{"id":44854,"date":"2017-08-01T07:26:00","date_gmt":"2017-08-01T05:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=44854"},"modified":"2017-07-28T14:45:40","modified_gmt":"2017-07-28T12:45:40","slug":"kunststoff-aus-zucker-und-staerke-in-serie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/kunststoff-aus-zucker-und-staerke-in-serie\/","title":{"rendered":"Kunststoff aus Zucker und St\u00e4rke \u2013 in Serie"},"content":{"rendered":"<p>Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Doch es kann lange dauern, bis nachhaltige Produkte vom Markt akzeptiert werden. Das berichten die beiden Firmengr\u00fcnder des Biokunststoff-Herstellers Tecnaro im Interview.<\/p>\n<p>wissenschaft.de:Im April berichtete bild der wissenschaft \u00fcber drei Sch\u00fcler, die Biokunststoff aus Grasbestandteilen zur Produktion von Dosen, Kanistern oder Spielzeug nutzen und daf\u00fcr bei &#8220;Jugend forscht&#8221; ausgezeichnet wurden. Ihr Unternehmen Tecnaro macht \u00c4hnliches seit fast 20 Jahren. Ist eine solche Auszeichnung berechtigt?<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Pfitzer: Ohne Details zu kennen, finden wir das klasse. Das st\u00e4rkt unsere Branche. Wir selbst engagieren uns \u00fcbrigens ebenfalls im Schulbereich \u2013 etwa bei &#8220;Girls Days&#8221; an Gymnasien, wo mit unseren Produkten gearbeitet wird.<\/p>\n<p>Sie beide begannen am Pfinztaler Fraunhofer-Institut f\u00fcr Chemische Technologie in der zweiten H\u00e4lfte der 1990er-Jahre Biokunststoffe zu erforschen, die auf der Basis des Holzbestandteils Lignin beruhen \u2013 einem Abfallprodukt der Zellstoffindustrie. Was brachte Sie darauf?<\/p>\n<p>Helmut N\u00e4gele: Ausgangspunkt war die Frage, wie die Kunststofftechnik mehr mit nachwachsenden Rohstoffen arbeiten kann, also wie man wegkommt von erd\u00f6lbasierten Kunststoffen. Nachdem wir uns die Voraussetzungen angeschaut hatten \u2013 hohe Verf\u00fcgbarkeit, gleichbleibende Qualit\u00e4t, Nebenprodukt aus einer bestehenden Produktion, Preisgef\u00fcge \u2013 sind wir bei dem Holzinhaltsstoff und Makromolek\u00fcl Lignin gelandet.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Pfitzer: Motiviert durch die Umweltkonferenz von Rio 1992, wo beschlossen wurde, CO2-Einsparungspotenziale zu finden, haben wir \u00fcberlegt, wie Kunststoffe produziert werden k\u00f6nnen, ohne klimasch\u00e4dliches CO2 auszusto\u00dfen.<\/p>\n<p>Lief es dann weiter wie erhofft?<\/p>\n<p>N\u00e4gele: Forscher glauben oft, mit einem Laborergebnis den gr\u00f6\u00dften Teil des Wegs zum Produkt geschafft zu haben. Davon sind auch wir zun\u00e4chst ausgegangen. Welch ein Irrtum! Die Marktbeharrungskr\u00e4fte sind gewaltig. Im R\u00fcckblick waren das maximal 20 Prozent des Wegs. Doch es ist gut, dass man davon zu Beginn einer Entwicklung wenig wei\u00df. Wenn wir das geahnt h\u00e4tten, w\u00e4ren wir wohl einen anderen Weg gegangen und h\u00e4tten uns von der chemischen Industrie anstellen lassen.<\/p>\n<p>Pfitzer: Gut war, dass wir schon damals mit unseren innovativen Produkten Aufsehen erregt haben und sie in diversen Medien vorstellen konnten \u2013 bis hin zur Bild-Zeitung. H\u00e4tten wir eine solche Aufmerksamkeit mit konventionellen Marketing-Ma\u00dfnahmen erreichen wollen, w\u00e4ren wir l\u00e4ngst pleitegegangen.<\/p>\n<p>Sie haben mit Tecnaro mehrfach den Standort gewechselt: im Mai 2000 vom badischen Pfinztal ins th\u00fcringische Eisenach und dann 2006 ins w\u00fcrttembergische Ilsfeld. Das sieht nach Schlingerkurs aus.