{"id":43626,"date":"2017-06-19T07:26:55","date_gmt":"2017-06-19T05:26:55","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=43626"},"modified":"2017-06-14T14:52:02","modified_gmt":"2017-06-14T12:52:02","slug":"bioraffinerie-forschungsprojekt-flippr2-startet-in-die-prozessintegration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bioraffinerie-forschungsprojekt-flippr2-startet-in-die-prozessintegration\/","title":{"rendered":"Bioraffinerie: Forschungsprojekt Flippr<sup>2<\/sup> startet in die Prozessintegration"},"content":{"rendered":"<p><strong>Analog zu einer Erd\u00f6lraffinerie werden in einer Bioraffinerie nachwachsende Rohstoffe \u2013 wie etwa Holz &#8211; genutzt, um den Bedarf an biogenen Grundstoffen f\u00fcr weiterverarbeitenden Industriezweige zu erzeugen. Die Bioraffinerie ist damit die Rohstoffdrehscheibe der biobasierten Industrie. Im <a href=\"www.flippr.at\" target=\"_blank\">Forschungsprojekt Flippr\u00b2<\/a> haben Partner aus einer Branche beschlossen, gemeinsam die Erforschung neuer Anwendungen aus Zellulose und Lignin voranzutreiben. Zusammen mit den wissenschaftlichen Partnern (sechs Institute von drei Universit\u00e4ten) werden neue Produkte und innovative Prozesse entwickelt.<\/strong><\/p>\n<p>Im Rahmen der Paper &amp; Biorefinery Conference in Graz trafen sich die Projektpartner von Flippr<sup>2<\/sup>, um sich \u00fcber neue Trends und Innovationen aus der Bioraffinerieforschung auszutauschen. Als Pr\u00e4sident der Austropapier strich Dr. Oberhumer die Bedeutung des Forschungsprojekts f\u00fcr die gesamte Papier- und Zellstoffindustrie hervor.<\/p>\n<h3>Flippr<sup>2<\/sup> ein Vorzeigeprojekt der Branche<\/h3>\n<p>Es ist selten, dass Industriepartner einer Branche gemeinsam in einem gro\u00dfen Forschungsprojekt engagiert sind. Neben Know-how wird auch Infrastruktur, wie z.B. Ultrafiltrationsanlagen oder F\u00e4llungsanlagen anderen Industriepartner, zur Verf\u00fcgung gestellt. Dieser kooperative Ansatz zur Bearbeitung des strategischen Themas Bioraffinerie hat auch die F\u00f6rdergeber \u00fcberzeugt. Flippr\u00b2 ist das zweite COMET-K Projekt des Konsortiums zum Thema Bioraffinerie in Folge, das von \u00f6ffentlicher Hand gef\u00f6rdert wird.<\/p>\n<h3>Investitionen in biobasierte Forschung &amp; Entwicklung<\/h3>\n<p>In Flippr\u00b2 wird die Gewinnung und Nutzung von Nebenprodukten wie Lignin oder Faserfeinstoff aus der Zellstofferzeugung erforscht. Dabei wird neben der Entwicklung von Produkten vor allem auf die Implementierung der dazu notwendigen Produktionsprozesse in die Papier- und Zellstoffindustrie geachtet. Die Projektpartner investieren \u00fcber 1,8 Mio \u20ac in Flippr\u00b2. Gemeinsam mit den F\u00f6rdergeldern von FFG, SFG und KWF stehen so knapp 4 Mio \u20ac Barmittel f\u00fcr die Bioraffinerie-Forschung in Flippr\u00b2 bis 2021 zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Die Papier- und Zellstoffindustrie ist eine der aktivsten wirtschaftlichen Branchen im Bereich Bioraffinerie. Sie verarbeitet an ihren Standorten gro\u00dfe Mengen an Holz zu einer breiten Palette an Produkten. Mit Investitionen in der H\u00f6he von 450 Mio \u20ac in den vergangenen beiden Jahren zeigt die Branche auch, dass die Verarbeitung von Holz zu Papier, Fasern und weiteren Produkten in \u00d6sterreich Zukunft hat.<\/p>\n<h3>Universit\u00e4ten setzen Ausbildungsschwerpunkte f\u00fcr die biobasierte Industrie<\/h3>\n<p>Auch ausbildungsseitig erh\u00e4lt das Thema weiter Auftrieb: Ab Herbst 2017 gibt es einen Masterstudiengang \u201eBiorefinery Engineering\u201c an der TU Graz. Die BOKU startet ebenso im Herbst die Doctoral School \u201eAdvanced Biorefinery: Chemistry &amp; Materials (ABCM)\u201d. Seit J\u00e4nner 2016 gibt es an der Universit\u00e4t Graz eine Stiftungsprofessur f\u00fcr Energie- und Ressourceninnovationen, ebenso mit dem Fokus auf Bioraffinerie-Wertsch\u00f6pfungsketten.<\/p>\n<p>Es gibt also eine breite Auswahl an Ausbildungsmodulen f\u00fcr Studierende, die auf der Suche nach einem \u00f6kologisch verantwortlichen Studium mit technischem Hintergrund sind, ohne auf Jobsicherheit und gute Entwicklungsm\u00f6glichkeiten in der Industrie verzichten zu wollen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber Flippr<sup>2<\/sup> &#8211; Future Lignin and Pulp Processing Research PROCESS INTEGRATION<\/h3>\n<p>Flippr<sup>2<\/sup> ist ein kooperatives Forschungsprojekt der Papier- und Zellstoffindustrie an dem mehrere Partner aus der Branche gemeinsam Forschung zur effizienteren Nutzung von Holz im Zuge der Zellstofferzeugung arbeiten. Die Forschung konzentriert sich dabei auf die zwei wesentlichen Hauptbestandteile von Holz: Zellulose und Lignin<\/p>\n<p>Das COMET K-Projekt l\u00e4uft von 04\/2017 \u2013 03\/2021 an den Standorten der TU Graz, BOKU und Uni Graz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Kontakt<\/h3>\n<p>Papierholz Austria GmbH<br \/>\nThomas Timmel<br \/>\nTel.: 0664 \/ 1269895<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:thomas.timmel@flippr.at\" target=\"_blank\">thomas.timmel@flippr.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Analog zu einer Erd\u00f6lraffinerie werden in einer Bioraffinerie nachwachsende Rohstoffe \u2013 wie etwa Holz &#8211; genutzt, um den Bedarf an biogenen Grundstoffen f\u00fcr weiterverarbeitenden Industriezweige zu erzeugen. Die Bioraffinerie ist damit die Rohstoffdrehscheibe der biobasierten Industrie. Im Forschungsprojekt Flippr\u00b2 haben Partner aus einer Branche beschlossen, gemeinsam die Erforschung neuer Anwendungen aus Zellulose und Lignin voranzutreiben. 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