{"id":45994,"date":"2017-10-10T06:42:18","date_gmt":"2017-10-10T04:42:18","guid":{"rendered":"https:\/\/rss.nova-institut.net\/public.php?url=http%3A%2F%2Fwww.innovations-report.de%2Fhtml%2Fberichte%2Fenergie-elektrotechnik%2Fgruener-wasserstoff-fuer-die-energiespeicherung.html"},"modified":"2017-10-09T11:14:44","modified_gmt":"2017-10-09T09:14:44","slug":"gruener-wasserstoff-fuer-die-energiespeicherung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/gruener-wasserstoff-fuer-die-energiespeicherung\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcner Wasserstoff f\u00fcr die Energiespeicherung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Am 1. Juli 2017 startete das Verbund-Forschungsvorhaben \u201eNeuartige por\u00f6se 3D-Elektrodenmaterialien zur effizienteren alkalischen Wasserelektrolyse (AEL3D)\u201c an der BTU Cottbus-Senftenberg. Das Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie (BMWi) f\u00f6rdert das dreij\u00e4hrige Projekt mit einem Gesamtbudget von rund 2,5 Mio. \u20ac. Der Lehrstuhl Kraftwerkstechnik von Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Krautz ist mit einem F\u00f6rdervolumen von 819.000 \u20ac beteiligt.<\/strong><\/p>\n<p>Im Mittelpunkt der Forschungen steht die Weiterentwicklung der alkalischen Elektrolyse als eine der wichtigen Technologien f\u00fcr die gro\u00dftechnische Erzeugung von Wasserstoff aus regenerativen Energiequellen (sogenannter \u201egr\u00fcner Wasserstoff\u201c). Hier fokussiert das Projekt auf eine, auch f\u00fcr das Land Brandenburg au\u00dferordentlich wichtige Langzeit-Energiespeichertechnologie.<\/p>\n<p>Im Verbundvorhaben sollen neuartige por\u00f6se, dreidimensionale Elektrodenmaterialien entwickelt und anwendungsbezogen charakterisiert werden. Diese sollen zudem auf ihre Eignung als hocheffiziente Elektrodenwerkstoffe und somit als eine der Schl\u00fcsselkomponenten f\u00fcr die alkalische Elektrolyse untersucht werden.<\/p>\n<p>Neben der Erforschung der elektrokatalytischen und str\u00f6mungstechnischen Eigenschaften wird auch die Entwicklung innovativer, durchstr\u00f6mbarer Elektrodenformen und Zellarchitekturen einbezogen. Auf diese Weise werden die effektiven Stromdichten bei gezielter Gasabfuhr und niedrigen \u00dcberspannungen deutlich erh\u00f6ht. Im Ergebnis kann \u201egr\u00fcner Wasserstoff\u201c billiger und effizienter aus regenerativem Strom hergestellt werden.<\/p>\n<p>Hierbei ist es Aufgabe der BTU-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Wasserstoff- und Speicher-Forschungszentrum unter Leitung von Dr. Ulrich Fischer unter anderem Testst\u00e4nde mit erweiterten Messm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Pr\u00e4qualifizierung der neuartigen Elektroden und Zellgeometrien zu entwickeln und einzusetzen. Die leistungsf\u00e4higsten Elektroden werden im technischen Ma\u00dfstab am 60-bar-Druckelektrolyseur des Wasserstoffzentrums unter realen Betriebsbedingungen getestet.<\/p>\n<p>Im Projektkonsortium arbeiten renommierte Forschungseinrichtungen aus dem Bereich der Wasserstoff- und Energietechnologie sowie der Materialwissenschaft zusammen. Zu ihnen geh\u00f6ren neben der Brandenburgischen Technischen Universit\u00e4t das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM, Institutsteil Dresden), das Zentrum f\u00fcr Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Ulm und die Technischen Universit\u00e4t Berlin. Das Konsortium wird durch einen Industriebeirat erg\u00e4nzt, der sich aus namhaften Elektrolyseherstellern, Anlagenbauern, Zulieferern und Endanwendern zusammensetzt. Auf diese Weise wird ein hohes wirtschaftliches Verwertungspotenzial sichergestellt.<\/p>\n<h3>Hintergrund<\/h3>\n<p>Wasserstoff wird einen ma\u00dfgeblichen Anteil am Gelingen der Energiewende in Deutschland haben. Als chemischer Energietr\u00e4ger ist er geeignet, gro\u00dfe volkswirtschaftlich relevante Energiemengen zu speichern. Gleichzeitig erm\u00f6glicht er die Kopplung zu anderen Energie-Sektoren, wie beispielsweise dem Verkehr. Damit steht das Projekt im Kontext des Regierungsprogramms Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie (2016-2026), in dessen Rahmen eine klimaneutrale und emissionsfreie Wasserstoffmobilit\u00e4t und der Ausbau einer Wasserstoffinfrastruktur eine zentrale Rolle spielen.<\/p>\n<p>Mit den neuen Forschungsaufgaben wird die erfolgreiche Arbeit in dem unter Konsortialf\u00fchrerschaft der BTU durchgef\u00fchrten Verbundvorhaben \u201eWissenschaftliche Forschung zu Windwasserstoff-Energiespeichern \u2013 WESpe\u201c im Rahmen der Energiespeicher-Forschungsinitiative des Bundes sowie dem vom Land Brandenburg gef\u00f6rderten Projekt \u201eAEL-MALFE &#8211; Alkalische Elektrolyse &#8211; Membranelektrolyse mit anionen-leitf\u00e4higem Festelektrolyt\u201c am Wasserstoff- und Speicher-Forschungszentrum fortgesetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neuartige Elektrodenmaterialien sollen die effiziente Wasserstoffherstellung aus regenerativen Energ&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[11954,12477],"supplier":[21500,6352,1879,3035,877],"class_list":["post-45994","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","tag-biochemie","tag-biochemikalien","supplier-brandenburgische-technische-universitat-cottbus-senftenberg","supplier-bundesministerium-wirtschaft-energie","supplier-fraunhofer-institut-fuer-fertigungstechnik-und-angewandte-materialforschung-ifam","supplier-technische-universitaet-berlin","supplier-zentrum-fuer-sonnenenergie-und-wasserstoff-forschung-zsw"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45994","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45994"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45994\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45994"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45994"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45994"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=45994"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}