<\/p>\n<p>Pfitzer: Wir hatten im Jahr 2000 ein drei Jahre laufendes Projekt eingeworben, um unsere Labor-Forschungsergebnisse in ein serienf\u00e4higes Produkt umzusetzen. Das Ganze wurde vom Bundeswirtschaftsministerium finanziert \u2013 unter der Voraussetzung, dass wir uns in einem der Neuen Bundesl\u00e4nder niederlassen. Und es wurde verlangt, mit unseren Familien den Lebensmittelpunkt dorthin zu verlagern. Dass wir sp\u00e4ter nach Baden-W\u00fcrttemberg zur\u00fcckkehren w\u00fcrden, war nicht geplant. Wir haben uns in Eisenach wohlgef\u00fchlt, unsere Kinder sind dort geboren. Doch mit der Kundenn\u00e4he haperte es. Um neue Gesch\u00e4fte abzuschlie\u00dfen, m\u00fcssen wir uns in S\u00fcddeutschland, \u00d6sterreich oder der Schweiz bewegen. Die Kunststofftechnik ist dort schlicht zu Hause.<\/p>\n<p>Sie beziehen gerade ein neues Produktionsgeb\u00e4ude. Offenbar laufen die Gesch\u00e4fte nun gut. Was ist das Besondere?<\/p>\n<p>Pfitzer: Es ist nach unserem Wissen das erste neu gebaute Produktionswerk der Welt, das sich ausschlie\u00dflich mit Forschung und Entwicklung, Produktion und Vertrieb von eigenen Biomaterial-Compounds aus nachwachsenden Rohstoffen besch\u00e4ftigt und nicht nur neben herk\u00f6mmlichen Kunststoffen auch irgendetwas \u201ein gr\u00fcn&#8221; anbietet.<\/p>\n<p>Sie haben drei Produktgruppen: Arboform, Arbofill, Arboblend. Was sind die Unterschiede und welchen Anteil haben diese Gruppen an der Gesamtproduktion?<\/p>\n<p>N\u00e4gele: Die Gruppen machen jeweils ein Drittel der Gesamtproduktion aus. \u201eArbo&#8221; kommt vom lateinischen Wort f\u00fcr \u201eBaum&#8221;. Und \u201eForm&#8221; bedeutet gestaltbar, \u201eArboform&#8221; bedeutet formbares Holz. Arboform besteht aus 100 Prozent nachwachsenden Rohstoffen, die biologisch abbaubar sind. Arboblend ist eine Mischung aus verschiedenen Biopolymeren, zu denen auch Zucker und St\u00e4rke geh\u00f6ren. Hier bestehen die Basismaterialien manchmal nur aus 70 Prozent nachwachsenden Rohstoffen. Arbofill steht f\u00fcr klassische Kunststoffe wie Polypropylen und Polyethylen, die mit Biofasern verst\u00e4rkt sind. Insgesamt k\u00f6nnen wir inzwischen nach 4000 Rezepturen spezifizieren, wobei wir gegenw\u00e4rtig etwa 300 in Serienanwendung bei Kunden haben.<\/p>\n<p>Wozu dann die vielen Rezepturen?<\/p>\n<p>N\u00e4gele: Weil es Tausende unterschiedliche Kunststoff-Spezifikationen gibt. Die m\u00fcssen wir mit unseren nachwachsenden Rohstoffen hinbekommen. Wenn wir nur eine von vielleicht 50 Anforderungen an einen konventionellen Kunststoff nicht erf\u00fcllen, haben wir mit unserem Biokunststoff keine Chance f\u00fcr eine Serienproduktion.<\/p>\n<p>Beispiel Arboform: Wo ist dieser Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen im Einsatz?<\/p>\n<p>Pfitzer: Etwa bei Fensterprofilen. Doch es geht auch exotischer: Bei Urnenbestattungen in der freien Natur haben wir einen Marktanteil von 100 Prozent \u2013 in ganz Europa! Bei Musikinstrumenten sind wir auch gut vertreten. Arboform ist vor dem Erstarren quasi fl\u00fcssiges Holz, dem wir ein Eigenschaftsprofil verleihen: Es ist so hart wie das h\u00e4rteste Tropenholz, so dicht wie schweres Bongossi-Holz oder so leicht wie Balsaholz. Das hei\u00dft: Unsere Kunden k\u00f6nnen etwa Fl\u00f6ten mit einer Akustik von teurem Olivenholz zu Kunststoffpreisen herstellen. Sie m\u00fcssen nicht drechseln, haben keinen Ausschuss, und eine Fl\u00f6te klingt wie die andere. Dann gibt es den Kopfh\u00f6rer, der 2015 auf der weltgr\u00f6\u00dften Elektronikmesse in Las Vegas mit dem Messepreis ausgezeichnet wurde. Oder High-Heels, die Stardesigner Sergio Rossi f\u00fcr Gucci mit Arboform-Abs\u00e4tzen auf den Markt gebracht hat. Witzig ist: 2010 bekamen wir den europ\u00e4ischen Erfinderpreis. Ein Jahr darauf durften wir ihn aus Arboform herstellen \u2013 zuvor bestand er aus Beton.