{"id":40321,"date":"2017-02-03T07:20:21","date_gmt":"2017-02-03T06:20:21","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=40321"},"modified":"2017-02-01T11:49:34","modified_gmt":"2017-02-01T10:49:34","slug":"wie-das-startup-hanfgarten-von-der-lockerung-des-cannabis-verbots-profitieren-will","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wie-das-startup-hanfgarten-von-der-lockerung-des-cannabis-verbots-profitieren-will\/","title":{"rendered":"Wie das Startup Hanfgarten von der Lockerung des Cannabis-Verbots profitieren will"},"content":{"rendered":"<p>Es war eine der wichtigsten Nachrichten der vergangenen Woche: Cannabis als Medizin auf Rezept wird in Deutschland erlaubt. Das bedeutet, dass Krankenkassen k\u00fcnftig die Kosten f\u00fcr Cannabispr\u00e4parate \u00fcbernehmen m\u00fcssen, wenn dem Patienten nichts anderes mehr hilft.<\/p>\n<p>F\u00fcr <a href=\"http:\/\/linkedin.com\/in\/andreas-troger-b9299112b\" target=\"_blank\">Andreas Troger<\/a> war das eine gute Nachricht, auf die er schon lange gewartet hat. Andreas ist Gr\u00fcnder von Hanfgarten, einem \u00f6sterreichischen Startup f\u00fcr \u2013 wie der Name schon verr\u00e4t \u2013 Hanf, auch Cannabis genannt. Aber weil die getrockneten Bl\u00fcten der Hanfpflanze als Rauschmittel verwendet werden k\u00f6nnen, ist der private Anbau in Deutschland nicht erlaubt und in \u00d6sterreich nur, solange die Pflanze nicht zur Bl\u00fcte gebracht wird.<\/p>\n<p>Doch durch die Gesetzes\u00e4nderung in Deutschland steigt bei Cannabis-Bef\u00fcrwortern wie Troger jetzt die Hoffnung, dass damit die komplette Legalisierung n\u00e4her r\u00fcckt \u2013 auch wenn Marlene Mortler (CSU), die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, <a href=\"http:\/\/www.schwaebische.de\/politik\/inland_artikel,-Regierung-warnt-Kiffen-zu-salonfaehig-_arid,10601910.html\" target=\"_blank\">eine gef\u00e4hrliche &#8220;Verharmlosung&#8221; des Cannabis-Konsums f\u00fcr die steigende Drogenkriminalit\u00e4t an Schulen <\/a>verantwortlich macht.<\/p>\n<p>Angefeuert wird die Hoffnung auch von der Entwicklung in den USA: In acht Staaten, darunter Colorado und Kalifornien, ist Cannabis mittlerweile legal; 23 Staaten und der District of Columbia erlauben den medizinischen Gebrauch. Startups wie <a href=\"http:\/\/www.privateerholdings.com\/\" target=\"_blank\">Privateer<\/a>, MedMen und Growbuddy dr\u00e4ngen auf den US-Markt, Investoren wie <a href=\"http:\/\/t3n.de\/news\/peter-thiel-cannabis-startups-587779\/\" target=\"_blank\">Peter Thiel<\/a> stecken Millionen in die neuentstehende Industrie.<\/p>\n<p>Auf diesen Zug will auch Hanfgarten aufspringen, nur eben auf dieser Seite des Teiches: Das Startup hat bereits \u00fcber eine Million Euro mit zwei Crowdfunding-Runden eingesammelt, eine bei Startnext, eine bei Green Rocket. Und je weiter die Legalisierung von Cannabis fortschreitet, desto mehr Gesch\u00e4ft entsteht.<\/p>\n<p>Ich habe mit Gr\u00fcnder Andreas Troger telefoniert. Anlass daf\u00fcr war nat\u00fcrlich die Gesetzes\u00e4nderung in Deutschland. Wir haben aber auch \u00fcber die Zukunft von medizinischem Cannabis in \u00d6sterreich und die Hoffnung auf komplette Legalisierung gesprochen \u2013 und dar\u00fcber, wie Hanfgarten sich in diesem neuen Markt positionieren will.<\/p>\n<p>Letzte Woche wurde in Deutschland Cannabis als Medizin auf Rezept erlaubt. Ihr sitzt in \u00d6sterreich. Wenn ich richtig informiert bin, darf man in \u00d6sterreich Hanfpflanzen besitzen, sie aber nicht zum Bl\u00fchen bringen. Alles andere, auch medizinisches Cannabis, ist verboten, richtig?