{"id":47149,"date":"2017-11-02T07:32:48","date_gmt":"2017-11-02T06:32:48","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=47149"},"modified":"2017-10-27T11:55:05","modified_gmt":"2017-10-27T09:55:05","slug":"upm-will-geschaeft-mit-nachhaltigen-biochemikalien-weiterentwickeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/upm-will-geschaeft-mit-nachhaltigen-biochemikalien-weiterentwickeln\/","title":{"rendered":"UPM will Gesch\u00e4ft mit nachhaltigen Biochemikalien weiterentwickeln"},"content":{"rendered":"<p><strong>UPM treibt seine Gesch\u00e4ftsentwicklung im Bereich Biochemikalien weiter voran und pr\u00fcft den Bau einer Bioraffinerie im Industriepark Frankfurt-H\u00f6chst. In der zukunftsweisenden Bioraffinerie soll der nachhaltige Rohstoff Holz unter Anwendung innovativer Technologien verarbeitet werden. Dieser Entwicklung ging eine mehr als f\u00fcnf Jahre andauernde Forschungsphase voraus, in der die relevanten Technologien entwickelt und umfangreich erprobt wurden.<\/strong><\/p>\n<p>Die geplante Bioraffinerie w\u00fcrde in industriellem Ma\u00dfstab Holz in j\u00e4hrlich bis zu 150.000 Tonnen Bio-Monoethylenglycol (bMEG), Bio-Monopropylenglycol (bMPG) und Lignin umwandeln. F\u00fcr die Produktion soll Laubholz aus ausschlie\u00dflich nachhaltig bewirtschafteten, zentraleurop\u00e4ischen W\u00e4ldern genutzt werden.<\/p>\n<p>Anwendungsbeispiele f\u00fcr Bio-Monoethylenglycol sind unter anderem Textilien, PET-Flaschen, Verpackungsmaterialien oder Einteisungsfl\u00fcssigkeiten. Bio-Monopropylenglycol kommt beispielsweise bei der Herstellung von Verbundmaterialien, pharmazeutischen Produkten, Kosmetika oder Reinigungsmitteln zum Einsatz. Lignin kann zur Herstellung von Klebstoffen, Beschichtungen, Kunst- oder Schaumstoffen verwendet werden. So hat der UPM-Gesch\u00e4ftsbereich UPM Plywood erst k\u00fcrzlich die WISA BioBond Technologie vorgestellt &#8211; dabei wird in Klebstoffen von Sperrholzprodukten fossiles Phenol durch Lignin ersetzt.<\/p>\n<p>UPM f\u00fchrt nun eine ausf\u00fchrliche wirtschaftliche Pr\u00fcfung und eine Machbarkeitsstudie durch, um die Nachhaltigkeit des Gesch\u00e4ftsmodells zu validieren. Dies wird etwa zw\u00f6lf Monate in Anspruch nehmen. Bei erfolgreichem Abschluss der Studien wird dann die standardm\u00e4\u00dfige Analyse und Vorbereitung einer Investitionsentscheidung eingeleitet.<\/p>\n<p>&#8220;Wir freuen uns sehr \u00fcber diese gro\u00dfartige M\u00f6glichkeit, bio-basierte Produkte auf den Markt zu bringen und dabei fossile Chemikalien durch neuartige, erneuerbare Alternativen zu ersetzen&#8221;, sagt Juuso Konttinen, Vice President von UPM Biochemicals.<\/p>\n<p>&#8220;Nachwachsende Rohstoffe und effiziente Prozesse senken den CO2-Fu\u00dfabdruck signifikant im Vergleich zu Produkten auf fossiler Basis. Dar\u00fcber hinaus konkurriert Holz aus nachhaltig bewirtschafteten W\u00e4ldern als Rohstoff der zweiten Generation nicht mit der Nahrungsmittelproduktion. Damit entsprechen wir zentralen Anforderungen der Nachhaltigkeitsstrategien globaler Markenhersteller und ihrer Unternehmen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Kontakte<\/h3>\n<p>International:<br \/>\nJuuso Konttine<br \/>\nVice President, UPM Biochemicals<br \/>\nTel. +358 40 531 7405<\/p>\n<p>Deutschland:<br \/>\nDr. Michael Duetsch<br \/>\nDirector, UPM Biochemicals<br \/>\nTel. +49 821 3109 130<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber UPM<\/h3>\n<p>UPM f\u00fchrt die Bio- und Forstindustrie in eine neue, nachhaltige und von Innovationen gepr\u00e4gte Zukunft. Das Unternehmen besteht aus sechs Gesch\u00e4ftsbereichen: UPM Biorefining, UPM Energy, UPM Raflatac, UPM Specialty Papers, UPM Paper ENA und UPM Plywood. Unsere Produkte sind aus erneuerbaren Rohstoffen gefertigt und recycelbar. UPM beliefert Kunden auf der ganzen Welt und besch\u00e4ftigt insgesamt etwa 19.300 Mitarbeiter. Die Umsatzerl\u00f6se von UPM liegen bei etwa 10 Mrd. Euro pro Jahr. Die Aktien von UPM sind im NASDAQ OMX Helsinki notiert.<\/p>\n<h3>\u00dcber den Industriepark Frankfurt-H\u00f6chst<\/h3>\n<p>Der Industriepark H\u00f6chst ist Standort f\u00fcr rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialit\u00e4ten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten im Industriepark. Das Gel\u00e4nde ist 460 Hektar gro\u00df. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2016 insgesamt rund 341 Millionen Euro am Standort. Die Summe der Investitionen betr\u00e4gt seit dem Jahr 2000 rund 7 Milliarden Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>UPM treibt seine Gesch\u00e4ftsentwicklung im Bereich Biochemikalien weiter voran und pr\u00fcft den Bau einer Bioraffinerie im Industriepark Frankfurt-H\u00f6chst. In der zukunftsweisenden Bioraffinerie soll der nachhaltige Rohstoff Holz unter Anwendung innovativer Technologien verarbeitet werden. 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