<\/p>\n<p>Nach einer aktuellen Berechnung des Bundesforschungsministeriums werden derzeit weltweit 311 Millionen Tonnen Kunststoff pro Jahr produziert. Sie kommen nur auf 10.000 Tonnen. Warum sind es nicht mehr?<\/p>\n<p>Pfitzer: Das Potenzial ist gewaltig, weshalb ich ja zu Beginn sagte, dass es klasse ist, wenn sich Sch\u00fcler mit Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen besch\u00e4ftigen. Doch nichts ist schwieriger, als im Kunststoffbereich Produkte zu etablieren. Im Kunststoffspritzguss muss jedes Werkzeug neu gebaut werden \u2013 spezifiziert auf unseren Werkstoff oder einen anderen. Dabei handelt es sich um ein digitales Problem \u2013 0 oder 1. Wenn der Kunde eine Eigenschaft m\u00f6chte, die unser Biokunststoff nicht hat, l\u00e4sst er das Produktionswerkzeug auf einen konventionellen Kunststoff ausrichten \u2013 und damit ist der Auftrag ein f\u00fcr alle Mal verloren.<\/p>\n<p>Wo liegt der Kilopreis Ihres Rohstoffs, wo der Preis erd\u00f6lbasierter Kunststoffe?<\/p>\n<p>Pfitzer: Je nach Spezifikation liegen wir zwischen 1,80 und 12 Euro pro Kilogramm \u2013 das ist nur wenig h\u00f6her als der Preis vergleichbarer erd\u00f6lbasierter Kunststoffe. Dennoch fliegen wir bei der Produktauswahl oft raus. Dabei sind wir trotz des leicht h\u00f6heren Preises konkurrenzf\u00e4hig: Mit unserem CO2-neutralen Rohstoff haben die Produzenten letztlich weniger Entsorgungskosten. Wir haben Kunden, die Verpackungen f\u00fcr Bauausr\u00fcstungen produzieren. Die k\u00f6nnen sie einfach in der Baugrube zur\u00fccklassen: Erde dr\u00fcber \u2013 und alles verrottet in wenigen Jahren biologisch neutral. Konventionelle Plastikverpackungen m\u00fcssen dagegen kostenpflichtig entsorgt werden.<\/p>\n<p>N\u00e4gele: Eines unserer Hauptprobleme ist, dass man bei uns gro\u00dfz\u00fcgig einen Aufschlag auf den Rohstoff macht.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>N\u00e4gele: Wenn der bisherige Kunststoff pro Kilogramm etwa 1,80 Euro kostet und unser Biokunststoff 2,60 Euro, kommt am Schluss ein Produktpreis von 20 Euro beim herk\u00f6mmlichen Produkt heraus und von 50 Euro bei unserem Rohstoff. Denn viele Betriebswirte in der Produktionskette machen einen &#8220;Bio-Aufschlag&#8221;, um so bereits bei kleinen Mengen eine gute Marge zu erzielen. Das ist ein Problem, das ich unter dem Stichwort Marktbeharrungskr\u00e4fte einordne. Hierzu geh\u00f6rt auch, dass es in Deutschland keinen Druck vom Gesetzgeber gibt, CO2-neutrale Kunststoffe zu produzieren. Beim Benzin ist das anders. Dort muss E10-Sprit angeboten werden, mit bis zu 10 Prozent Bioethanol.<\/p>\n<p>Welche Probleme haben Ihre Kunden beim Wechsel von herk\u00f6mmlichen Kunststoffen auf Arbo-Produkte?<\/p>\n<p>N\u00e4gele: Wenn unser Kunde nicht die Marktmacht hat, selbst ein neues Produkt zu lancieren, wird er kaum auf nachwachsende Rohstoffe setzen. Denn die Argumentationskette f\u00fcr ein Produkt muss ja bis zum Endkunden neu definiert werden.<\/p>\n<p>Pfitzer: Alle sprechen von der Energiewende. Doch wir brauchen auch eine Rohstoffwende. Wenn es nicht politisch verankert w\u00e4re, h\u00e4tten wir bis heute keine Stromerzeugung aus Windkraft oder Photovoltaik.<\/p>\n<p>N\u00e4gele: Frankreich ist uns in diesem Bereich voraus. Dort hat die Politik beschlossen, dass ab 2020 keine Einwegbestecke aus erd\u00f6lbasierten Kunststoffen mehr ausgegeben werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Machen Sie Forschung und Entwicklung komplett selbst oder kooperieren Sie mit externen Partnern?<\/p>\n<p>N\u00e4gele: Wir haben ein hervorragendes Team aus Werkstoffexperten, Chemikern, Ingenieuren, Anwendungstechnikern und Facharbeitern, die hier am Standort Ilsfeld Spitzenforschung betreiben. Gemeinsam mit Kunden, Zulieferern und Instituten sowie Entwicklungspartnern holen wir uns so eine serienf\u00e4hige Produktanwendung nach der anderen. Denn nicht das Forschungsergebnis ist entscheidend, sondern das, was wir nach einem Projekt liefern k\u00f6nnen. Deshalb machen wir auch intensiv Marktforschung.