{"id":40335,"date":"2017-02-03T07:29:02","date_gmt":"2017-02-03T06:29:02","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=40335"},"modified":"2018-01-18T14:25:05","modified_gmt":"2018-01-18T13:25:05","slug":"der-wald-als-ressource","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/der-wald-als-ressource\/","title":{"rendered":"Der Wald als Ressource"},"content":{"rendered":"<p><strong>Weltweit gibt es etwa 4 Mrd. Hektar Wald. In Deutschland sind 11,4 Mio. Hektar bewaldet \u2013 das ist ein Drittel der Landesfl\u00e4che. 3,7 Mrd. Kubikmeter Holz umfasst der sogenannte Holzvorrat in deutschen W\u00e4ldern. Das macht die Bundesrepublik zum wald- und holzreichsten Land der Europ\u00e4ischen Union. Nach der Landwirtschaft ist die Forstwirtschaft denn auch die wichtigste Landnutzungsform hierzulande.<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Bio\u00f6konomie spielt der Wald eine zentrale Rolle. Das Konzept der Nachhaltigkeit wird in der deutschen Forstwirtschaft bereits seit Jahrhunderten umgesetzt. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung als Lieferant des Rohstoffs Holz erbringt der Wald viele andere lebenswichtige \u201eDienstleistungen\u201c \u2013 vom Klimaschutz \u00fcber die Bereitstellung von Trinkwasser bis hin zur Bewahrung der biologischen Artenvielfalt.<\/p>\n<h3>Was ist ein Wald ?<\/h3>\n<p>Wald \u2013 das ist kurz gesagt ein \u00d6kosystem mit einer Vegetation, die von B\u00e4umen gepr\u00e4gt ist und dessen Fl\u00e4che so gro\u00df ist, dass sich ein charakteristisches Waldklima ausbildet. So vielf\u00e4ltig die W\u00e4lder auf der Welt, so vielf\u00e4ltig sind die Definitionen. Rechtlich gesehen ist es jede mit Forstpflanzen bestockte Grundfl\u00e4che. Hierzulande gilt eine Fl\u00e4che, die 0,1 Hektar gro\u00df und 10 Meter breit ist, als Wald.<\/p>\n<h3>Der Wald als \u00d6kosystemdienstleister<\/h3>\n<p>Der Wald ist wichtiger Wirtschaftsfaktor, \u00fcbernimmt als \u00d6kosystem aber noch viele andere Aufgaben und Funktionen, die f\u00fcr Menschen und die Natur \u00fcberlebenswichtig sind oder zum Wohlbefinden von Menschen beitragen und als solche nachgefragt werden. Fachleute sprechen von \u00d6kosystemdienstleistungen. W\u00e4lder sind:<\/p>\n<p><strong>Hort der Biodiversit\u00e4t:<\/strong> W\u00e4lder sind Lebensr\u00e4ume f\u00fcr eine Vielzahl an Pflanzen und Tieren. Sch\u00e4tzungen zufolge leben etwa 50 bis 75 % aller Arten in Regenwaldgebieten. Dabei ist die Biodiversit\u00e4t nicht nur f\u00fcr den Erhalt der \u00d6kosysteme von gro\u00dfer Bedeutung, sondern auch f\u00fcr die Ern\u00e4hrung und Gesundheit des Menschen. Die Menschheit nutzt \u00fcber 40.000 verschiedene Arten von Pflanzen und Tieren f\u00fcr Essen, Unterkunft, Kleidung und Medizin. In Deutschland wurden unter anderem 76 Baumarten, 1.020 krautige Pflanzen, 140 Wirbeltierarten, und mehr als 6.000 Insektenarten gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p><strong>Klimasch\u00fctzer:<\/strong> In W\u00e4ldern stellt sich ein typisches Waldklima ein, doch die B\u00e4ume leisten auch global gesehen einen gro\u00dfen Beitrag zur Stabilisierung des Klimas. B\u00e4ume speichern im Holz dauerhaft CO<sub>2<\/sub> und tragen so als Kohlenstoff-Senke zur Verlangsamung des Klimawandels bei. In Deutschland entlasten Wald und die nachhaltige Nutzung von Holz die Atmosph\u00e4re j\u00e4hrlich um 158 Mio. Tonnen CO<sub>2<\/sub>. Das sindimmerhin 17% der gesamten deutschen Treibhausgasemissionen.<\/p>\n<p><strong>Sauerstoff-Fabrik:<\/strong> J\u00e4hrlich erzeugt der deutsche Wald 25 bis 38 Mio. Tonnen Sauerstoff, anderthalbmal soviel, wie die Einwohner Deutschlands j\u00e4hrlich zum Atmen brauchen. W\u00e4lder sind die gr\u00fcnen Lungen unserer Landschaft.