{"id":43267,"date":"2017-06-01T07:26:25","date_gmt":"2017-06-01T05:26:25","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=43267"},"modified":"2017-05-30T14:23:18","modified_gmt":"2017-05-30T12:23:18","slug":"biooekonomierat-laedt-bundeslaender-vertreter-zum-austausch-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biooekonomierat-laedt-bundeslaender-vertreter-zum-austausch-ein\/","title":{"rendered":"Bio\u00f6konomierat l\u00e4dt Bundesl\u00e4nder-Vertreter zum Austausch ein"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zahlreiche Bundesl\u00e4nder f\u00f6rdern die Entwicklung der Bio\u00f6konomie mit eigenen Programmen und Initiativen. Politik- und Wissenschaftsvertreter von zehn Bundesl\u00e4ndern trafen sich auf Einladung des Bio\u00f6konomierates in Berlin. L\u00e4nderspezifische Bio\u00f6konomiestrategien, regionale und l\u00e4nder\u00fcbergreifende Forschungsverb\u00fcnde sowie der gesellschaftliche Dialog standen dabei im Zentrum.<\/strong><br \/>\n<strong>Dabei wird deutlich: Die Bio\u00f6konomie in Deutschland ist durch das Netzwerk der nationalen und regionalen Initiativen bereits recht stark, aber verbesserte Abstimmung ist erforderlich.<\/strong><\/p>\n<p>In seinen j\u00fcngsten <a href=\"http:\/\/biooekonomierat.de\/fileadmin\/Publikationen\/empfehlungen\/181116_Ratsempfelungen_fu__r_die_Weiterentwicklung_der_Forschungsstrategie_final.pdf\" target=\"_blank\">Empfehlungen<\/a> zur Weiterentwicklung der \u201eForschungsstrategie Bio\u00f6konomie 2030\u201c regte der Bio\u00f6konomierat die Einrichtung einer Bio\u00f6konomie-Plattform in Deutschland an. \u201eVor allem in Fragen der Ausbildung und Forschungsf\u00f6rderung ist die Wahrnehmung sowohl von Bundes- als auch L\u00e4nderaktivit\u00e4ten wichtig, um biobasierte Innovationen erfolgreich auf den Weg zu bringen\u201c, betont Prof. Christine Lang, Kovorsitzende des Rates. In diesem Sinne initiierte der Rat ein erstes Treffen in Berlin. Wissenschafts- und Politikvertreter aus zehn Bundesl\u00e4ndern folgten der Einladung sowie Vertreter von f\u00fcnf Bundesministerien.<\/p>\n<p>Die Teilnehmer berichteten von den stetig zunehmenden Bio\u00f6konomie-Aktivit\u00e4ten auf Landes- und Kommunalebene. Dabei reicht die Bandbreite von Veranstaltungsreihen im universit\u00e4ren Umfeld bis hin zu Landesstrategien zur Bio\u00f6konomie mit erheblichen Investitionen sowie eigens eingerichteten Referaten in den Ministerien. Bayern etwa hat \u2013 wie auf Bundesebene \u2013 eine interministerielle Arbeitsgruppe und einen Sachverst\u00e4ndigenrat Bio\u00f6konomie ins Leben gerufen. Hohe Investitionen flie\u00dfen in den Biocampus-Straubing. Sachsen-Anhalt b\u00fcndelt seine wissenschaftliche Expertise im Spitzencluster BioEconomy. Baden-W\u00fcrttemberg verf\u00fcgt \u00fcber eine eigene Forschungsstrategie, deren Projekte von einer Gesch\u00e4ftsstelle an der Universit\u00e4t Hohenheim betreut werden. Dort bildet man auch junge Menschen im weltweit ersten internationalen Bioeconomy-Masterstudiengang aus. In Nordrhein-Westfalen ist neben dem interdisziplin\u00e4ren BioScience Centre in J\u00fclich mit hunderten von vernetzten Wissenschaftlern, ein Bio\u00f6konomie-Cluster der ersten Stunde, CLIB2021, aktiv. Die Region Berlin-Brandenburg unterst\u00fctzt insbesondere die Materialforschung und die Biotechunternehmen der Bio\u00f6konomie. In Hessen untermauert ein Positionspapier die hohe Bedeutung der wissensbasierten Bio\u00f6konomie f\u00fcr die Wirtschaftskraft im Land. Ein neues Zentrum f\u00fcr Insektenbiotechnologie wurde 2014 in Gie\u00dfen eingerichtet. In Mecklenburg-Vorpommern wird in Greifswald in Forschungs- und Gr\u00fcnderzentren investiert. In Niedersachsen ist die Bio\u00f6konomie ein Pfeiler der regionalen Innovationsstrategie, mit einem Kompetenzzentrum zur Ern\u00e4hrungswirtschaft. \u201eEs ist beeindruckend, mit welchem Engagement und Einfallsreichtum die Bio\u00f6konomie auch in den Bundesl\u00e4ndern konkrete Formen annimmt. Es ist nun an der Zeit, eine deutsche Bio\u00f6konomieplattform zu schaffen, zun\u00e4chst in virtueller Form, damit die deutsche Bio\u00f6konomie noch schlagkr\u00e4ftiger wird\u201c, sagt Prof. Joachim von Braun, Kovorsitzender des Bio\u00f6konomierates.<\/p>\n<p>Die Teilnehmer betonten neben dem Wunsch nach einer intensiveren Zusammenarbeit im Bereich der Forschungsf\u00f6rderung und Ausbildung ebenso die hohe Bedeutung der gesellschaftlichen Einbindung. Die Verstetigung einer biobasierten Wirtschaftsweise k\u00f6nne man nicht allein durch einen Top-down-Ansatz erreichen. \u201eWir brauchen die Einbindung des B\u00fcrgers auf allen Ebenen. Wir brauchen ihn als m\u00fcndigen Konsumenten, der biobasierte Produkte nachfragt; als kritischen Diskussionsteilnehmer, der Entscheidungen lenkt und mittr\u00e4gt, und als kreativen Geist, der Bio\u00f6konomie mit Leben f\u00fcllt\u201c, so Prof. Lang. Regelm\u00e4\u00dfige Treffen in Form von l\u00e4nder\u00fcbergreifenden Konferenzen und die Etablierung einer gemeinsamen Informationsplattform sollen die Basis f\u00fcr eine regionale Bio\u00f6konomiegestaltung bilden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zahlreiche Bundesl\u00e4nder f\u00f6rdern die Entwicklung der Bio\u00f6konomie mit eigenen Programmen und Initiativen. Politik- und Wissenschaftsvertreter von zehn Bundesl\u00e4ndern trafen sich auf Einladung des Bio\u00f6konomierates in Berlin. L\u00e4nderspezifische Bio\u00f6konomiestrategien, regionale und l\u00e4nder\u00fcbergreifende Forschungsverb\u00fcnde sowie der gesellschaftliche Dialog standen dabei im Zentrum. 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