<\/p>\n<p>Genau. Wir haben in \u00d6sterreich die Situation, dass der Pflanzenanbau und -verkauf immer legal war, mit dem Zusatz, dass die Pflanze nicht zur Bl\u00fcte gebracht werden darf. Das kann man regulieren, indem man den Lichtzyklus steuert. Solange die Pflanze 18 Stunden beleuchtet wird, f\u00e4ngt sie nicht an zu bl\u00fchen.<\/p>\n<p>Von der medizinischen Nutzung sieht es so aus, dass der \u00f6sterreichische Staat seit acht Jahren \u00fcber die AGES medizinisches Cannabis anbaut. Die AGES ist ein staatliches Unternehmen und das einzige in \u00d6sterreich, das Cannabis anbauen darf. Allerdings werden hier die Cannabisbl\u00fcten nicht direkt als Medizin abgegeben, sondern nach Deutschland exportiert zu Bionorica, die daraus Dronabinol herstellen, medizinische Cannabistropfen. Die werden dann wieder zur\u00fcckexportiert nach \u00d6sterreich, also es ist ziemlich skurril von der Grundsituation her.<\/p>\n<p>Inwieweit werdet ihr denn durch die unterschiedlichen Rechtslagen eingeschr\u00e4nkt? Ihr vertreibt ja Pflanzen, Samen und Tee. Verschickt ihr alle Produkte auch \u00fcberall hin?<\/p>\n<p>Wir verschicken alle Produkte europaweit und nach Deutschland, au\u00dfer die Pflanzen, weil die Pflanzen nicht legal sind in Deutschland. Das ist die Fortsetzung der Skurrilit\u00e4t: In Deutschland wurde medizinisches Cannabis \u00fcber die Apotheke legalisiert, aber du darfst trotzdem nicht, so wie das in \u00d6sterreich m\u00f6glich ist, Pflanzen zuhause haben \u2013 auch nicht, wenn sie nicht bl\u00fchen.<\/p>\n<p>Aber ich darf bei euch Samen nach Deutschland bestellen, mit denen ich mir theoretisch meine eigene Pflanze ziehen k\u00f6nnte?<\/p>\n<p>Damit kannst du dir theoretisch eine Pflanze z\u00fcchten, richtig. In Deutschland darfst du die Samen besitzen, allerdings nur zu Sammlerzwecken. Das hei\u00dft, du darfst sie verkaufen und zuhause haben, aber eben nicht anpflanzen oder weiterverarbeiten. Das ist von der Situation her im Prinzip \u00e4hnlich wie in \u00d6sterreich mit den Pflanzen: Da d\u00fcrfen wir die Pflanzen versenden, weil man sie besitzen darf, solange man sie nicht zur Bl\u00fcte bringt. Ob das dann wirklich so gemacht wird oder nicht, k\u00f6nnen wir nat\u00fcrlich nicht \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Die rechtliche Lage von Land zu Land unterscheidet sich ja ziemlich stark, und einige Regelungen erscheinen etwas absurd.<\/p>\n<p>Es ist auch Schwachsinn, schlie\u00dflich ist das Thema mittlerweile in der Gesellschaft angekommen. Es gibt in \u00d6sterreich hunderttausende \u2013 und in Deutschland sind es Millionen \u2013 Menschen, die Cannabis schon mal konsumiert haben oder weiterhin konsumieren, v\u00f6llig egal, wie die Rechtslage dazu ist. Deswegen muss es jetzt so schnell wie m\u00f6glich eine rechtliche Anpassung an die Realit\u00e4t geben. Es kann nicht sein, dass man Probleme bekommt, nur weil man eine Pflanze anbaut. Weil die medizinische Nutzung die letzten Jahre und Jahrzehnte massiv eingeschr\u00e4nkt war, war es auch nicht m\u00f6glich, in dem Bereich zu forschen, weil das generell illegal war.<\/p>\n<p>Baut ihr selbst f\u00fcr den medizinischen Gebrauch an?