{"id":43846,"date":"2017-07-04T06:43:11","date_gmt":"2017-07-04T04:43:11","guid":{"rendered":"https:\/\/rss.nova-institut.net\/public.php?url=http%3A%2F%2Fwww.innovations-report.de%2Fhtml%2Fberichte%2Farchitektur-bauwesen%2Fholzhaeuser-bei-grauer-energie-im-gruenen-bereich.html"},"modified":"2017-06-29T11:50:49","modified_gmt":"2017-06-29T09:50:49","slug":"holzhaeuser-bei-grauer-energie-im-gruenen-bereich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/holzhaeuser-bei-grauer-energie-im-gruenen-bereich\/","title":{"rendered":"Holzh\u00e4user bei grauer Energie im gr\u00fcnen Bereich"},"content":{"rendered":"<p><strong>Graue Energie \u2013 ein Begriff, der zun\u00e4chst gar nicht nach gr\u00fcnem Umweltschutz klingt. Dabei ist die graue Energiebilanz f\u00fcr die Umwelt- und Energiebelastung eines Produkts ein ganz entscheidender Indikator: Sie macht transparent, wie viel Energie f\u00fcr die Herstellung, den Transport, die Lagerung, den Verkauf und die Entsorgung eines Produkts ben\u00f6tigt wird. Eine oberfl\u00e4chliche Betrachtungsweise misst dagegen nur, wie viel Energie ein Produkt bei der Nutzung verbraucht.<\/strong><\/p>\n<h3>Holzh\u00e4user grunds\u00e4tzlich wesentlich umweltschonender als andere Baustoffe<\/h3>\n<p>\u00dcber die gesamte Lebensdauer und mit der grauen Energiebilanz betrachtet sind Holzh\u00e4user gegen\u00fcber der konventionellen Massivbauweise klar im Vorteil. So \u00fcbernimmt die Herstellung des Holzes Mutter Natur. F\u00fcr den Naturbaustoff an sich ist also nur eine geringe Energie zum F\u00e4llen und Weiterverarbeiten der St\u00e4mme notwendig. Auch die Entsorgung von Holz ist energetisch \u00e4u\u00dferst effizient: So lassen sich z. B. ausrangierte Holzbalken zum einen direkt als kleinerer Querschnitt nach \u00dcberarbeitung wieder verwenden, aber auch zu Brennstoff h\u00e4ckseln oder zu Holzwerkstoffplatten weiterverarbeiten.<\/p>\n<p>Mit der Verwendung des nat\u00fcrlich nachwachsenden Baustoffs werden zudem weniger fossile Energiequellen genutzt, was wiederum zu einer Einsparung an klimasch\u00e4dlichem CO<sub>2<\/sub> f\u00fchrt. Doch damit nicht genug: Holz w\u00e4chst auf nat\u00fcrliche Weise nach und bindet so CO<sub>2<\/sub>. So speichert ein Hektar Wald pro Jahr \u00fcber alle Altersklassen hinweg ca. 13 Tonnen CO<sub>2<\/sub>. Ein nachhaltig gebautes Holzhaus gleicht so durch seine enorme langfristige CO<sub>2 <\/sub>Speicherung den durchschnittlichen CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df eines PKW in 30 Jahren aus. So entlastet z. B. ein Baufritz-Einfamilienhaus mit rund 150 m\u00b2 Wohnnutzfl\u00e4che die Atmosph\u00e4re langfristig um mehr als 40 Tonnen CO<sub>2<\/sub>, wobei der herstellungsbedingte CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df dabei schon ber\u00fccksichtigt wurde. Hier zahlen sich die mehr als 20-j\u00e4hrigen EMAS-Aktivit\u00e4ten f\u00fcr nachhaltiges Umweltmanagement von Baufritz aus. Holz ist in vielfacher Weise umwelt-, und klimafreundlich \u2013 und damit als einziger Baustoff wirklich nachhaltig sowie vor allem bez\u00fcglich der grauen Energiebilanz wesentlich positiver als alle anderen herk\u00f6mmlichen Baustoffe.<\/p>\n<h3>Warum ist die graue Energie beim Hausbau so entscheidend?