{"id":44034,"date":"2017-07-03T07:20:57","date_gmt":"2017-07-03T05:20:57","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=44034"},"modified":"2017-06-29T12:16:15","modified_gmt":"2017-06-29T10:16:15","slug":"novamont-umweltgipfel-saemtliche-typen-des-biokunststoffs-mater-bi-enthalten-kuenftig-ueber-40-nachwachsende-rohstoffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/novamont-umweltgipfel-saemtliche-typen-des-biokunststoffs-mater-bi-enthalten-kuenftig-ueber-40-nachwachsende-rohstoffe\/","title":{"rendered":"Novamont-Umweltgipfel: S\u00e4mtliche Typen des Biokunststoffs MATER-BI enthalten K\u00fcnftig \u00fcber 40% nachwachsende Rohstoffe"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bis Ende 2017 wird Novamont den Gehalt an nachwachsenden Rohstoffen in allen MATER-BI Biokunststoff-Typen auf \u00fcber 40% erh\u00f6hen und\u00a0 dar\u00fcber hinaus Werkstoffe f\u00fcr bestimmte Anwendungen anbieten, die\u00a0 bis zu 100% aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen.<\/strong><\/p>\n<p>Im Vergleich zu den derzeit \u00fcber den Handel vertriebenen,\u00a0 kompostierbaren Beuteln k\u00f6nnen mit den neuen Beuteln gesch\u00e4tzte\u00a0 150.000 Tonnen CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalente pro Jahr eingespart werden. Der Mater-Bi Werkstoff, aus dem die neuen Beutel hergestellt werden,<br \/>\nenth\u00e4lt ein Monomer, das in der Bioraffinerie von Novamont aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird.<\/p>\n<p>Dank der Investitionen von mehr als 700 Mio. Euro in eigene Technologien und Anlagen nehmen Mater-Bi Werkstoffe eine f\u00fchrende Position hinsichtlich ihrer Performance und ihrer Wettbewerbsf\u00e4higkeit ein. Dadurch konnten au\u00dferdem deindustrialisierte Standorte in Europa wiederbelebt und neue Arbeitspl\u00e4tze geschaffen werden.<\/p>\n<p>Mit den neuen Mater-Bi Typen werden die gesetzlichen Vorgaben f\u00fcr den Mindestgehalt an nachwachsenden Rohstoffen in Obst- und Gem\u00fcsebeuteln, die ab 2018 in Frankreich und Italien gelten, bereits heute schon erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Treibhausgasemissionen sind hauptverantwortlich f\u00fcr die globale Erw\u00e4rmung. Durch seine freiwillige Entscheidung, den Gehalt an nachwachsenden Rohstoffen in seiner gesamten Produktpalette an Biokunststoffen auf einen Mindestwert zu erh\u00f6hen, wird Novamont einen Beitrag zur Senkung der CO<sub>2<\/sub>-Emissionen, in der Gr\u00f6\u00dfenordnung der Emissionen von 75.000 Kleinwagen im Stadtverkehr, leisten. Kunden k\u00f6nnen durch die Wahl von, mit dem Multi-Umweltetikett &#8220;e-Label!&#8221;, des Kyoto-Clubs, zertifizierten MATER-BI Typen einen zus\u00e4tzlichen Beitrag zur h\u00f6heren Nachhaltigkeit ihrer Produkte leisten. Dies ist heute dank beachtlicher Investitionen in Industrieanlagen und F&amp;E m\u00f6glich, durch die deindustrialisierte Standorte in Europa wiederbelebt wurden. Sie erm\u00f6glichen es auch, Werkstoffe mit einem Gehalt an nachwachsenden Rohstoffen zwischen 40% und 100% herzustellen.<\/p>\n<p>Damit nimmt Novamont die verpflichtenden Vorgaben Italiens und Frankreichs f\u00fcr den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen in bestimmten Produkten (z.B. 40% in Obst- und Gem\u00fcsebeuteln, ab 2018) vorweg.<\/p>\n<p>Das Umweltprofil dieser Produkte wurde, im Hinblick auf die Notwendigkeit zur Minimierung der Risiken f\u00fcr das Naturkapital und insbesondere f\u00fcr Wasser, Boden und Luft optimiert, wodurch wiederum neue Chancen f\u00fcr die Regeneration der B\u00f6den geschaffen wurden.<\/p>\n<p>Der von Novamont entwickelte Biokunststoff MATER-BI ist in \u00dcbereinstimmung mit den wichtigsten internationalen Normen biologisch abbaubar und kompostierbar. Er weist heute eine, mit herk\u00f6mmlichen Kunststoffen vergleichbare, Performance auf und hat im Vergleich zu letzteren noch zus\u00e4tzliche interessante Eigenschaften. MATER-BI enth\u00e4lt nachwachsende Rohstoffe aus kontrolliertem landwirtschaftlichem Anbau und einige Typen tragen zus\u00e4tzlich das Multi-Umweltetikett e-Label!.<\/p>\n<p>Die biologische Abbaubarkeit dieses Biokunststoffs wurde auch im Meerwasser untersucht. Er senkt die Treibhausgasemissionen, verringert den Verbrauch an Energie und nicht erneuerbaren Ressourcen und rundet einen musterg\u00fcltigen Recyclingkreislauf ab: durch biologischen Abbau und Kompostierung gelangen die Rohstoffe landwirtschaftlichen Ursprungs wieder in die Erde zur\u00fcck und ern\u00e4hren diese.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber Novamont<\/h3>\n<p>Die Novamont-Gruppe ist f\u00fchrend in der Entwicklung und Herstellung von Bio-Kunststoffen und Biochemikalien unter Verwendung nachwachsender Rohstoffe. Mit 600 Mitarbeitern hat das Unternehmen im Gesch\u00e4ftsjahr 2016 einen Umsatz von \u00fcber 170 Millionen Euro erzielt und best\u00e4ndig in Forschung und Entwicklung investiert (ein F\u00fcnftel der Mitarbeiter sind in F&amp;E besch\u00e4ftigt). Die Gesellschaft h\u00e4lt ein Portfolio mit rund 1.000 Patenten. Firmensitz ist Novara, die Produktionsst\u00e4tte befindet sich in Terni und die Forschungslabore in Novara, Terni und Piana di Monte Verna (Kampanien). Novamont ist \u00fcber Tochterfirmen in Porto Torres (Sardinien), in Bottrighe (Venetien), und Patrica (Lazio) t\u00e4tig. Das Unternehmen ist auch im Ausland mit Niederlassungen vertreten: in Deutschland, Frankreich und den USA und mit einem B\u00fcro in Br\u00fcssel. Vertriebspartner des Unternehmens arbeiten in den Beneluxstaaten, Skandinavien, D\u00e4nemark, in Gro\u00dfbritannien, China, Japan, Kanada, Australien und Neuseeland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis Ende 2017 wird Novamont den Gehalt an nachwachsenden Rohstoffen in allen MATER-BI Biokunststoff-Typen auf \u00fcber 40% erh\u00f6hen und\u00a0 dar\u00fcber hinaus Werkstoffe f\u00fcr bestimmte Anwendungen anbieten, die\u00a0 bis zu 100% aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen. 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