b>voll ausges\u00e4t und abgeerntet<\/b> wurden. Des weiteren m\u00fcssen <b>die \u00fcblichen Anbauarbeiten durchgef\u00fchrt worden<\/b> sein.\n<\/p>\n<p><b>Hanf ist in einer Mindestmenge von 20 kg\/ha auszus\u00e4en.<\/b> Die Einhaltung der Mindestaussaatmenge wird anhand der vorgelegten Saatgutetiketten und der angegebenen Fl\u00e4chengr\u00f6\u00dfe von der Bundesanstalt kontrolliert werden. Wird Hanf in einer geringeren Menge ausges\u00e4t, kann die Beihilfe nicht gew\u00e4hrt werden, da dann nicht voll ausges\u00e4t worden ist.\n<\/p>\n<p>Die Fl\u00e4chen k\u00f6nnen nur dann als <b>abgeerntet<\/b> gelten, wenn\n<\/p>\n<ul>\n<li>die Ernte nach der Samenbildung erfolgt und<\/li>\n<li>das Wachstum der Pflanze beendet ist und<\/li>\n<li>der Stengel, gegebenenfalls auch ohne Samenkapsel, verwendet werden soll.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Samenbildung gilt als abgeschlossen, wenn die &#8211; in einer f\u00fcr die betreffende Fl\u00e4che in Form und Umfang repr\u00e4sentativen Probe &#8211; endg\u00fcltig ausgereiften Hanfsamen zahlenm\u00e4\u00dfig \u00fcberwiegen.<br \/>\nDie Stoppelh\u00f6he darf maximal 20 cm betragen.\n<\/p>\n<p><b>Die Bundesanstalt ist unmittelbar vor der Ernte schriftlich oder fernschriftlich zu benachrichtigen (Erntemeldung).<\/b>\n<\/p>\n<p>Die abgeerntete Fl\u00e4che darf 20 Tage nach der vorgenannten Erntemeldung nicht ver\u00e4ndert werden, um eine Kontrolle, insbesondere der Stoppelh\u00f6he, zu gew\u00e4hrleisten.\n<\/p>\n<p>Die Beihilfe wird nur dem Erzeuger gew\u00e4hrt:\n<\/p>\n<\/ol>\n<ol type=a>\n<li>der mit einem ersten Verarbeiter (lt. Punkt 5), der \u00fcber eine Zulassung der Bundesanstalt verf\u00fcgt, einen Vertrag abgeschlossen hat (Eigentum des Hanfstrohs geht an den Verarbeiter \u00fcber) und dieser sich verpflichtet, das Hanfstroh zu verarbeiten,<\/li>\n<li>der \u00fcber eine eigene Zulassung der Bundesanstalt verf\u00fcgt,<\/li>\n<li>der das Hanfstroh auf eigene Rechnung durch einen zugelassenen ersten Verarbeiter verarbeiten l\u00e4sst.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Zahlung der Beihilfe erfolgt nach Abschluss aller vorgesehenen Kontrollen vor dem 16. Oktober, der dem Ende des Wirtschaftsjahres folgt (f\u00fcr Anbau und Ernte 2000: 16.10.2001). Eine Sicherheit braucht nicht gestellt zu werden, wenn ein Verarbeitungsvertrag vorliegt. In den F\u00e4llen, in denen allerdings Lohnverarbeitung (Hanfstroh verbleibt im Eigentum des Erzeuger und wird gegen Entgelt aufbereitet) erfolgt oder wenn Erzeuger und Erstverarbeiter personengleich sind, muss eine Sicherheit in H\u00f6he von 110 % der zu erwartenden Beihilfe gestellt werden, wenn die Beihilfezahlung vor Verarbeitung gew\u00fcnscht wird.\n<\/p>\n<p>\n<b>8. Mindestertr\u00e4ge f\u00fcr Hanfstroh<\/b>\n<\/p>\n<p>Die Produktionsbeihilfen f\u00fcr Hanf werden nur f\u00fcr Fl\u00e4chen gew\u00e4hrt, auf denen mindestens <b>2,5 Tonnen je Hektar<\/b> an nicht geriffeltem Hanfstroh erzielt werden.\n<\/p>\n<p>Bei Nichteinhaltung des Mindestertrags wird die f\u00fcr die betreffenden Fl\u00e4chen zu zahlende Beihilfe um 65 % gek\u00fcrzt. Dabei ist es unbeachtlich, aus welchen Gr\u00fcnden der Mindestertrag nicht eingehalten wird. Es gibt keine Ausnahmevorschrift f\u00fcr au\u00dfergew\u00f6hnliche Witterungsbedingungen.\n<\/p>\n<p>\n<b>9. Kontrollen<\/b>\n<\/p>\n<p>Die Bundesanstalt kontrolliert stichprobenartig den gesamten Nutzhanfanbau, also auch den Anbau, f\u00fcr den keine Hanfbeihilfe beantragt wurde. In diesem Rahmen wird eine stichprobenartige Kontrolle des THC-Gehaltes des angebauten Nutzhanfes durch die Entnahme von Proben auf den Feldern vorgenommen. <br \/>\nMit der Bekanntmachung Nr. 04\/32\/96 im Bundesanzeiger vom 2. August 1996 gab die Bundesanstalt die derzeit in Deutschland verwandten Methoden zur Probenahme und Kontrolluntersuchung bekannt. Besteht aufgrund des Ergebnisses der Kontrolluntersuchung der Verdacht, dass nicht beihilfef\u00e4hige Hanfsorten ausges\u00e4t worden sind, kann der Erzeuger, dem das Ergebnis der Kontrolle mitzuteilen ist, die Untersuchung einer R\u00fcckstellprobe verlangen.\n<\/p>\n<p>Zum anderen wird die Korrektheit der Fl\u00e4chenangaben \u00fcberpr\u00fcft. Neben diesen Vor-Ort-Kontrollen werden auch die anderen Voraussetzungen stichprobenartig \u00fcberpr\u00fcft. So werden z.B. zur \u00dcberpr\u00fcfung der Landwirtseigenschaft im Einzelfall Anfragen bei der zust\u00e4ndigen Berufsgenossenschaft zur Betriebsgr\u00f6\u00dfe erforderlich werden.\n<\/p>\n<p>Kontrollen finden auch in den Erstverarbeitungsunternehmen statt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Zulassung wieder entzogen werden.\n<\/p>\n<p>\n<b>10. Sanktionen<\/b>\n<\/p>\n<ol type=a>\n<li><b>Wer den Anbau von Nutzhanf nicht, nicht richtig, nicht vollst\u00e4ndig oder nicht rechtzeitig anzeigt, handelt ordnungswidrig und kann nach dem Bet\u00e4ubungsmittelgesetz mit einer Geldbu\u00dfe bis zu 50 000 DM belegt werden.