<\/p>\n<p>Erosionsschutz: Ohne Vegetation steigt die Gefahr von \u00dcberschwemmungen, Erdrutschen und Bodenerosion. Nat\u00fcrlich kann eine gesunde Vegetation Umweltkatastrophen nicht verhindern, aber sie kann helfen, die Auswirkungen von Hochwasser zu mindern. So werden in K\u00fcstenregionen Mangrovenw\u00e4lder gepflanzt, um das Landesinnere vor Zyklonen und Hurrikanen zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>Wasserspeicher &amp; Wasserfilter:<\/strong> Im hydrologischen Kreislauf spielen W\u00e4lder eine wichtige Rolle: sie regulieren die Oberfl\u00e4chen- und Grundwasserverf\u00fcgbarkeit. Rund 3,4% der globalen W\u00e4lder dienen prim\u00e4r dem Schutz von sauberem Wasser.<\/p>\n<p><strong>Erholung &amp; Kultur:<\/strong> Im dicht besiedelten Deutschland haben W\u00e4lder f\u00fcr die Menschen seit jeher eine besondere Bedeutung als Raum f\u00fcr Erholung und Naturerleben und als wichtiger Kulturraum. Sp\u00e4testens mit der deutschen Romantik im 19. Jahrhundert wurde der Wald zum Sehnsuchtsort f\u00fcr Kunstschaffende. F\u00fcr den Tourismus stellen W\u00e4lder als Orte der Ruhe, wohltuender Luft und dichten Wanderwege-Netzen wichtige Reiseziele dar. Die Faszination f\u00fcr den Wald ist ungebrochen. Davon zeugen auch Buchtitel wie \u201eDas geheime Leben der B\u00e4ume\u201c von F\u00f6rster Peter Wohlleben. Es war das meistverkaufte Sachbuch 2015.<\/p>\n<h3>Der Rohstoff Holz<\/h3>\n<p>Neben den \u00d6kosystemdienstleistungen ist der Wald ein zentraler Rohstofflieferant f\u00fcr die Bio\u00f6konomie: allen voran entsteht hier Holz\u2013Biomasse, die als vielseitiger Werk- und Baustoff und als Energietr\u00e4ger genutzt werden kann.<\/p>\n<p>Holz ist ein komplexer, nachwachsender und umweltfreundlicher Rohstoff. Chemiker sprechen beim Holz von einem Verbund-Biopolymer. Das Besondere: die pflanzlichen Zellw\u00e4nde sind hier mit der Ger\u00fcstsubstanz Lignin ausgekleidet. Ansonsten besteht Holz \u00fcberwiegend aus den Kohlenhydraten Cellulose, Hemicellulose und Xylose. Hierbei handelt es sich um langkettige Zuckermolek\u00fcle, die zu Fasern geb\u00fcndelt auf den Zellw\u00e4nden sitzen.<\/p>\n<p>Cellulose und Hemicellulose werden f\u00fcr die Faser- und Papierproduktion genutzt, Lignin und Extraktstoffe f\u00fcr Medikamente, Biochemikalien oder es wird f\u00fcr Erzeugung von Bioenergie genutzt.<\/p>\n<h3>Wie Holz genutzt wird<\/h3>\n<p>In Deutschland wird die H\u00e4lfte des geernteten Rohholzes stofflich genutzt, die andere H\u00e4lfte energetisch.<\/p>\n<p><strong>Stoffliche Nutzung:<\/strong> Bei der stofflichen Nutzung wird ein Gro\u00dfteil des Rohholzes in S\u00e4gewerken verarbeitet. Rundholz wird als Bau- und M\u00f6belholz verwendet. Faserholz und S\u00e4geabf\u00e4lle werden Zellstofffabriken oder Bioraffinerien weiterverarbeitet. Dabei entstehen Lignin, Extraktstoffe und Fasermaterial, die in der Chemie-, Papier- oder Biokunststoffindustrie weiterverwendet werden. Es gibt die unterschiedlichsten Papierformen: Zeitungen, Tapeten, Druckerpapier, Verpackungen oder Banknoten. Ohne Holz w\u00e4re die Produktion all dieser unterschiedlichen Produkte nicht vorstellbar.<\/p>\n<p>Cellulosefasern bilden dabei den wichtigsten Rohstoff f\u00fcr die Papierherstellung. In Deutschland kommen die Fasern vor allem aus Fichten, Kiefern, Birken, Buchen. Die Papierindustrie ist dabei sehr fortschrittlich in ihrem Recyclingverhalten. Der am h\u00e4ufigsten verwendete Faserstoff ist das Altpapier. 2011 lag die Altpapierr\u00fccklaufquote in Deutschland bei 77 Prozent. Trotzdem geht immer noch ein F\u00fcnftel des Holzeinschlags auf die Papierproduktion zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Obwohl sich das Nutzungsverhalten der Konsumenten in den letzten Jahren gravierend ver\u00e4ndert hat, steigt der Gesamtverbrauch weiter an. Durch die steigenden Online-Bestellungen wird immer mehr Papier f\u00fcr Verpackungen ben\u00f6tigt. Gleichzeitig sind allerdings die Druckzahlen der meisten Zeitungen eingebrochen und durch Online-Medien ersetzt worden. Grunds\u00e4tzlich ist die hochwertige stoffliche Nutzung umweltfreundlicher als die direkte energetische Nutzung. Im besten Fall wird die Ressource mehrfach genutzt: zuerst stofflich und dann energetisch.