{"id":4701,"date":"1999-03-01T00:00:00","date_gmt":"1999-02-28T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20000331-02n"},"modified":"1999-03-01T00:00:00","modified_gmt":"1999-02-28T22:00:00","slug":"naturmode-frech-figurbetont-und-farbenfroh-ein-wenig-aus-der-mode-ist-hanf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/naturmode-frech-figurbetont-und-farbenfroh-ein-wenig-aus-der-mode-ist-hanf\/","title":{"rendered":"Naturmode &#8211; frech, figurbetont und farbenfroh \/\u00a0 Ein wenig aus der Mode ist Hanf &#8230;."},"content":{"rendered":"<p>&#8220;Leinen ist der Stoff der kommenden Saison. Strick und Jersey sind en<br \/>\nvogue, gewebte Materialien stehen nicht mehr an erster Stelle. Hanfmode<br \/>\nhat nur eine Chance, wenn sie chic und tragbar ist.<br \/>\n<br \/>&#8230;<br \/>\n<br \/>Apropos <b>Leinen<\/b>: Ohne den Stoff aus der Flachspflanze geht in<br \/>\ndieser Saison gar nichts. Kein Modemacher, der nicht gleich mehrere Teile<br \/>\nim Programm hat. Die Kollektionen werden meist aus kontrolliert biologisch<br \/>\nerzeugtem Leinen gefertigt, das \u00fcberwiegend aus Norddeutschland von<br \/>\nder Firma Holstein Flachs stammt. Zudem gibt es Bio-Leinen aus Osteuropa,<br \/>\ndas zwar preiswerter ist als deutsches, aber nicht streng biologisch erzeugt<br \/>\nwird.<br \/>\n<br \/>&#8216;Der Trend geht zu feinen Stoffen&#8217;, sagt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer<br \/>\nvon Holstein Flachs, Egon Heger. Die Designer greifen zu fein verstricktem,<br \/>\netwas elastischem Leinenjersey. &#8216;Er knittert nicht, ist sehr angenehm zu<br \/>\ntragen und zudem pflegeleicht&#8217;, erkl\u00e4rt Petra Sch\u00e4fer von der<br \/>\nFirma Consequent. In dieser Saison wird der weich fallende Stoff zu Kleidern,<br \/>\nBlusen, R\u00f6cken und Hosen verarbeitet. &#8230;<br \/>\n<br \/>Hingegen geht gr\u00f6bere Leinenwebware nicht mehr so, beobachtet<br \/>\nHarald Frey, Pressesprecher bei Hess Natur. Zwar verspricht die Werbung,<br \/>\nda\u00df Leinen &#8216;edel knittert&#8217;. Gerade Berufst\u00e4tige f\u00fchlen<br \/>\nsich aber unwohl und unsicher in einem zerknitterten Anzug oder zerknautschten<br \/>\nKost\u00fcm.<br \/>\n<br \/>&#8230;<br \/>\n<br \/>Ein wenig aus der Mode ist <b>Hanf<\/b> &#8211; vor allem, weil feine Gewebe<br \/>\nfehlen. Die Stoffe sind teilweise recht derb. Versuche, sie mit Seidengarn<br \/>\nzu veredeln, sind vom Kunden nicht gut angenommen worden. Vermutlich, weil<br \/>\nder Unterschied zu einem Leinen-Seide-Gemisch nicht eindeutig ist, der<br \/>\nPreis aber schon.<br \/>\n<br \/>Dennoch: &#8216;Einige Anbieter machen richtig Fortschritte&#8217;, beobachtet<br \/>\nHeike Scheuer von der Fachmesse \u00d6kotex. So hat beispielsweise die<br \/>\nK\u00f6nigswinter The Hanf Company ihre Outfits immer wieder \u00fcberarbeitet.<br \/>\nSie spart nicht mit Farbe und zeigt pfiffige, jugendliche Schnitte. Andere<br \/>\nbieten Kleidung aus Mischfasern an, die feiner wirken als reines Hanfgewebe.<br \/>\nDas Schweizer Versandhaus K\u00f6ppel hat beispielsweise einen dreiteiligen<br \/>\nAnzug aus einem Hanf-Baumwoll-Gemisch im Programm.&#8221;<\/p>\n<p>Autor und Endredaktion: Michael Karus (nova)<br \/>\nQuelle: \u00d6KO-Test-Magazin 03\/99, S. 54-61<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Leinen ist der Stoff der kommenden Saison. 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