<\/p>\n<p>Wo kommen Ihre Mitarbeiter her \u2013 aus der \u00f6ffentlichen Forschung oder von anderen Unternehmen?<\/p>\n<p>N\u00e4gele: Manche haben bereits einige Jahre Berufserfahrung, andere kommen direkt von Instituten.<\/p>\n<p>Wie intensiv arbeiten Sie in diesen Teams selbst mit?<\/p>\n<p>N\u00e4gele: Die Verzahnung von Forschung und Entwicklung, Eigenentwicklung und Vertrieb ist uns sehr wichtig. Deshalb treiben wir diesen Austausch st\u00e4ndig voran.<\/p>\n<p>Was haben Sie bisher f\u00fcr Forschung und Entwicklung ausgegeben?<\/p>\n<p>Pfitzer: Einen zweistelligen Millionenbetrag.<\/p>\n<p>Sie haben erw\u00e4hnt, dass die ersten Patente auslaufen. Ist das ein Problem, falls sich Kunststoffe aus nachwachsenden Rostoffen etablieren?<\/p>\n<p>Pfitzer: Wir haben unser Wissen durch neue Patente gesichert und sind \u00fcberzeugt, so viel Detailwissen und Know-how zu haben, dass wir f\u00fcr die Zukunft gut ger\u00fcstet sind.<\/p>\n<p>Inzwischen regt sich Widerstand gegen die Nutzung nachwachsender Rohstoffe, da deren Anbau mit dem von Nahrungsmitteln konkurriert. Bl\u00e4st Ihnen neuerdings ein scharfer Wind ins Gesicht?<\/p>\n<p>Pfitzer: Wir ersetzen mit unseren nachwachsenden Rohstoffen Erd\u00f6l, das endlich ist. Und das ist im Sinn einer Rohstoffwende in Richtung Nachhaltigkeit hervorragend. Das Argument, dass wir Menschen Nahrungsmittel entziehen, sticht nicht. 75 Prozent der weltweit landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4che dient der Produktion von Viehfutter. Fleisch wird nicht erzeugt, um den Welthunger zu bek\u00e4mpfen, sondern verschafft einer kleinen Gruppe von Menschen ein exquisites Nahrungsmittel. Gro\u00dfz\u00fcgig gerechnet dienen maximal zwei Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4che zur Produktion von nachwachsenden Rohstoffen.<\/p>\n<p>N\u00e4gele: Lassen wir die Diskussion um Sinn oder Unsinn der Produktion nachwachsender Rohstoffe f\u00fcr Biokraftstoffe einmal au\u00dfen vor und blicken auf die Kunststoff-Welt. Wenn man die 311 Millionen Tonnen Kunststoffe, die jedes Jahr weltweit erzeugt werden, durch Biokunststoffe ersetzen wollte, w\u00e4ren blo\u00df vier Prozent der heutigen landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4che n\u00f6tig. Das ist weniger, als die heutige Brachfl\u00e4che umfasst. Ich bin so frei und behaupte: Wer argumentiert, dass eine verst\u00e4rkte Nutzung nachwachsender Rohstoffe die Weltern\u00e4hrung infrage stellt, hat keine Ahnung von der realen Situation. Ich gehe sogar noch weiter: Menschen, auch Unternehmer, sind von Natur aus bequem. Man bewegt sich erst dann, wenn man Druck sp\u00fcrt. Und der ist bei konventionellen Kunststoffen nicht vorhanden: Die Erd\u00f6lpreise sind g\u00fcnstig. Nur wenige Verantwortliche denken 20 oder 50 Jahre voraus und \u00fcberlegen, wo wir dann stehen werden: Es ist nur ein Promille-Anteil der kunststoffverarbeitenden Industrie, der so vorausschauend reagiert.<\/p>\n<p>Wo wollen Sie mit Tecnaro in zehn Jahren stehen?<\/p>\n<p>Pfitzer: Wir wollen die Zahlen erreichen, die wir k\u00fchn f\u00fcr die ersten Jahre in unseren ersten Businessplan geschrieben haben.<\/p>\n<p>Geht das ein bisschen konkreter?<\/p>\n<p>Pfitzer: Wir wollen wachsen und sehen uns als einen der Technologief\u00fchrer in der Welt. Wir wollen die Marktf\u00fchrerschaft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Doch es kann lange dauern, bis nachhaltige Produkte vom Markt akzeptiert werden. 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