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-40341\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Bildschirmfoto-2017-02-01-um-13.58.38.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2017-02-01 um 13.58.38\" width=\"562\" height=\"268\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/02\/Bildschirmfoto-2017-02-01-um-13.58.38.png 649w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/02\/Bildschirmfoto-2017-02-01-um-13.58.38-300x143.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/02\/Bildschirmfoto-2017-02-01-um-13.58.38-600x286.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 562px) 100vw, 562px\" \/><\/p>\n<p><strong>Energetische Nutzung:<\/strong> Baumkronen, Zweige, St\u00fcmpfe oder allgemein Resth\u00f6lzer, die bei Durchforstungen anfallen, werden h\u00e4ufig als Feuerholz verbrannt. Auch Industrierestholz und Altholz werden meist energetisch genutzt. Neben dem klassischen Brennholz k\u00f6nnen aus S\u00e4ge- und Hobelsp\u00e4nen Pellets mit hoher Energiedichte gepresst werden. Hackschnitzel \u2013 gehackte St\u00fccke aus getrocknetem Holz \u2013 sind eine weitere Brennalternative. Im Gegensatz zu den Pellets ben\u00f6tigen sie allerdings mehr Lagerkapazit\u00e4ten und haben einen geringeren Heizwert. In Holzheizkraftwerken, Pelletheizungen und Holzvergasern werden W\u00e4rme und Strom erzeugt.<\/p>\n<p>Vor allem in L\u00e4ndern in Afrika, Asien und Lateinamerika ist die energetische Nutzung des Rohstoffs weit verbreitet. Mehr als zwei Milliarden Menschen \u2013 vornehmlich in Entwicklungsl\u00e4ndern \u2013 verbrennen Holz, um zu kochen oder zu heizen. In Europa wird die energetische Nutzung von Holz durch die Politik gef\u00f6rdert. Laut der Holzrohstoffbilanz wird in Deutschland seit 2009 etwa gleich viel Holz energetisch genutzt wie stofflich. Dabei dient der \u00fcberwiegende Teil der W\u00e4rmebereitstellung in privaten Haushalten; rund ein Viertel der deutschen Privathaushalte nutzt Holz als Heizbrennstoff. Landesweit sollen bis 2020 mindestens 35% der Stromversorgung und 14% des W\u00e4rmebedarfs durch Erneuerbare Energien abgedeckt sein.<\/p>\n<p>Dabei f\u00f6rdert das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Einspeisung aus Holzkraftwerken. Im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) werden Investitionszusch\u00fcsse f\u00fcr Heizungsanlagen, die mit Holz betrieben werden, gew\u00e4hrt. Bei Neubauten gibt es Vorgaben, dass ein gewisser Anteil der produzierten W\u00e4rme aus Erneuerbaren Energien kommen muss. Die energetische Nutzung von Holz ist dabei nicht automatisch nachhaltig, nur weil es sich um einen nachwachsenden Rohstoff handelt. Energie aus der Holzverbrennung wird als klimaneutral betrachtet, wenn die H\u00f6lzer aus nachhaltig bewirtschafteten Umgebungen kommen, in effizienten Verbrennungsanlagen verbrannt werden und der Rohstoff vor der Verbrennung anderweitig genutzt wurde.<\/p>\n<h3>Innovative Nutzungsformen von Holz<\/h3>\n<p>Voraussichtlich werden die klassischen Formen der Holznutzung auch zuk\u00fcnftig den Markt dominieren. Derweil loten Forscher das Potenzial von Holz weiter aus und entwickeln neue Holztechnologien.<\/p>\n<p><strong>Neue Holzwerkstoffe:<\/strong> Im Ingenieurholzbau gewinnen innovative Holzwerkstoffe, also mit Klebstoffen zusammengef\u00fcgte Holzteile wie Furnierschichtholz und Brettsperrholz, zunehmend an Bedeutung. So kann etwa Buchenholz \u2013 das bisher zumeist f\u00fcr M\u00f6bel genutzt wird \u2013 als Konstruktionsholz eingesetzt werden, wenn Buchenholzschichten lagenweise \u00fcbereinandergeleimt werden.