{"id":47142,"date":"2017-11-02T07:29:54","date_gmt":"2017-11-02T06:29:54","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=47142"},"modified":"2017-10-27T11:36:18","modified_gmt":"2017-10-27T09:36:18","slug":"apfelextrakte-als-faerbende-lebensmittelzutat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/apfelextrakte-als-faerbende-lebensmittelzutat\/","title":{"rendered":"Apfelextrakte als f\u00e4rbende Lebensmittelzutat"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_47143\" aria-describedby=\"caption-attachment-47143\" style=\"width: 525px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-47143\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Bildschirmfoto-2017-10-26-um-15.33.56.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2017-10-26 um 15.33.56\" width=\"525\" height=\"356\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/10\/Bildschirmfoto-2017-10-26-um-15.33.56.png 685w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/10\/Bildschirmfoto-2017-10-26-um-15.33.56-300x203.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/10\/Bildschirmfoto-2017-10-26-um-15.33.56-600x406.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-47143\" class=\"wp-caption-text\">Die Partner des BMWi-Projektes \u201eAPPO\u201c entwickeln ein Industrie-f\u00e4higes Verfahren, um aus Reststoffen der Apfelsaftherstellung einen nat\u00fcrlichen f\u00e4rbenden Lebensmittelzusatz zu gewinnen. Bild: CC0 Public Domain intheworld87\/pixabay.com<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Wenn aufgeschnittene \u00c4pfel in Kontakt mit Sauerstoff kommen, verf\u00e4rben sie sich braun. Im Haushalt ist dieser Effekt oft unerw\u00fcnscht; die Projektpartner von \u201eAPPO\u201c m\u00f6chten ihn dagegen nutzen: Ziel ist ein Verfahren, um f\u00e4rbende Inhaltsstoffe aus Apfelresten, die z.B. bei der Getr\u00e4nkeherstellung anfallen, als nat\u00fcrlichen Farbstoff f\u00fcr Lebensmittel zug\u00e4nglich zu machen. Das Projektkonsortium vereint Kompetenzen aus Industrie und Akademie und wird mit ca. 320.000\u20ac f\u00fcr drei Jahre vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie gef\u00f6rdert. Das Projekt wurde im Rahmen des ZIM-Kooperationsnetzwerks \u201eWaste2Value\u201c angesto\u00dfen, das von der IBB Netzwerk GmbH gemanagt wird.<\/strong><\/p>\n<p>Viele Lebensmittel enthalten heutzutage Farbstoffe um sie f\u00fcr den Verbraucher attraktiv zu machen. Der Wunsch nach nat\u00fcrlichen Farbextrakten wird dabei immer st\u00e4rker. Allerdings fehlen insbesondere f\u00fcr Braunt\u00f6ne wie z.B. in Cola-Getr\u00e4nken entsprechende nat\u00fcrliche Alternativen. Hier m\u00f6chte das \u201eAPPO\u201c-Projektteam eine nachhaltige L\u00f6sung liefern. Dr. Arno Cordes, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der ASA Spezialenzyme GmbH, erkl\u00e4rt: \u201eIn \u00c4pfeln sind sogenannte Polyphenole enthalten, die f\u00fcr die Braunf\u00e4rbung verantwortlich sind. Diese Inhaltsstoffe m\u00f6chten wir extrahieren und enzymatisch oxidieren um so einen f\u00e4rbenden Lebensmittelzusatz zu erhalten. Als Ausgangsstoff sollen dabei Pressr\u00fcckst\u00e4nde aus der Apfelsaftproduktion genutzt werden. Unser Ziel ist ein gro\u00dftechnisch realisierbares Verfahren, das industrielle Reststoffe verwendet und einen gesunden nat\u00fcrlichen Farbextrakt f\u00fcr allt\u00e4gliche Lebensmittel liefert.