{"id":42555,"date":"2017-05-05T06:41:44","date_gmt":"2017-05-05T04:41:44","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=42555"},"modified":"2017-04-28T12:15:16","modified_gmt":"2017-04-28T10:15:16","slug":"den-plastikflaschen-den-kampf-ansagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/den-plastikflaschen-den-kampf-ansagen\/","title":{"rendered":"Den Plastikflaschen den Kampf ansagen"},"content":{"rendered":"<p>\u201eOoho!\u201c ist eine nachhaltige Verpackungsalternative zu Kunststoff-Flaschen aus einem Algen-Extrakt. Es ist v\u00f6llig biologisch abbaubar und essbar. Die Wasserkugeln sind flexibel und das Wasser kann getrunken werden, indem man ein Loch in die Kugel rei\u00dft und in den Mund flie\u00dfen l\u00e4sst oder im Ganzen verzehrt. Die Verpackung ist billiger als Kunststoff und kann jedes Getr\u00e4nk einschlie\u00dflich Wasser, alkoholfreie Getr\u00e4nke sowie Spirituosen und sogar Kosmetik verkapseln.<br \/>\nSeit 2 Jahren entwickeln das Startup Unternehmen Skipping Rocks Lab die Material- und Innovationsfertigung, f\u00fcr die es k\u00fcrzlich eine Patentanmeldung eingereicht hat. Das Startup will damit das Problem der Kunststoffabf\u00e4lle l\u00f6sen.<br \/>\nVom nachgemachten Kaviar zur Wasserkugel<br \/>\nEntstanden ist die Idee in der Molekulark\u00fcche. Mit dem Verfahren, der sogenannten Sph\u00e4rifikation, bei der diverse Speisen einen fl\u00fcssigen Kern erhalten, sind schon unechter Kaviar und der zeitweilig hippe Bubble Tea entstanden. Das Verfahren ist so simpel, dass man es auch zu Hause nachmachen kann: Mit Eisw\u00fcrfeln beginnt man, die ein Bad im Calciumchlorid nehmen und anschlie\u00dfend in Braunalgen gelegt werden. Dadurch bilden sich Membranen um den Eisw\u00fcrfel. Wenn das Eis darin geschmolzen ist, ist die Wasserkugel zum Platzen und Trinken bereit.<br \/>\nDie Wasserblase to go<br \/>\nNachdem das Londoner Unternehmen die Gr\u00f6\u00dfe der Kugeln optimiert hat, muss nun eine Transportm\u00f6glichkeit gefunden werden, da sie leicht zerplatzen. Daf\u00fcr werden Prototypen ebenfalls aus biologisch abbaubarem Material hergestellt. Laut Skipping Rocks Lab sind die Wasserblasen g\u00fcnstiger als Plastik, besteht zu 100 Prozent aus Pflanzen und Seetang und ist innerhalb von sechs Wochen biologisch abbaubar.<br \/>\nDie plastikfreie Konkurrenz<br \/>\nDer Wunsch der Gr\u00fcnder ist es, Plastikflaschen und generell Verpackungsm\u00fcll am besten komplett zu verdr\u00e4ngen. Plastik braucht mehrere Hundert Jahre um \u201eabgebaut\u201c zu werden. 450 Jahre um genau zu sein. Hinter dieser Rechnung steckt aber eine kleine Mogelpackung, denn Plastik ist \u201esehr stabil und l\u00f6slich, und daher auch kaum einer Mineralisation unterworfen, so dass Mikroplastikpartikel zwar kontinuierlich kleiner, aber nicht vollst\u00e4ndig abgebaut werden. Eine Anreicherung von Kunststoffen wird weltweit an Str\u00e4nden, in Meeresstrudeln und Sedimenten beobachtet,\u201c erkl\u00e4rt das Umweltbundesamt. Dass also nicht nur Tiere im Meer sondern auch V\u00f6gel vom Kunststoff bedroht sind, darauf hat der Fotograf Chris Jordan mit seiner Galerie mit viraler Wirkung aufmerksam gemacht. Die Studie The New Plastics Economy &#8211; Rethinking the future of plastics best\u00e4tigt einen enormen Zuwachs an Plastikm\u00fcll von j\u00e4hrlich acht Millionen Tonnen weltweit. Die Wasserkugel k\u00f6nnte zuk\u00fcnftig einige Plastikflaschen und weitere Beh\u00e4lter aus den Supermarktregalen vertreiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eOoho!\u201c ist eine nachhaltige Verpackungsalternative zu Kunststoff-Flaschen aus einem Algen-Extrakt. Es ist v\u00f6llig biologisch abbaubar und essbar. Die Wasserkugeln sind flexibel und das Wasser kann getrunken werden, indem man ein Loch in die Kugel rei\u00dft und in den Mund flie\u00dfen l\u00e4sst oder im Ganzen verzehrt. 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