<br \/>\n<strong>Holz-Verbundwerkstoffe:<\/strong> Neue Materialkombinationen er\u00f6ffnen neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr ingenieurstechnisch bearbeitetes Holz: Beispielsweise kommen Holz-Beton-Verbundsysteme immer h\u00e4ufiger zum Einsatz, wenn Br\u00fccken oder Flachd\u00e4cher gebaut oder Holzdecken saniert werden m\u00fcssen. Lagert man Eisenoxidpartikel in Holzstrukturen ein, wird es magnetisch. Calciumcarbonat im Holz erh\u00f6ht die Brandhemmung. Eine eigene Klasse sind die \u201eWood Plastic Composites\u201c, also ein Mix aus Holz-Komponenten und Kunststoffen.<br \/>\n<strong>Faser-Verbundwerkstoffe:<\/strong> Erforscht wird, wie Materialien mit funktionalisierten Fasern oder Papier-Verbundwerkstoffen in der Leicht- und Fahrzeugbauindustrie eingesetzt werden k\u00f6nnen. Leichtbaumaterialien im Fahrzeug sparen Energie und reduzieren den Ressourcenverbrauch.<br \/>\n<strong>Nutzung von Cellulose:<\/strong> Cellulose wird f\u00fcr die Produktion von Chemiezellstoff verwendet. Hier wird in den n\u00e4chsten Jahren ein Anstieg der Nachfrage erwartet, da die Cellulosederivate als Additive in verschiedenen Industriezweigen (u.a. in der Pharmaindustrie und als Viskosefasern in der Textilindustrie) eingesetzt werden. Die Weiterentwicklung der Cellulose-Chemie wird auch durch Forschungsentwicklungen im Bereich der Nanomaterialien oder Sensoren bef\u00f6rdert. Cellulose wird auch zu biotechnologisch oder chemisch genutzte Zucker umgewandelt.<br \/>\n<strong>Nutzung von Lignin:<\/strong> In Pilotanlagen wird derzeit die Herstellung von Ethanol aus Lignocellulose erforscht. Marktpotenzial wird auch beim Einsatz von Lignin bei der Erzeugung von Carbonfasern f\u00fcr die Autoindustrie gesehen.<br \/>\n<strong>Effiziente Bioraffinerie-Konzepte:<\/strong> Durch neue Technologien, beispielsweise neue Bioraffineriekonzepte, k\u00f6nnen Wertsch\u00f6pfungsketten verbessert und die Kaskadennutzung gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<h3>Eckdaten zum deutschen Wald<\/h3>\n<p>Die wirtschaftliche Bedeutung der Forst- und Holzindustrie ist auch in Deutschland beeindruckend. Das sogenannte Cluster Forst und Holz besch\u00e4ftigte im Jahr 2012 mehr als eine Million Menschen, die eine Bruttowertsch\u00f6pfung von 55 Mrd. Euro erwirtschafteten. Insgesamt gibt es 128.000 Unternehmen, die j\u00e4hrlich 180 Mrd. Euro umsetzen.<\/p>\n<p>Die Zahlen zur Rohstoffbasis Holz liefern die Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur aus dem Jahr 2012: demnach betr\u00e4gt der Holz-Gesamtzuwachs in Deutschland 122 Mio. Kubikmeter pro Jahr. Davon werden j\u00e4hrlich etwa 76 Mio. genutzt, 15 Mio. Kubikmeter vergr\u00f6\u00dfern den sogenannten Holzvorrat, 10 Mio. verbleiben als Totholz in den W\u00e4ldern und 20 Mio. Kubikmeter fallen als Erntereste an.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-40340\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Bildschirmfoto-2017-02-01-um-14.13.59.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2017-02-01 um 14.13.59\" width=\"543\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/02\/Bildschirmfoto-2017-02-01-um-14.13.59.png 647w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/02\/Bildschirmfoto-2017-02-01-um-14.13.59-300x184.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/02\/Bildschirmfoto-2017-02-01-um-14.13.59-600x368.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 543px) 100vw, 543px\" \/><\/p>\n<p>Die vier h\u00e4ufigsten Arten \u2013 gemessen am Anteil an der Gesamtfl\u00e4che des Waldes \u2013 sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Fichte (25%)<\/li>\n<li>Kiefer (22%)<\/li>\n<li>Buche (15%)<\/li>\n<li>Eiche (10%)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Fichte w\u00e4chst schnell und ihr Holz hat ideale Eigenschaften als Baustoff. Daher ist sie der \u201eBrotbaum\u201c der Forstwirtschaft. Doch die Debatte um das vermeintliche \u201eWaldsterben\u201c in den 1980er Jahren, starke Verluste in Fichten-Monokulturen durch Sch\u00e4dlinge (Borkenk\u00e4fer) und Sturmkatastrophen (z.B. Orkan Kyrill im Januar 2007) haben in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Umdenken in der Waldwirtschaft gef\u00fchrt. Seitdem setzen die Forstwirte wieder st\u00e4rker auf den Aufbau von Misch- und Laubw\u00e4ldern.