{"id":41645,"date":"2017-03-29T07:23:25","date_gmt":"2017-03-29T05:23:25","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=41645"},"modified":"2021-09-09T21:38:28","modified_gmt":"2021-09-09T19:38:28","slug":"power-to-gas-windenergie-im-tank-sorgt-fuer-mehr-akzeptanz-fuer-erneuerbare","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/power-to-gas-windenergie-im-tank-sorgt-fuer-mehr-akzeptanz-fuer-erneuerbare\/","title":{"rendered":"Power-to-Gas: Windenergie im Tank sorgt f\u00fcr mehr Akzeptanz f\u00fcr Erneuerbare"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-41649 alignleft\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/csm_Bild1_MBS_Akzeptanz_Maerz2017_bea_web_20c7e80f2f-300x200.jpg\" alt=\"csm_Bild1_MBS_Akzeptanz_Maerz2017_bea_web_20c7e80f2f\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/03\/csm_Bild1_MBS_Akzeptanz_Maerz2017_bea_web_20c7e80f2f-300x200.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/03\/csm_Bild1_MBS_Akzeptanz_Maerz2017_bea_web_20c7e80f2f.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Sieben namhafte Institutionen haben im Auftrag der GP JOULE GmbH eine umfassende Machbarkeitsstudie zum Verbundvorhaben \u201eAkzeptanz durch Wertsch\u00f6pfung \u2013 Wasserstoff als Bindeglied zur Kopplung des W\u00e4rme-, Strom-, Industrie- und Verkehrssektors\u201c konzipiert und erarbeitet. Die Studie wurde nun von GP JOULEs Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Ove Petersen an Schleswig-Holsteins Ministerpr\u00e4sident Torsten Albig \u00fcbergeben. Ein zentrales Ergebnis der Untersuchung: Die Verbindung von Strom-, W\u00e4rme- und Mobilit\u00e4t aus \u00fcbersch\u00fcssigen erneuerbaren Energien schafft regionale, klimafreundliche Wertsch\u00f6pfung und tr\u00e4gt nachweisbar zur Steigerung der Akzeptanz des Erneuerbaren-Ausbaus in der Bev\u00f6lkerung bei.<\/strong><\/p>\n<p>Die 82-seitige Machbarkeitsstudie zeigt auf, wie das immense Aufkommen an \u00fcbersch\u00fcssigem EE-Strom in Schleswig-Holstein durch Power-to-Gas-Technologie regional nutzbar gemacht werden kann. Das Konzept: F\u00fcnf in Nordfriesland installierte PEM-Elektrolyseure wandeln EE-Strom in Wasserstoff um. Die dabei anfallende W\u00e4rme wird in bereits vorhandene Nahw\u00e4rmenetze eingespeist und tr\u00e4gt so zur W\u00e4rmewende, also der Dekarbonisierung der W\u00e4rmeversorgung bei. Der Wasserstoff wird gespeichert und anschlie\u00dfend \u00fcber zwei H<sub>2<\/sub>-Tankstellen in Husum und Nieb\u00fcll an zwei Brennstoffzellenbusse abgegeben, die im regul\u00e4ren \u00d6ffentlichen Nahverkehr auf Linienstrecken unterwegs sind. Auf diese Weise kann der \u00d6PNV im Norden Schritt f\u00fcr Schritt emissionsfrei gemacht werden \u2013 kosteneffizient und wirtschaftlich, wie die Studie nachweist.<\/p>\n<p>\u201eDie Ergebnisse der Studie k\u00f6nnen sich sehen lassen: Unser Verbundvorhaben beweist, dass Wasserstoff aus erneuerbaren Energien zu wettbewerbsf\u00e4higen Kosten erzeugt und als CO<sub>2<\/sub>-freier Kraftstoff f\u00fcr den Mobilit\u00e4tssektor angewendet werden kann. Weder aus technischer, genehmigungsrechtlicher oder wirtschaftlicher Perspektive gibt es f\u00fcr das Verbundvorhaben signifikante H\u00fcrden\u201c, erkl\u00e4rt Ove Petersen, Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von GP JOULE. \u201eBusse sind daher langfristig nicht die einzigen Abnehmer von gr\u00fcnem Wasserstoff. Wenn die Wasserstoff Tankstellen erst in Betrieb gehen, werden die heute schon verf\u00fcgbaren Wasserstoffautos als Kunden hinzukommen. Zuk\u00fcnftig sehen wir Absatzm\u00e4rkte im Schienen-, Schiffs- und G\u00fcterverkehr und mein Traum ist weiterhin, irgendwann mit dem Wasserstoffschlepper \u00fcber den Acker zu fahren!!!