<\/b><\/li>\n<li>Wenn f\u00fcr den Hanfanbau kein Zertifiziertes Saatgut der in Nr. 3 genannten Sorten verwendet worden ist, so liegt ein unerlaubter Anbau eines Bet\u00e4ubungsmittels vor, der nach dem Bet\u00e4ubungsmittelgesetz mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bedroht ist.<\/li>\n<li>F\u00fcr die Landwirte, die die EU-Hanfbeihilfe beantragen, hat die Nichteinhaltung der in den zugrundeliegenden EG-Regelungen genannten Vorschriften Sanktionen nach VO(EWG) Nr. 1164\/89 zur Folge. Die Angaben in der Anbauerkl\u00e4rung und dem Antrag auf Fl\u00e4chenbeihilfe sind subventionserhebliche Tatsachen im Sinne von &sect; 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug), so dass ein Versto\u00df auch <b>strafrechtliche Konsequenzen<\/b> nach sich ziehen kann.<\/li>\n<\/ol>\n<p>\n<b>11. H\u00f6he der Beihilfe<\/b>\n<\/p>\n<p>1999 betrug die Beihilfe f\u00fcr Nutzhanf 662,88 ECU je ha bzw. 1.296,48 DM je ha.\n<\/p>\n<p>F\u00fcr 2000 wird die Beihilfe voraussichtlich erst im Juni\/Juli 2000 durch den Ministerrat festgesetzt.\n<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Kommission hat im Zusammenhang mit ihrem Reformvorschlag eine drastische Beihilfenk\u00fcrzung vorgeschlagen. Danach w\u00fcrde die Beihilfe in Deutschland auf der Basis von Durchschnittswerten f\u00fcr Hanf ca. 1085 DM\/ha betragen.\n<\/p>\n<p>\n<b>12. Meldepflichten<\/b>\n<\/p>\n<p>Jeder Erzeuger von Nutzhanf, der eine Anbauerkl\u00e4rung abgegeben hat, ist verpflichtet\n<\/p>\n<ul>\n<li>den gesch\u00e4tzten Durchschnittsertrag an<\/li>\n<\/ul>\n<ol type=a>\n<li>rohem Stroh<\/li>\n<li>Fasern<\/li>\n<li>K\u00f6rnern<\/li>\n<\/ol>\n<p>der Bundesanstalt auf dem daf\u00fcr vorgesehenen Meldevordruck mitzuteilen.\n<\/p>\n<p>\n<b>13. Rechtsgrundlagen<\/b>\n<\/p>\n<p>Wichtige Verordnungen [ma\u00dfgebend sind die jeweils g\u00fcltigen Fassungen]\n<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=0 cellpadding=5>\n<tr>\n<td align=left valign=top>\n<p>   VO (EWG) Nr.  1308\/70<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   ABl. Nr. L 146<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   vom 04.07.1970<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=left valign=top>\n<p>   VO (EWG) Nr.  619\/71<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   ABl. Nr. L 72<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   vom 26.03.1971<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=left valign=top>\n<p>   VO (EWG) Nr. 620\/71<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   ABl. Nr. L 72<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   vom 26.03.1971<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=left valign=top>\n<p>   VO (EWG) Nr. 1164\/89<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   ABl. Nr. L 121<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   vom 29.04.1989<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=left valign=top>\n<p>   VO (EWG) Nr. 1523\/71<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   ABl. Nr. L 160<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   vom 17.07.1971<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=left valign=top>\n<p>   VO (EWG) Nr. 452\/99<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   ABl. Nr. L 54\/11<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   vom 02.03.1999<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=left valign=top>\n<p>   VO (EWG) Nr. 3887\/92<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   ABl. Nr. L 121<\/td>\n<td align=left valign=top>\n<p>   vom 31.12.1992<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Nationale Flachs- und Hanfbeihilfenverordnung sowie Bet\u00e4ubungsmittelgesetz in der jeweils geltenden Fassung.\n<\/p>\n<p>Quelle: Bundesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung,<br \/>\nReferat 321, Adickesallee 40, 60322 Frankfurt\/Main<br \/>\nTel: 069\/1564-337 o. 919, Fax: 069\/1564-940<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n<b>Merkblatt zum Anbau von Nutzhanf und zur Gew&auml;hrung einer Hanfbeihilfe im Wirtschaftsjahr 2000\/2001 (Anbau und Ernte 2000)<br \/>\n<\/b>\n<\/p>\n<p>\n<b>Die Europ&auml;ische Kommission hat dem Rat einen Vorschlag f&uuml;r<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-4749","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4749","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4749"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4749\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4749"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4749"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4749"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=4749"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}