<\/p>\n<p>Dieser Waldumbau ist auch bereits deutlich messbar: Von 2002 bis 2012 wurde mehr Fichtenholz geschlagen und genutzt als zugewachsen ist. Die Reserve an Fichtenholz geht zur\u00fcck. Die Branche spricht von einer \u201eHolzl\u00fccke\u201c. Hinzu kommt, dass die Fichte auch als besonders anf\u00e4llig f\u00fcr die Folgen des Klimawandels gilt. Nadelbaumarten wie die Douglasie oder die K\u00fcstentanne gelten als besser gewappnet und erfreuen sich bei den Forstwirten zunehmender Beliebtheit.<\/p>\n<p>Der Laubwald ist hingegen wieder auf dem Vormarsch. Um 7% hat der Laubwald seit 2002 zugelegt \u2013 heute sind 43% der gesamte deutschen Waldfl\u00e4che Laubwald. Auf dem Vormarsch ist vor allem die Rotbuche (+6% in Fl\u00e4che; +10 % im Holzvorrat). Ihr Holz wird f\u00fcr M\u00f6bel und Innenausbau verwendet, gilt allerdings als weniger gut geeignet f\u00fcr Konstruktionszwecke. Doch durch neue Technologien werden die Spielr\u00e4ume von Buchenholz f\u00fcr den Hausbau deutlich erweitert.<\/p>\n<h3><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-40336\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Bildschirmfoto-2017-02-01-um-14.00.16.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2017-02-01 um 14.00.16\" width=\"567\" height=\"241\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/02\/Bildschirmfoto-2017-02-01-um-14.00.16.png 652w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/02\/Bildschirmfoto-2017-02-01-um-14.00.16-300x127.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/02\/Bildschirmfoto-2017-02-01-um-14.00.16-600x255.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-40337\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Bildschirmfoto-2017-02-01-um-14.01.12.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2017-02-01 um 14.01.12\" width=\"577\" height=\"202\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/02\/Bildschirmfoto-2017-02-01-um-14.01.12.png 649w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/02\/Bildschirmfoto-2017-02-01-um-14.01.12-300x105.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2017\/02\/Bildschirmfoto-2017-02-01-um-14.01.12-600x210.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 577px) 100vw, 577px\" \/><\/p>\n<h3>Forst- und Waldpolitik: Holznutzung nachhaltig ankurbeln<\/h3>\n<p>Mit Blick auf immer knappere Holzressourcen pr\u00e4gte bereits um 1713 der s\u00e4chsische Berghauptmann Hans Carl von Carlowitz die bis heute geltenden Prinzipien der nachhaltigen Wald- und Forstwirtschaft. Die Idee dieses Nutzungskonzepts gilt bis heute: es wird im Wald dauerhaft nicht mehr Holz gef\u00e4llt, als nachw\u00e4chst.<\/p>\n<p>Vor und w\u00e4hrend der industriellen Revolution sank die Bewaldung auf einen Tiefstand. W\u00e4lder wurden abholzt und f\u00fcr Energiegewinnung, Bauwirtschaft oder Bergbau verwendet. Auch die Weltkriege im 20. Jahrhundert sorgten f\u00fcr weitfl\u00e4chigen Kahlschlag. Auf dem entstandenen \u00d6dland gediehen im Rahmen einer gro\u00df angelegten Aufforstung vor allem Fichten und Kiefern. Die Nadelb\u00e4ume wuchsen schnell und konnten somit schnell wieder eingeschlagen und genutzt werden. Als Folge der Umweltdebatte um das sogenannte Waldsterben in den 1980er Jahren und einer strategischen Neuausrichtung der Waldpolitik wurden in den vergangen drei Jahrzehnten wieder Nadelholz- in Laubholzbest\u00e4nde umgewandelt.<\/p>\n<p>Seit 1975 sichert das Bundeswaldgesetz zusammen mit den Waldgesetzen der einzelnen Bundesl\u00e4nder einen verantwortungsvollen Umfang mit der Ressource Wald. Das Gesetz fordert, \u201ealle zehn Jahre eine auf das gesamte Bundesgebiet bezogene forstliche Gro\u00dfrauminventur auf Stichprobenbasis durchzuf\u00fchren\u201c. In der daraus entstandene <a href=\"http:\/\/www.bundeswaldinventur.de\/\" target=\"_blank\">Bundeswaldinventur (BWI)<\/a> arbeiten Bund und L\u00e4nder unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft eng zusammen und ermitteln in regelm\u00e4\u00dfigen Zeitabst\u00e4nden den Zustand der W\u00e4lder. Die Untersuchung erfolgt stichprobenartig an 60.000 Punkten bundesweit.