{"id":43828,"date":"2017-06-27T07:29:22","date_gmt":"2017-06-27T05:29:22","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=43828"},"modified":"2018-02-15T13:53:43","modified_gmt":"2018-02-15T12:53:43","slug":"shell-homage-biocomposites-mit-schalen-von-eiern-nuessen-und-kakaobohnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/shell-homage-biocomposites-mit-schalen-von-eiern-nuessen-und-kakaobohnen\/","title":{"rendered":"Shell Homage &#8211; BioComposites mit Schalen von Eiern, N\u00fcssen und Kakaobohnen"},"content":{"rendered":"<p>Mandeln, N\u00fcsse, Kakao&#8230; Bei der Gewinnung all dieser K\u00f6stlichkeiten fallen die Schalen der Fr\u00fcchte als Reststoffe an. Sie werden trotz ihrer hohen H\u00e4rte bislang selten weiter verwendet. Die \u00e4gyptische Designerin <a href=\"https:\/\/competition.adesignaward.com\/designer.php?profile=172810\" target=\"_blank\">Rania Elkalla<\/a> will das nun \u00e4ndern. Unter dem Namen &#8220;Shell Homage&#8221; hat sie ein Verfahren entwickelt, mit dem sie die Schalen von Eiern, Kakaobohnen und N\u00fcssen f\u00fcr biobasierte Verbundwerkstoffe nutzbar macht, die zu 100% nat\u00fcrlichen Ursprungs sind und vollkommen ohne petrochemische Zus\u00e4tze auskommen. Neben Sitzm\u00f6beln und korbartigen Beh\u00e4ltnissen ist eine Reihe dekorativer Kleiderb\u00fcgel entstanden, die die Vielfalt der Kombinationationsm\u00f6glichkeiten der nat\u00fcrlichen Partikel in unterschiedlichen Gr\u00f6\u00dfen und Formen aufzeigen.<\/p>\n<p>Eierschalen bestehen zu 95% aus Kalziumkarbonat<\/p>\n<p>Frucht- und Eierschalen haben sich in der Natur entwickelt, um dem wertvolle Inneren einen sch\u00fctzenden Rahmen zu geben. Die mechanischen Eigenschaften gehen auf die Art der Inhaltsstoffe bzw. die Anordnung und den Aufbau der Schalengeometrie zur\u00fcck. So besteht eine Eierschale zu 95% aus Kalziumkarbonat. Sie macht 12% des Eigengewichts eines Eis aus. In einem einj\u00e4hrigen Entwicklungsprozess hat Rania Elkalla Schalenreste aus Kantinen, B\u00e4ckereien und Nussgesch\u00e4ften eingesammelt und Hunderte Versuche durchgef\u00fchrt, um die wertvollen Partikel mit einem Biopolymer zu binden. Die finale Rezeptur ist zu 100 % biologisch abbaubar, kommt ganz ohne die konventionelle Petrochemie aus und bedeutet eine neue Perspektiven f\u00fcr den Umgang mit dekorativen Kunststoffteilen.<\/p>\n<p>Die Bio-Verbundmaterialien k\u00f6nnen unter Einsatz von W\u00e4rme in Form gepresst, extrudiert bzw. spritzgegossen werden. Die Bauteile lassen sich im Anschluss mit konventionellen zerspanenden Verfahren bearbeiten. Auch der Einsatz eines Lasers oder Wasserstrahls zum Schneiden ist m\u00f6glich. Durch F\u00e4rbung mit unterschiedlichen nat\u00fcrlichen Pigmenten entstand eine Kollektion dekorativer Interiorelemente und spannenden \u00e4sthetischen Qualit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Die Shell Homage Entwicklung wurde 2016 mit dem Italienischen A\u2019 Design Award in der Kategorie &#8220;Furniture, Accessories, Hardware and Materials Design&#8221; ausgezeichnet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mandeln, N\u00fcsse, Kakao&#8230; Bei der Gewinnung all dieser K\u00f6stlichkeiten fallen die Schalen der Fr\u00fcchte als Reststoffe an. Sie werden trotz ihrer hohen H\u00e4rte bislang selten weiter verwendet. Die \u00e4gyptische Designerin Rania Elkalla will das nun \u00e4ndern. 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