{"id":40876,"date":"2015-10-29T07:31:03","date_gmt":"2015-10-29T06:31:03","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=40876"},"modified":"2021-09-09T21:43:13","modified_gmt":"2021-09-09T19:43:13","slug":"mercedes-benz-erste-fahrzeugmodelle-ab-2017-mit-co2-klimaanlage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/mercedes-benz-erste-fahrzeugmodelle-ab-2017-mit-co2-klimaanlage\/","title":{"rendered":"Mercedes Benz: Erste Fahrzeugmodelle ab 2017 mit CO<sub>2<\/sub>-Klimaanlage"},"content":{"rendered":"<p>Zur Erf\u00fcllung der gesetzlichen Vorgaben ab 2017 wird Mercedes-Benz seine Fahrzeuge mit Klimaanlagen ausr\u00fcsten, die alle Anforderungen hinsichtlich Leistungsf\u00e4higkeit und Sicherheit erf\u00fcllen. Der Stuttgarter Automobilhersteller wird die Anforderungen der EU zum Klimaschutz \u00fcbertreffen und in Europa ab 2017 f\u00fcr die S- und E-Klasse als weltweit erste PKW-Serienfahrzeuge CO2-Klimaanlagen anbieten. Diese komplett neu entwickelten Systeme basieren auf den vom Normenausschuss Automobil im Verband der Automobilindustrie (VDA) definierten DIN-Spezifikationen. Dank ihrer besonders schnell verf\u00fcgbaren und hohen K\u00e4lteleistung sorgen CO2-Klimaanlagen selbst bei sehr hei\u00dfen Au\u00dfentemperaturen in kurzer Zeit f\u00fcr ein angenehmes Wohlf\u00fchlklima im Fahrzeuginnenraum. Kombiniert mit ihrer hohen Umweltvertr\u00e4glichkeit macht sie das zur nachhaltigen Premiuml\u00f6sung unter den Klimasystemen.<\/p>\n<p>Aufw\u00e4ndige Neuentwicklung mit Potenzial<br \/>\nDer Einsatz von CO2 als K\u00e4ltemittel erfordert die Neuentwicklung wesentlicher Komponenten. CO2-Klimaanlagen arbeiten mit \u00fcber 100 bar bei einem rund zehnfach h\u00f6heren Druck als bisherige Systeme. Daher m\u00fcssen alle Komponenten sowie Leitungen und Dichtungen neu entwickelt werden. Standards dazu hat Mercedes-Benz gemeinsam mit allen deutschen Automobilherstellern und zahlreichen Zulieferern im Normenausschuss Automobil im VDA (Verband der Automobilindustrie) erstellt. Die \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen DIN-Spec Dokumente bieten auch anderen Unternehmen die Chance, kurzfristig ihrerseits Entwicklungsaktivit\u00e4ten zu starten. Damit w\u00e4ren die Voraussetzungen f\u00fcr eine schnelle Marktdurchdringung dieses Hightech-Klimasystems geschaffen. Mercedes-Benz hat hier die Vorreiterrolle \u00fcbernommen und als erster Automobilhersteller nicht nur Entwicklungs-, sondern auch Produktionsauftr\u00e4ge f\u00fcr CO2-Klimaanlagen und deren Komponenten erteilt.<\/p>\n<p>N\u00e4chste Stufe der EU-Richtlinie greift ab 2017<br \/>\nF\u00fcr die Neuentwicklung konnte das von Mercedes-Benz angestrebte hohe Qualit\u00e4tsniveau f\u00fcr CO2-Klimaanlagen trotz des au\u00dfergew\u00f6hnlich kurzen Zeitrahmens bereits f\u00fcr seine Top-Modelle realisiert werden. Ein flottenweiter Einsatz ist bis zum Stichtag der neuen EU-Richtlinie am 1. Januar 2017 nicht darstellbar. Um auch bei allen weiteren Baureihen die EU-Vorgaben fristgerecht zu erf\u00fcllen, hat das Unternehmen sichere L\u00f6sungen f\u00fcr den Einsatz eines synthetischen K\u00e4ltemittels entwickelt, das innerhalb der gesamten Automobilbranche zur Anwendung kommt.<\/p>\n<p>Neben CO2 ist R1234yf das bislang einzige in industriellem Ma\u00dfstab produzierte K\u00e4ltemittel, mit dem die zuk\u00fcnftige Vorgabe der EU-Richtlinie f\u00fcr Fahrzeug-Klimaanlagen in Neufahrzeugen erf\u00fcllt werden kann. Danach liegt der Grenzwert f\u00fcr das Global Warming Potential (GWP) bei 150.<\/p>\n<p>Das K\u00e4ltemittel R1234yf weist bekanntlich ein anderes Entflammungspotential als das bislang in der Industrie zum Einsatz gekommene R134a auf. Um seinen Kunden auch zuk\u00fcnftig ein gewohnt hohes Sicherheitsniveau zu bieten, hat Mercedes-Benz intensive Untersuchungen an all seinen Fahrzeugmodellen durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ergebnis ist ein umfassendes Paket an fahrzeugspezifischen Ma\u00dfnahmen, die bei Modellen mit dem K\u00e4ltemittel R1234yf f\u00fcr Sicherheit auf Mercedes-Benz Niveau sorgen und die bedarfsgerecht zum Einsatz kommen. Dazu geh\u00f6rt zum Beispiel auch eine speziell entwickelte Schutzeinrichtung, die je nach Fahrzeugkonfiguration verwendet wird. Im Fall eines schweren Frontalaufpralls sorgt das inzwischen zum Patent angemeldete System daf\u00fcr, dass das entstehende K\u00e4ltemittel-\/Luftgemisch im Motorraum von den hei\u00dfen Motor-Teilen separiert wird und diese zudem sehr wirksam gek\u00fchlt werden. Erm\u00f6glicht wird dies durch einen Gasgenerator, der Argonschutzgas gezielt an den entsprechenden Hei\u00dfstellen freisetzt. So kann einer Entflammung entgegen gewirkt werden.<\/p>\n<p>Damit wird dem berechtigten Sicherheitsbed\u00fcrfnis der Kunden und dem hohen Sicherheitsanspruch von Mercedes-Benz auch in Zukunft Rechnung getragen. Dar\u00fcber hinaus leistet das Unternehmen so einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Erf\u00fcllung der gesetzlichen Vorgaben ab 2017 wird Mercedes-Benz seine Fahrzeuge mit Klimaanlagen ausr\u00fcsten, die alle Anforderungen hinsichtlich Leistungsf\u00e4higkeit und Sicherheit erf\u00fcllen. Der Stuttgarter Automobilhersteller wird die Anforderungen der EU zum Klimaschutz \u00fcbertreffen und in Europa ab 2017 f\u00fcr die S- und E-Klasse als weltweit erste PKW-Serienfahrzeuge CO2-Klimaanlagen anbieten. Diese komplett neu entwickelten Systeme basieren [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572,5571],"tags":[7059,10743],"supplier":[1824],"class_list":["post-40876","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","category-co2-based","tag-automotive","tag-useco2","supplier-mercedes-benz-deutschland"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40876","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=40876"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40876\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=40876"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=40876"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=40876"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=40876"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}