{"id":44578,"date":"2017-07-24T07:26:58","date_gmt":"2017-07-24T05:26:58","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=44578"},"modified":"2017-07-20T13:31:42","modified_gmt":"2017-07-20T11:31:42","slug":"arkema-franzosen-investieren-in-biobasierte-polyamide","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/arkema-franzosen-investieren-in-biobasierte-polyamide\/","title":{"rendered":"Arkema: Franzosen investieren in biobasierte Polyamide"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der franz\u00f6sische Chemiekonzern Arkema plant umfangreiche Investitionen in die Produktion von biobasierten Polyamiden. Laut Pressemitteilung sollen daf\u00fcr in den kommenden f\u00fcnf Jahren insgesamt bis zu 300 Mio. Euro aufgewendet werden. Vorgesehen ist dabei vor allem der Ausbau der weltweiten Kapazit\u00e4ten des Konzerns f\u00fcr Polyamid 11 (PA11) um etwa 50 Prozent. An einem noch nicht n\u00e4her bezeichneten Standort in Asien plant Arkema den Bau eines neuen Werks zur Produktion des Monomerbausteins 11-Aminoundecans\u00e4ure und der darauf basierenden Polyamide der Marke Rilsan PA11. Bislang verf\u00fcgt der Konzern \u00fcber entsprechende Anlagen an seinem Standort in Marseille. Die Fertigstellung der neuen Anlagen in Asien ist bis Ende 2021 vorgesehen, zu den Kapazit\u00e4ten wurden noch keine n\u00e4heren Angaben gemacht.<\/strong><\/p>\n<p>Die Planungen von Arkema sehen dar\u00fcber hinaus auch den 50-prozentigen Ausbau der Produktionskapazit\u00e4ten f\u00fcr die ebenfalls auf 11-Aminoundecans\u00e4ure basierenden Polyamid-Elastomere der Marke Pebax vor. Weitere Einzelheiten wurden dazu jedoch nicht mitgeteilt.<\/p>\n<p>Der Aussendung zufolge erwartet Arkema in den kommenden Jahren einen weiteren Anstieg der weltweiten Nachfrage nach biobasierten Polyamiden, vor allem in der Elektronikindustrie, im Fahrzeugbau und im Bereich 3D-Druck. Allein auf den asiatischen M\u00e4rkten wird dabei mit einem j\u00e4hrlichen Zuwachs um durchschnittlich etwa sieben Prozent gerechnet. Daher will Arkema mit den geplanten Investitionen insbesondere in diesen Regionen ihre Pr\u00e4senz weiter st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Arkema-Chef Thierry Le H\u00e9naff erkl\u00e4rte: &#8220;Dieses Projekt ist ein Meilenstein f\u00fcr die Entwicklung unserer Polyamid-Sparte in den n\u00e4chsten Jahren. Mit Zuversicht und Stolz senden wir damit ein Zeichen an unsere Kunden. Mehr denn je stehen wir heute mit biobasierten Hochleistungsprodukten an der Seite unserer Kunden, deren Entwicklungsprojekte wir weltweit mit innovativen Expertenteams unterst\u00fctzen wollen.&#8221;<\/p>\n<p>Arkema hat ihre Zentrale in Colombes bei Paris und besch\u00e4ftigt weltweit rund 19.700 Mitarbeiter. Im Gesch\u00e4ftsjahr 2016 setzte der b\u00f6rsennotierte Konzern insgesamt 7,535 Mrd. Euro um und erwirtschaftete dabei einen operativen Gewinn von 717 Mio. Euro, ein EBTITDA von 1,189 Mrd. Euro sowie einen Nettogewinn in H\u00f6he von 429 Mio. Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der franz\u00f6sische Chemiekonzern Arkema plant umfangreiche Investitionen in die Produktion von biobasierten Polyamiden. Laut Pressemitteilung sollen daf\u00fcr in den kommenden f\u00fcnf Jahren insgesamt bis zu 300 Mio. Euro aufgewendet werden. Vorgesehen ist dabei vor allem der Ausbau der weltweiten Kapazit\u00e4ten des Konzerns f\u00fcr Polyamid 11 (PA11) um etwa 50 Prozent. 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