<\/h3>\n<p>Beim Hausbau wird der Unterschied zwischen der eigentlichen Energienutzung beim Bewohnen und der Energie zur Herstellung des Hauses meist stark vernachl\u00e4ssigt. Die graue Energiebilanz eines Geb\u00e4udes ist komplex: Ein Haus besteht aus vielen Einzelteilen, wie z. B. W\u00e4nden, T\u00fcren, B\u00f6den und Fenstern, D\u00e4mmung, Sanit\u00e4rausstattung und Haustechnik. F\u00fcr Bauherren ist es schlichtweg nahezu unm\u00f6glich, jeden einzelnen Produktionsschritt zur\u00fcckzuverfolgen und so die graue Energiebilanz klar zu beziffern. Oftmals sind dazu nicht mal die Baufirmen in der Lage. Viele Bauherren glauben also mangels Aufkl\u00e4rung, umweltbewusst zu handeln und in einem energieeffizienten, klimaschonenden Geb\u00e4ude zu wohnen. Ber\u00fccksichtigt man aber die graue Energiebilanz ihres Geb\u00e4udes, ist das oftmals gar nicht der Fall. Auch der Gesetzgeber ist hier leider keine gro\u00dfe Hilfe: Die Bundesregierung f\u00f6rdert zwar seit Jahren den Umbau von Geb\u00e4uden f\u00fcr mehr Energieeffizienz, vernachl\u00e4ssigt aber vollkommen, wie z. B. die daf\u00fcr notwendigen D\u00e4mm-Materialien produziert, transportiert oder entsorgt werden. Ein prominentes Beispiel sind Polystyrol-D\u00e4mmplatten aus chemischer Herstellung. Die Folge: Viele Geb\u00e4ude verf\u00fcgen \u00fcber eine wesentlich schlechtere graue Energiebilanz als zun\u00e4chst angenommen und die meisten der dabei verwendeten Produkte landen auf der Sonderm\u00fcll-Deponie!<\/p>\n<h3>Warum sind klimasch\u00fctzende Baufritz H\u00e4user besonders zu empfehlen?<\/h3>\n<p>Der \u00d6kohaus-Pionier hat schon vor \u00fcber 30 Jahren ein klimasch\u00fctzendes Hausbaukonzept mit vielen Innovationen entwickelt und gilt mit seinem jahrzehntelangen Engagement f\u00fcr umweltfreundliches und ganzheitliches Wohnen in der Baubranche als wegweisend. Das belegen unter anderem die weltweit erste IBN- und Cradle-to-Cradle zertifizierte Biod\u00e4mmung HOIZ aus Holzsp\u00e4nen. Das verwendete Holz stammt vorwiegend aus der heimischen Forstwirtschaft, zudem pflanzt der Holzhaus-Experte regelm\u00e4\u00dfig B\u00e4ume nach, unter anderem in Kooperation mit Plant-for-the-Planet \u00fcber 10.000 B\u00e4ume im Klimaschutzwald in Mexiko. Einen gro\u00dfen Teil seines Energiebedarfs f\u00fcr die Produktion erzeugt das Holzhaus-Unternehmen durch gro\u00dffl\u00e4chige Mitarbeiter-Photovoltaik-Anlagen \u00fcbrigens selbst. Der Rest wird \u00fcber 100% Naturstrom zugef\u00fchrt. Jedes Geb\u00e4ude aus der Baufritz-Hausmanufaktur tr\u00e4gt also aktiv zum Klimaschutz bei und sorgt mit ausschlie\u00dflich schadstoffgepr\u00fcften Naturmaterialien f\u00fcr h\u00f6chste Gesundheitsqualit\u00e4t f\u00fcr die Bewohner.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-44016\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/1244_-85877718442334614811-300x154.jpg\" alt=\"1244_-8587771844233461481\" width=\"333\" height=\"171\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/07\/1244_-85877718442334614811-300x154.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/07\/1244_-85877718442334614811-1024x526.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/07\/1244_-85877718442334614811-600x308.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 333px) 100vw, 333px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Graue Energie \u2013 ein Begriff, der zun\u00e4chst gar nicht nach gr\u00fcnem Umweltschutz klingt. 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