{"id":4660,"date":"1999-08-03T00:00:00","date_gmt":"1999-08-02T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=19990803-01n"},"modified":"1999-08-03T00:00:00","modified_gmt":"1999-08-02T22:00:00","slug":"hanfforschung-in-brandenburg-wird-angekurbelt-zwei-forschungsprojekte-gestartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/hanfforschung-in-brandenburg-wird-angekurbelt-zwei-forschungsprojekte-gestartet\/","title":{"rendered":"Hanfforschung in Brandenburg wird angekurbelt &#8211; Zwei Forschungsprojekte gestartet"},"content":{"rendered":"<p>Mit zwei Forschungsprojekten, die am Fraunhofer-Institut f\u00fcr Angewandte<br \/>\nPolymerforschung in Teltow durchgef\u00fchrt werden, kurbelt das Land<br \/>\nBrandenburg die Hanf-Forschung an. Zwei Verbundforschungsprojekte<br \/>\nuntersuchen die Aufbereitung von Hanf f\u00fcr Spritzguss zum Einsatz als<br \/>\n\u00d6ko-Verpackung und \u00d6ko-Werkstoff etwa im Autobau.<br \/>\nMit zwei F\u00f6rderungen kurbelt das Ministerium f\u00fcr Wissenschaft, Forschung<br \/>\nund Kultur jetzt die Hanf-Forschung in Brandenburg an. Der nachwachsende<br \/>\nRohstoff wird als eine wichtige Erwerbsquelle f\u00fcr die einheimische<br \/>\nLandwirtschaft angesehen, falls es gelingt, ihn f\u00fcr m\u00f6glichst viele<br \/>\nProdukte einsetzbar zu machen. &#8230;<br \/>\nF\u00fcr die dauerhafte qualit\u00e4tsgebundene Einsetzbarkeit des Hanfes bedarf<br \/>\nes einer Strukturuntersuchung, die die Grundlage f\u00fcr die<br \/>\nQualit\u00e4tssicherung des Rohstoffes darstellt. Im Rahmen einer F\u00f6rderung<br \/>\nim Bereich &#8220;Verbundforschung&#8221; durch das Forschungsministerium wird<br \/>\ndeshalb das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Angewandte Materialforschung in<br \/>\nTeltow gemeinsam mit der Hanf-Faser-Fabrik Uckermark in Prenzlau<br \/>\nHanfsorten, Wachstums- und Reifebedingungen, Einfluss der R\u00f6ste,<br \/>\nVerarbeitungsbedingungen beim Faseraufschluss und die<br \/>\nSeparation einzelner Pflanzenteile unter die Lupe nehmen und<br \/>\nwissenschaftlich auswerten. Aus der Verbindung zwischen den<br \/>\nEigenschaften und den Strukturdaten verschiedener Hanffasern sollen<br \/>\nGrundlagen f\u00fcr die Qualit\u00e4tssicherung von Hanffasern f\u00fcr technische<br \/>\nEinsatzzwecke abgeleitet werden. Das Forschungsministerium stellte<br \/>\nhierf\u00fcr jetzt 98.500 Mark zur Verf\u00fcgung und tr\u00e4gt damit 95 Prozent der<br \/>\nGesamtkosten, die bei 103.500 Mark liegen.<br \/>\nDer zweite brandenburgische Forschungsansatz besch\u00e4ftigt sich mit<br \/>\nsogenannten \u00d6kokompositen f\u00fcr den Spritzguss auf der Basis von Hanf. Bei<br \/>\n\u00d6kokompositen handelt es sich um Produkte, die auf nachwachsenden<br \/>\nRohstoffen basieren und nach Einsatz verrotten. Die Nachfrage nach neuen<br \/>\nbiologisch abbaubaren Kunststoffen im Verpackungsmittelsektor oder auch<br \/>\nim Automobilbau ist steigend. Das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Angewandte<br \/>\nPolymerforschung will zusammen im Verbund mit HESCO<br \/>\nKunststofferzeugnisse in Luckenwalde einen spritzgussf\u00e4higen<br \/>\nVerbundwerkstoff auf der Basis von Hanf entwicklen. Der vielseitig<br \/>\neinsetzbare \u00d6ko-Kunststoff soll unter praxisrelevanten Bedinungen<br \/>\nentstehen und verarbeitet werden. Das Forschungsministerium stellte<br \/>\nhierf\u00fcr jetzt 99.500 Mark zur Verf\u00fcgung und tr\u00e4gt damit 95 Prozent der<br \/>\nGesamtkosten, die bei 104.500 Mark liegen.\n <\/p>\n<p>&copy; 1998 Informationsdienst Wissenschaft, Thomas Hainz, Ministerium f\u00fcr Wissenschaft, Forschung und Kultur (Brandenburg)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit zwei Forschungsprojekten, die am Fraunhofer-Institut f&uuml;r Angewandte<br \/>\nPolymerforschung in Teltow durchgef&uuml;hrt werden, kurbelt das Land<br \/>\nBrandenburg die Hanf-Forschung an. Zwei Verbundforschungsprojekte<br \/>\nuntersuchen die Aufbereitung von Hanf f&uuml;r<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-4660","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4660","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4660"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4660\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4660"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4660"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4660"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=4660"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}