{"id":46476,"date":"2017-10-17T07:26:00","date_gmt":"2017-10-17T05:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/rss.nova-institut.net\/public.php?url=https%3A%2F%2Fwww.kunststoffe.de%2Fprodukte%2Fuebersicht%2Fbeitrag%2F4480114%3Fetcc_cmp%3DRSS-Feeds%26etcc_med%3DLink%26etcc_var%3Dprodukte"},"modified":"2017-10-13T14:00:59","modified_gmt":"2017-10-13T12:00:59","slug":"bio-basiertes-elastomer-septon-bio-zucker-fuer-extra-viel-grip","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bio-basiertes-elastomer-septon-bio-zucker-fuer-extra-viel-grip\/","title":{"rendered":"Bio-basiertes Elastomer Septon Bio: Zucker f\u00fcr extra viel Grip"},"content":{"rendered":"<p>Der Anbieter von Polymeren und synthetischen Mikrofasern Kuraray Europe GmbH, Hattersheim, pr\u00e4sentiert das bio-basierte thermoplastische Elastomer Septon Bio. Das hydrierte Styrol-Farnesen-Block-Copolymer (HSFC) ist eine Kooperation des Spezialchemie-Herstellers Kuraray mit dem Biowissenschafts-Unternehmen Amyris. Die hydrierten Styrol-Zweiblock- und -Dreiblock-Copolymere sollen in vielf\u00e4ltigen Anwendungen einsetzbar sein, nur geringe Mengen Weichmacher ben\u00f6tigen und aufgrund spezieller Eigenschaften einfach zu verarbeiten sein.<\/p>\n<p>Weicher, elastischer und gut zu verarbeiten<\/p>\n<p>Spezielle Hefestr\u00e4nge wandeln bei der Fermentation Zuckerquellen wie etwa Rohrzucker in Beta-Farnesen um. Aus dem Beta-Farnesen wird dann das hydrierte Styrol-Farnesen-Block-Copolymer (HSFC) Septon Bio hergestellt. Aufgrund dieser speziellen Struktur soll HSFC laut Hersteller Vorteile gegen\u00fcber herk\u00f6mmlichen hydrierten Styrol-Block-Copolymeren (HSBC) haben: Das HSFC Septon Bio hat eine geringere Viskosit\u00e4t als g\u00e4ngige Styrol-Block-Copolymere und zugleich einen hohen Verlustfaktor (tan delta) \u00fcber einen gro\u00dfen Temperaturbereich hinweg. Deshalb hat der Werkstoff ein besseres Flie\u00dfverhalten als vergleichbare Copolymere. Zugleich soll Septon Bio \u00fcber sehr gute Hafteigenschaften verf\u00fcgen \u2013 und das \u00fcber einen breiten Temperaturbereich hinweg.<\/p>\n<p>Zu den wichtigsten Eigenschaften geh\u00f6ren:<\/p>\n<p>gute Griffsicherheit (Grip) bei N\u00e4sse und Trockenheit<br \/>\nhohe Elastizit\u00e4t und geringe Zugfestigkeit. Zudem hat es einen extrem geringen Druckverformungsrest und verformt sich deshalb auch nach dauerhafter Druckeinwirkung nur sehr wenig. Damit ist das Copolymer gut mit Verfahren wie Schmelzspinnen f\u00fcr Vliesstoffe und Extrusion f\u00fcr elastische Filme zu verarbeiten<br \/>\nGutes und r\u00fcckstandsfreies Abl\u00f6sen f\u00fcr den Einsatz in Schutzfilmen<br \/>\nhohe D\u00e4mpfungswirkung \u00fcber weiten Temperaturbereich f\u00fcr Produkte, bei denen Schall- oder Vibrations-d\u00e4mpfung wichtig ist, etwa in Sportschuhen<br \/>\ndeutlich geringere H\u00e4rte im Vergleich zu HSBC-Polymeren. Deshalb sind bei der Verarbeitung des Werkstoffs weniger Weichmacher n\u00f6tig. Das verhindert, dass \u00d6l an die Produktoberfl\u00e4che wandert (\u00d6l-Ausschwitzen). Die urspr\u00fcngliche H\u00e4rte und Rutschfestigkeit bleibt dauerhaft bestehen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Anbieter von Polymeren und synthetischen Mikrofasern Kuraray Europe GmbH, Hattersheim, pr\u00e4sentiert das bio-basierte thermoplastische Elastomer Septon Bio. 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