<\/p>\n<p>Nein, noch nicht, das w\u00e4re aber das Ziel, wo wir hin wollen: Wir wollen medizinisches Cannabis anbauen und damit auch den Zugang f\u00fcr Patienten erleichtern beziehungsweise in \u00d6sterreich erst einmal erm\u00f6glichen. Das geht aber mit der derzeitigen Gesetzeslage nicht. Es ist so, dass die AGES eine Tochtergesellschaft gr\u00fcnden d\u00fcrfte und somit quasi auch Privatunternehmen anbauen d\u00fcrften. Diese M\u00f6glichkeit wird aber bisher nicht genutzt. Eines unserer Ziele ist es, dass wir in Kooperation mit der AGES anbauen m\u00f6chten, insofern das m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Wenn das nicht m\u00f6glich sein sollte, w\u00e4re nat\u00fcrlich der deutsche Markt spannend f\u00fcr uns, weil es da auf jeden Fall die M\u00f6glichkeit geben wird, auch als Privatunternehmen Cannabis anzubauen. Da wird gerade die deutsche Cannabis-Agentur installiert, die genau regelt, wie die Lizenzvergabe lauten muss, wer sich um eine Lizenz bewerben darf und welche Voraussetzungen man erf\u00fcllen muss, um medizinisches Cannabis anzubauen. F\u00fcr uns ist das insofern spannend, weil wir mit dem Anbau auch nach Deutschland gehen k\u00f6nnten, wobei wir nat\u00fcrlich noch hoffen, dass die \u00f6sterreichische Politik relativ rasch nachzieht.<\/p>\n<p>Ist das realistisch?<\/p>\n<p>Ja, das ist auf jeden Fall realistisch, wenn man sich ansieht, wie schnell sich die ganze Situation in den letzten zwei, drei Jahren ver\u00e4ndert hat, ausgehend von den Legalisierungen in den USA, in Colorado und weiteren Bundesstaaten. Das Thema ist au\u00dferdem auch medial pr\u00e4sent, deswegen glaube ich nicht, dass es wieder aus der Aufmerksamkeit der Menschen verschwinden wird. So wie es aussieht, wird es 2017 in Deutschland Wahlkampfthema sein.<\/p>\n<p>Cannabis ist ja in den USA ein riesiger Wirtschaftszweig geworden, und auch in der Startup-Branche ein Bereich, in den viel investiert wird. Das war ja wahrscheinlich auch ein wenig euer Hintergedanke, als ihr gestartet seid, oder?<\/p>\n<p>Genau. Ich verfolge die Szene schon seit 15 Jahren und es war klar: Wenn es absehbar ist, dass eine Legalisierung kommt \u2013 und an dem Punkt sind wir jetzt \u2013 dann muss man unbedingt rein, weil da viel Geld mit zu verdienen ist. Ein weiterer Aspekt, der ganz wichtig ist: Es muss Patienten erm\u00f6glicht werden, Zugang zu Cannabis-Medizin zu bekommen. Von Patientenseite her ist es ja Wahnsinn, den Menschen zu sagen: Wir h\u00e4tten zwar was, das euch hilft, aber es ist verboten und ihr d\u00fcrft es leider nicht benutzen.<\/p>\n<p>Man hat in den letzten Jahren in den USA gesehen, dass zum Beispiel Peter Thiel in die Cannabis-Branche investiert hat. Auch viele Gr\u00f6\u00dfen aus Musik und Entertainment investieren massiv, wie Snoop Dogg und Whoopie Goldberg, die mittlerweile eine eigene Cannabis-Linie hat, die sie vertreibt. Auch ehemalige Microsoft-Manager springen auf als Investoren. Das Gesch\u00e4ft ist riesig und hat Potential. Spannend wird, wie es unter Trump weitergeht, aber letztendlich ist er ein Gesch\u00e4ftsmann und ich glaube nicht, dass er sich dagegen stemmen wird.<\/p>\n<p>Ihr seid inspiriert von den USA, und schaut jetzt also auch auf den deutschen Markt, weil dort die Regelungen weniger strikt sind als in \u00d6sterreich?<\/p>\n<p>Genau. Wir haben unser Unternehmen von Anfang an auf den deutschsprachigen Raum ausgelegt, und nicht nur auf \u00d6sterreich. Der Markt in Deutschland ist zehnmal so gro\u00df wie in \u00d6sterreich. Gerade die letzten Monate hat man gesehen, dass es in Deutschland relativ rasch eine \u00c4nderung geben wird. Dass es so schnell passieren w\u00fcrde, wie es vorige Woche der Fall war, war so nicht abzusehen. Ich glaube, dass es ab sofort noch viel schneller gehen wird. Es gibt die ersten Zahlen aus den USA, dass nach der Legalisierung in einigen Bundesstaaten wie Colorado nicht die Horrorszenarien eingetreten sind, die Cannabis-Gegner vorab heraufbeschworen haben. Da man jetzt sieht, dass dort nicht alle Leute st\u00e4ndig bekifft sind, glaube ich, dass das auch f\u00fcr Deutschland sehr positive Auswirkungen hat.