<\/p>\n<p>Nachhaltigkeit in der Waldwirtschaft wird heute umfassender definiert: der Wald naturnah, artenreich und vital. Wichtige Ziele einer nachhaltigen Waldwirtschaft sind insbesondere der Aufbau des Holzvorrats und der Aufbau von Totholz, also abgestorbene Biomasse, die als wichtiger Lebensraum f\u00fcr Mikrorganismen, Pilze, Pflanzen und Tiere dient.<\/p>\n<p>2004 startete die Bundesregierung die <strong>Charta f\u00fcr Holz<\/strong>, eine Initiative, mit der hierzulande der Pro-Kopf-Verbrauch von Holz um 20 Prozent gesteigert werden sollte. Dabei zielte die Initiative vor allem auf die stoffliche Nutzung ab.<\/p>\n<p>2011 wurde von der Bundesregierung die <strong>\u201eWaldstrategie2020\u201c<\/strong> ver\u00f6ffentlicht. Sie ist die aktuelle Leitlinie f\u00fcr die deutsche Waldpolitik. Wichtige F\u00f6rderinstrumente der Strategie sind etwa der Waldklimafonds und das F\u00f6rderprogramm \u201eNachwachsende Rohstoffe\u201c.In der Strategie sind auch die strategischen Zielsetzungen f\u00fcr eine nachhaltige Holzproduktion festgeschrieben. Hierbei spielt auch die Z\u00fcchtung eine wichtige Rolle, die sich gerade bei B\u00e4umen sehr aufwendig gestaltet. F\u00fcr sechs Baumarten wurde eigens eine eigene \u201eZ\u00fcchtungsstrategie\u201c aufgelegt.<\/p>\n<h3>Forst und Holz weltweit<\/h3>\n<p>Laut FAO sind weltweit etwa 410 Mio. Menschen direkt vom Wald f\u00fcr die Bestreitung ihres Lebensunterhalts abh\u00e4ngig. F\u00fcr sch\u00e4tzungsweise 1,6 Mrd. Menschen bildet er einen Gro\u00dfteil ihrer Lebensgrundlage. Holz und industriell hergestellte Holzprodukte tragen j\u00e4hrlich mehr als 450 Mrd. US-Dollar zur Weltwirtschaft bei. Der Wald wird als \u00d6kosystemdienstleister stark beansprucht.<\/p>\n<p>Die derzeitige Bilanz ist durchwachsen. Die globale Entwaldungsrate sinkt zwar, ist in manchen Weltregionen aber immer noch hoch. Die gr\u00f6\u00dften Verluste waren in den letzten Jahren in S\u00fcdamerika und Afrika zu verzeichnen. Im Durchschnitt verschwinden pro Jahr etwa <a href=\"http:\/\/www.un.org\/millenniumgoals\/2015_MDG_Report\/pdf\/MDG%202015%20rev%20%28July%201%29.pdf#page=1&amp;zoom=auto,-25,738\" target=\"_blank\">5,2 Mio. Hektar Wald<\/a>. Seit 1990 sind etwa 129 Mio. Hektar Wald abgeholzt worden, das entspricht einer Fl\u00e4che \u00e4hnlich der von S\u00fcdafrika. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Abholzungen sind vielf\u00e4ltig. Im Vordergrund steht die Ausbreitung der Landwirtschaft; dabei spielt der Anbau von Soja, Mais, \u00d6lpalmen, Reis und Zuckerrohr eine gro\u00dfe Rolle. Etwa die H\u00e4lfte der Pflanzen wird weiter zu Tiernahrung verarbeitet. In vielen Regionen f\u00fchren Bergbau, Verst\u00e4dterung, Infrastrukturausbau und illegaler Holzeinschlag zu einem R\u00fcckgang der Bewaldung. Indirekte Faktoren, die den Waldschwund beg\u00fcnstigen, sind eine unzureichende Waldbewirtschaftung, widerspr\u00fcchliche politische Vorgaben und sowie deren mangelhafte Umsetzung, Armut und unsichere Landbesitzverh\u00e4ltnisse. Trotz des fortschreitenden R\u00fcckgangs gibt es eine positive Tendenz. Immer mehr W\u00e4lder werden unter Schutz gestellt und L\u00e4nder verbessern ihr Waldmanagement.<\/p>\n<h3>Internationale Vereinbarungen zum Schutz des Waldes<\/h3>\n<p>Es gibt derzeit keinen umfassenden, rechtlich verbindlichen Vertrag, der sich ausschlie\u00dflich auf W\u00e4lder bezieht. Auf internationaler Ebene thematisieren die Ressource Wald vor allem die United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC), die Convention on Biological Diversity (CBD) und die United Nations Convention to Combat Desertification (UNCCD).