\u201c<\/p>\n<p>Im Projekt arbeitet die ASA Spezialenzyme GmbH eng mit dem Fraunhofer-Institut f\u00fcr Verfahrenstechnik und Verpackung IVV zusammen. Die Projektpartner werden f\u00fcr drei Jahre im Rahmen des \u201eZentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)\u201c vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie gef\u00f6rdert. Projektidee und -konsortium entstanden innerhalb des ZIM-Kooperationsnetzwerks \u201eWaste2Value\u201c, das von der IBB Netzwerk GmbH gemanagt wird. Die Partner des Netzwerks treffen sich in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden, um innovative Projekte zum Thema \u201eWertsch\u00f6pfung aus Reststoffen\u201c anzusto\u00dfen. Das n\u00e4chste \u201eWaste2Value\u201c-Netzwerktreffen findet diese Woche in Martinsried bei M\u00fcnchen statt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber das ZIM-Kooperationsnetzwerk \u201eWaste2Value\u201c<\/h3>\n<p>Im ZIM-Kooperationsnetzwerk \u201eWaste2Value\u201c arbeiten Partner aus Industrie und Wissenschaft unter Koordination der IBB Netzwerk GmbH an einem gemeinsamen Ziel: Biobasierte Reststoffe aus der industriellen Verarbeitung sollen als Ausgangsstoffe f\u00fcr neue Alltagsprodukte genutzt werden. Das Netzwerk unterst\u00fctzt damit den Wandel von einer erd\u00f6lbasierten zu einer st\u00e4rker biobasierten und nachhaltigen Gesellschaft.<\/p>\n<p>\u201eWaste2Value\u201c ber\u00fccksichtigt die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette &#8211; von der Rohstoffbereitstellung, der Fermentation, Extraktion und katalytischen Veredelung, \u00fcber die Prozessentwicklung und Aufarbeitung bzw. Modifikation bis hin zum Einsatz in Endprodukten. Genutzt werden Rest- und Abfallstr\u00f6me aus beispielsweise der Forst- und Landwirtschaft, der verarbeitenden Lebensmittelbranche oder der Holz- und Papierindustrie. Aus diesen Rohstoffen werden im ersten Schritt Spezial- und Basischemikalien gewonnen, wie z. B. Butanol oder sekund\u00e4re Pflanzenstoffe (phenolische Verbindungen, Terpene, u.a.). Anschlie\u00dfend werden diese Chemikalien zu innovativen und hochwertigen Produkten weiterverarbeitet.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>\u00dcber ZIM-Kooperationsnetzwerk \u201eWaste2Value\u201c<\/h3>\n<p>Das ZIM-Kooperationsnetzwerk \u201eWaste2Value\u201c wird vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie gef\u00f6rdert. Die F\u00f6rderung in Phase 2 l\u00e4uft von Januar 2016 bis Dezember 2017. Anschlie\u00dfend soll das Netzwerk durch Beitr\u00e4ge der Partner verstetigt werden. In \u201eWaste2Value\u201c entstand u.a. das beschriebene Projekt zu Apfelfarbstoffen. Weitere Informationen unter <a href=\"http:\/\/www.netzwerk-waste2value.de\" target=\"_blank\">www.netzwerk-waste2value.de<\/a>.<\/p>\n<h3>\u00dcber die Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (IBB Netzwerk GmbH)<\/h3>\n<p>Die IBB Netzwerk GmbH ist eine Netzwerk- und Dienstleistungsorganisation auf dem Gebiet der Industriellen Biotechnologie und nachhaltigen \u00d6konomie. Ihr Ziel ist, die Umsetzung wertvoller wissenschaftlicher Erkenntnisse auf diesen Gebieten in innovative, marktf\u00e4hige Produkte und Verfahren zu katalysieren. Die IBB Netzwerk GmbH betreibt das Management der ZIM-Kooperationsnetzwerke \u201eMoDiPro\u201c, \u201eUseCO2\u201c und \u201eWaste2Value\u201c sowie des verstetigten Kooperationsnetzwerks \u201eBioPlastik\u201c. Insbesondere unterst\u00fctzt die IBB Netzwerk GmbH die Netzwerkpartner bei der Ausarbeitung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Sitz des Unternehmens ist Martinsried bei M\u00fcnchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn aufgeschnittene \u00c4pfel in Kontakt mit Sauerstoff kommen, verf\u00e4rben sie sich braun. Im Haushalt ist dieser Effekt oft unerw\u00fcnscht; die Projektpartner von \u201eAPPO\u201c m\u00f6chten ihn dagegen nutzen: Ziel ist ein Verfahren, um f\u00e4rbende Inhaltsstoffe aus Apfelresten, die z.B. bei der Getr\u00e4nkeherstellung anfallen, als nat\u00fcrlichen Farbstoff f\u00fcr Lebensmittel zug\u00e4nglich zu machen. 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