<\/p>\n<p>Was nat\u00fcrlich schlussendlich immer eine gro\u00dfe Rolle spielt, ist der Faktor Geld: In Colorado hat man gesehen, dass letztes Jahr \u00fcber eine Milliarde Dollar Umsatz gemacht wurde mit Cannabis. Das war mehr, als die Alkoholindustrie im gleichen Zeitraum umgesetzt hat. Um das einzuordnen: Colorado hat sechs Millionen Einwohner. Wenn man das hochskaliert auf Deutschland, sind wir hier in zweistelligen Milliarden-Bereich. Das w\u00e4re an Umsatz m\u00f6glich und demnach g\u00e4be es auch riesige Steuereinnahmen, und ich denke mal, dass der Staat sich das nicht entgehen lassen wird.<\/p>\n<p>Wie geht es denn f\u00fcr euch weiter \u2013 im Hinblick auf die aktuelle rechtliche Situation in Deutschland und auf m\u00f6gliche k\u00fcnftige Rechts\u00e4nderungen in Deutschland und \u00d6sterreich?<\/p>\n<p>Wir konzentrieren uns im Moment darauf, das Thema in die Medien zu bringen und politische Kontakte zu kn\u00fcpfen. Das Ziel muss nat\u00fcrlich sein, in den medizinischen Cannabis-Anbau hineinzugehen, sobald das m\u00f6glich ist. Mal sehen, wie lange es in Deutschland noch dauern wird, bis es konkrete Vorgaben gibt von der Cannabis-Agentur. Parallel dazu bauen wir unser derzeitiges Sortiment im Laden aus, weil das im Moment die einzige M\u00f6glichkeit ist, wie wir damit bereits legal agieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"BorlabsCookie _brlbs-cb-youtube\">\n<div class=\"_brlbs-content-blocker\">\n<div class=\"_brlbs-embed _brlbs-video-youtube\"> <img decoding=\"async\" class=\"_brlbs-thumbnail\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/plugins\/borlabs-cookie\/assets\/images\/cb-no-thumbnail.png\" alt=\"YouTube\"> <\/p>\n<div class=\"_brlbs-caption\">\n<p>By loading the video, you agree to YouTube&#8217;s privacy policy.<br \/><a href=\"https:\/\/policies.google.com\/privacy?hl=en&amp;gl=en\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Learn more<\/a><\/p>\n<p><a class=\"_brlbs-btn _brlbs-icon-play-white\" href=\"#\" data-borlabs-cookie-unblock role=\"button\">Load video<\/a><\/p>\n<p><label><input type=\"checkbox\" name=\"unblockAll\" value=\"1\" checked> <small>Always unblock YouTube<\/small><\/label><\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"borlabs-hide\" data-borlabs-cookie-type=\"content-blocker\" data-borlabs-cookie-id=\"youtube\"><script type=\"text\/template\">PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iSGFuZmdhcnRlbiBVbmJveGluZyIgd2lkdGg9IjUwMCIgaGVpZ2h0PSIyODEiIHNyYz0iaHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS1ub2Nvb2tpZS5jb20vZW1iZWQvbW5TOEM5SFJ5Nkk\/ZmVhdHVyZT1vZW1iZWQiIGZyYW1lYm9yZGVyPSIwIiBhbGxvdz0iYWNjZWxlcm9tZXRlcjsgYXV0b3BsYXk7IGNsaXBib2FyZC13cml0ZTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZTsgd2ViLXNoYXJlIiByZWZlcnJlcnBvbGljeT0ic3RyaWN0LW9yaWdpbi13aGVuLWNyb3NzLW9yaWdpbiIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPjwvaWZyYW1lPg==<\/script><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war eine der wichtigsten Nachrichten der vergangenen Woche: Cannabis als Medizin auf Rezept wird in Deutschland erlaubt. 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