<\/p>\n<p>F\u00fcr die UNFCCC-Klimaverhandlungen ist der Wald als CO<sub>2<\/sub>-Senke von gro\u00dfer Bedeutung. Im Kyoto-Protokoll werden die industrialisierten L\u00e4nder deshalb zur Dokumentation und nachhaltigen Bewirtschaftung ihrer Waldbest\u00e4nde aufgefordert. Seit 2008 gibt es das <a href=\"http:\/\/www.un-redd.org\/aboutredd\" target=\"_blank\">UN-REDD-Programm<\/a> zur Verringerung der durch Abholzung und Waldsch\u00e4digung entstehenden Treibhausgasemissionen. Die Initiative versucht, den in den W\u00e4ldern gespeicherten Kohlenstoff einen Wert zu geben, damit insbesondere Entwicklungsl\u00e4nder den Erhalt ihrer W\u00e4lder der Umwandlung in Ackerland vorziehen. In der CBD steht die Konservierung der Biodiversit\u00e4t im Mittelpunkt. Da W\u00e4lder f\u00fcr den Erhalt der Biodiversit\u00e4t eine zentrale Rolle spielen, hat die Konvention ein eigenes <a href=\"https:\/\/www.cbd.int\/doc\/publications\/for-pow-en.pdf\" target=\"_blank\">Arbeitsprogramm<\/a> \u00fcber die biologische Vielfalt der W\u00e4lder ins Leben gerufen. UNCCD wurde geschaffen, um die fortschreitende W\u00fcstenbildung aufzuhalten. Um die Landver\u00f6dung aufzuhalten ist ein intaktes \u00d6kosystem \u2013 mitsamt den W\u00e4ldern \u2013 von zentraler Bedeutung.<\/p>\n<p>Auf EU-Ebene gibt es seit 2013 eine neue <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/agriculture\/forest\/strategy\/index_en.htm\" target=\"_blank\">Forststrategie<\/a> mit ganzheitlichem Ansatz. Sie hebt hervor, dass W\u00e4lder nicht nur f\u00fcr die l\u00e4ndliche Entwicklung, sondern auch f\u00fcr Umwelt und Biodiversit\u00e4t, bio-basierte Industrien, Bioenergie und im Kampf gegen den Klimawandel von Bedeutung sind. Die Ministerkonferenz zum Schutz der W\u00e4lder in Europa (MCPFE) oder FOREST EUROPE ist eine weitere wichtige europ\u00e4ische Initiative auf ministerieller Ebene zur nachhaltigen Bewirtschaftung der europ\u00e4ischen W\u00e4lder. Finanziert wird die Waldpolitik der EU vor allem durch Programme zur l\u00e4ndlichen Entwicklung.<\/p>\n<p>Immer mehr Verbraucher, Beh\u00f6rden und Unternehmen fordern einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Waldressourcen. Zertifizierungssysteme bedienen diese Nachfrage, indem sie einheitliche Standards schaffen und \u00f6kologische, soziale und \u00f6konomische Aspekte bei der Waldbewirtschaftung \u00fcberpr\u00fcfen. International dominieren zwei Zertifizierungssysteme f\u00fcr Holzprodukte: Das Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes (PEFC) und der Forest Stewardship Council (FSC). PEFC ist das j\u00fcngere Zertifizierungsschema, hat aber mit 265 Mio. Hektar Waldfl\u00e4che weltweit die gr\u00f6\u00dfere Abdeckung. \u00dcber den Forest Stewardship Council (FSC) sind 180 Millionen Hektar Waldfl\u00e4che zertifiziert. Beide Systeme werden in Deutschland angewandt und sind von der EU-Kommission zugelassen.<\/p>\n<h3>Perspektiven f\u00fcr die Bio\u00f6konomie<\/h3>\n<p>Der Bio\u00f6konomierat hat als Expertengremium der Bundesregierung in einer 2016 ver\u00f6ffentlichten <a href=\"http:\/\/biooekonomierat.de\/publikationen\/?tx_rsmpublications_pi1%5Bpublication%5D=106&amp;tx_rsmpublications_pi1%5Baction%5D=show&amp;tx_rsmpublications_pi1%5Bcontroller%5D=Publication&amp;cHash=38841f5977c4d1d62a19e88f57f14cf3\" target=\"_blank\">Kurzanalyse<\/a> und einem umfassenden <a href=\"http:\/\/biooekonomierat.de\/publikationen\/?tx_rsmpublications_pi1%5Bpublication%5D=103&amp;tx_rsmpublications_pi1%5Baction%5D=show&amp;tx_rsmpublications_pi1%5Bcontroller%5D=Publication&amp;cHash=0f174d8cddecf43ebba01c887b48a5d0\" target=\"_blank\">Hintergrundpapier <\/a>die Bedeutung von Holz f\u00fcr die Bio\u00f6konomie betrachtet und kommt zu folgenden Empfehlungen an die Politik:<\/p>\n<p><strong>Ausweitung der Rohstoffbasis:<\/strong> Eine produktive, nachhaltige Forstwirtschaft sollte nach Ansicht der Autoren auf eine vergr\u00f6\u00dferte Rohstoffbasis abzielen. Dazu m\u00fcsse man auf Baumarten setzen, die besser an sich wandelnde Klimabedingungen angepasst sind und die produktiv sind. Auch Nadelh\u00f6lzer sind in diesem Zukunftskonzept gefragt. Sie k\u00f6nnen \u00fcber Z\u00fcchtungen und verbessertes Saatgut entstehen. Auch Kurzumtriebsplantagen wird Potenzial einger\u00e4umt.