\u201c so Petersen.<\/p>\n<p>Sieben renommierte Institutionen, darunter Fraunhofer ISI, Fraunhofer ISE und die Stiftung Umweltenergierecht, haben die Machbarkeitsstudie erarbeitet und dabei auch die sozio-, energie-, wirtschafts- und industriepolitische Dimensionen des Verbundvorhabens untersucht. Das Ergebnis: Das Vorhaben erm\u00f6glicht es, klimafreundliche, innovative Technologien mit unterschiedlichem Reifegrad systemisch und sektoren\u00fcbergreifend zu integrieren, tr\u00e4gt zur Steigerung der Akzeptanz des EE-Ausbaus und der Energiewende bei und erm\u00f6glicht dar\u00fcber hinaus eine deutliche Reduktion der CO<sub>2<\/sub>-Emissionen..<\/p>\n<p>\u201eDas Verbundvorhaben \u201eAkzeptanz durch Wertsch\u00f6pfung\u201c von GP JOULE ist ein hervorragendes Beispiel daf\u00fcr, wie erneuerbare Energien auf eine intelligente Weise auch f\u00fcr die W\u00e4rmeversorgung und den Verkehr verwendet werden k\u00f6nnen und damit Klimaschutz f\u00fcr jedermann im Alltag m\u00f6glich wird. Das Verbundvorhaben ist zudem ein Beweis, dass die Wertsch\u00f6pfung aus Erneuerbaren im Norden nicht bei der Erzeugung von Windstrom aufh\u00f6rt. Durch die regionale Nutzung vor Ort entstehen zus\u00e4tzliche wirtschaftliche Impulse. Klimaschutz und erfolgreiches Wirtschaften gehen Hand in Hand. Dass solche Konzepte und auch die innovative Elektrolysetechnologie, die ihre Umsetzung m\u00f6glich macht, in Schleswig-Holstein entwickelt und produziert werden, zeigt zudem, dass die Energiewende auch industriepolitisch viel Sinn macht\u201c, freut sich Ministerpr\u00e4sident Torsten Albig. Die entsprechenden PEM-Elektrolysestacks werden durch GP JOULEs Tochterunternehmen H-TEC SYSTEMS in L\u00fcbeck entwickelt und gefertigt.<\/p>\n<p>Im Anschluss an die Vorstellung und \u00dcbergabe der Studie erhielten Petersen, Albig und zahlreiche weitere G\u00e4ste einen unmittelbaren Vorgeschmack darauf, wie sich die Verkehrswende in Nordfriesland mit Hilfe dieses Projekts zeitnah f\u00fcr viele Nutzer des \u00d6PNV anf\u00fchlen soll: Sie fuhren in einem Brennstoffzellenbus vom Hauptsitz von GP JOULE in Reu\u00dfenk\u00f6ge vorbei an zahlreichen Windparks zur Messe New Energy nach Husum, und konnten dabei das Mobilit\u00e4tserlebnis in einem mit Wasserstoff betankten Bus live und hautnah erleben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie mehr \u00fcber die Machbarkeitsstudie \u201eAkzeptanz durch Wertsch\u00f6pfung\u201c erfahren wollen: Gerne senden wir Ihnen auch weiteres Informationsmaterial zur Machbarkeitsstudie und zu dem Verbundvorhaben zu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sieben namhafte Institutionen haben im Auftrag der GP JOULE GmbH eine umfassende Machbarkeitsstudie zum Verbundvorhaben \u201eAkzeptanz durch Wertsch\u00f6pfung \u2013 Wasserstoff als Bindeglied zur Kopplung des W\u00e4rme-, Strom-, Industrie- und Verkehrssektors\u201c konzipiert und erarbeitet. 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