<\/p>\n<p><strong>Effizientere Holznutzung:<\/strong> Das geerntete Holz sollte besser verwendet werden, entweder durch eine verl\u00e4ngerte oder mehrfache Nutzung (Recycling, Kaskadennutzung) oder durch einen effizienteren Einsatz von Holz. Das gilt insbesondere, wenn es darum geht, Holz als chemischen Rohstoff in Industrieverfahren zu integrieren. Holz sollte zudem im Bauwesen vermehrt eingesetzt werden.<\/p>\n<p><strong>Bioenergiepolitik:<\/strong> Die energetische Verwendung von Holz \u2013 insbesondere zur W\u00e4rmegewinnung \u2013 entzieht der Bio\u00f6konomie Rohstoff f\u00fcr die stoffliche Nutzung. Der stofflichen Nutzung ist nach Ansicht der Experten Vorrang zu gew\u00e4hren, weil hier eine h\u00f6here Wertsch\u00f6pfung m\u00f6glich ist. Die Experten empfehlen, von der Zufeuerung von Holz in Kohlekraftwerken hierzulande Abstand zu nehmen. Vielmehr sei eine kombinierte stoffliche und energetische Nutzung anzustreben.<\/p>\n<p><strong>Nachwuchsf\u00f6rderung:<\/strong> Kapazit\u00e4ten in der deutschen Forschungslandschaft sollten nach Ansicht der Autoren ausgebaut werden und die Expertise f\u00fcr eine nachhaltige Forstwirtschaft sollte gest\u00e4rkt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Weitere Informationen zu Wald und Holz<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bundeswaldinventur.de\/\" target=\"_blank\">Bundeswaldinventur<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/biooekonomierat.de\/publikationen\/?tx_rsmpublications_pi1%5Bpublication%5D=106&amp;tx_rsmpublications_pi1%5Baction%5D=show&amp;tx_rsmpublications_pi1%5Bcontroller%5D=Publication&amp;cHash=38841f5977c4d1d62a19e88f57f14cf3\" target=\"_blank\">Bio\u00f6konomierat; Kurzanalyse zu Holz in der Bio\u00f6konomie<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.forstwirtschaft-in-deutschland.de\/\" target=\"_blank\">Forstwirtschaft in Deutschland<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.waldkulturerbe.de\/\" target=\"_blank\">Infomaterialien zum Wald vom BMEL<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weltweit gibt es etwa 4 Mrd. Hektar Wald. In Deutschland sind 11,4 Mio. Hektar bewaldet \u2013 das ist ein Drittel der Landesfl\u00e4che. 3,7 Mrd. Kubikmeter Holz umfasst der sogenannte Holzvorrat in deutschen W\u00e4ldern. Das macht die Bundesrepublik zum wald- und holzreichsten Land der Europ\u00e4ischen Union. Nach der Landwirtschaft ist die Forstwirtschaft denn auch die wichtigste [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[10608,12257,13076,10719],"supplier":[1887,6286,8294,233,13075,1869,726,13074,13073],"class_list":["post-40335","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","tag-biooekonomie","tag-biopolymere","tag-composite","tag-naturfasern","supplier-biokonomierat","supplier-bundesministerium-ernahrung-landwirtschaft","supplier-convention-biological-diversity","supplier-food-and-agriculture-organization-of-the-united-nations-fao","supplier-forest-europe","supplier-forest-stewardship-council-fsc","supplier-pefc-deutschland-ev","supplier-united-nations-convention-to-combat-desertification-unccd","supplier-united-nations-framework-convention-on-climate-change-unfccc"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40335","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=40335"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40335\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=40335"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=40335"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=40335"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=40335"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}