{"id":39570,"date":"2016-12-16T07:23:53","date_gmt":"2016-12-16T06:23:53","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=39570"},"modified":"2016-12-15T11:49:50","modified_gmt":"2016-12-15T10:49:50","slug":"fraunhofer-wki-koordiniert-vom-bmel-gefoerderten-forschungsverbund-zu-zusatznutzen-von-daemmstoffen-aus-nachwachsenden-rohstoffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/fraunhofer-wki-koordiniert-vom-bmel-gefoerderten-forschungsverbund-zu-zusatznutzen-von-daemmstoffen-aus-nachwachsenden-rohstoffen\/","title":{"rendered":"Fraunhofer WKI koordiniert vom BMEL gef\u00f6rderten Forschungsverbund zu Zusatznutzen von D\u00e4mmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein Konsortium aus 12 Forschungsinstitutionen unter Leitung des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI forscht interdisziplin\u00e4r an ganzheitlichen L\u00f6sungen, um den Einsatz von D\u00e4mmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen signifikant zu steigern. Das Projekt startet am 1.12.2016 mit einer Laufzeit von drei Jahren.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_39574\" aria-describedby=\"caption-attachment-39574\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-39574 size-medium\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/1481104316635_Daemmstoffe-NawaroFreisteller-300x200.jpg\" alt=\"1481104316635_daemmstoffe-nawarofreisteller\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2016\/12\/1481104316635_Daemmstoffe-NawaroFreisteller-300x200.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2016\/12\/1481104316635_Daemmstoffe-NawaroFreisteller.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-39574\" class=\"wp-caption-text\">Probek\u00f6rper aus Naturfaserd\u00e4mmstoffen. \u00a9 Foto Fraunhofer WKI \/ Manuela Lingnau<\/figcaption><\/figure>\n<p>D\u00e4mmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen entlasten die Umwelt, indem sie Ressourcen schonen, und leisten einen bedeutenden Beitrag zur Minderung von CO<sub>2<\/sub>-Emissionen. Um Herstellern, Planern und Verarbeitern dieser D\u00e4mmstoffe die Anwendbarkeit zu erleichtern, ermitteln die Forscher im Rahmen des Verbundprojekts Materialkennwerte, die z.B. aufw\u00e4ndige Bauteilpr\u00fcfungen im Schall- und Brandschutz reduzieren. Dar\u00fcber hinaus wollen die Beteiligten echte Anwendungshemmnisse ausr\u00e4umen. Dies betrifft beispielsweise Normen und andere baurechtliche Vorschriften, die in Zeiten entstanden, in denen es kaum D\u00e4mmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen gab. Daher ist ein weiteres Ziel die Entwicklung von Messverfahren, die die spezifischen Eigenschaften von D\u00e4mmstoffen aus NawaRo besser ber\u00fccksichtigen. Um den Zusatznutzen der D\u00e4mmstoffe zu demonstrieren, nehmen die Projektbeteiligten auch Nachhaltigkeitsbewertungen vor.<\/p>\n<p>Die sechs Arbeitsbereiche des Projekts \u00bbBrandschutz und Glimmverhalten\u00ab, \u00bbSchallschutz\u00ab, \u00bbW\u00e4rmeschutz\u00ab, \u00bbNachhaltigkeitsanalysen\u00ab, \u00bbFeuchteschutz\u00ab und \u00bbEmissionen\u00ab f\u00fchren erstmal zu einer ganzheitlichen Betrachtung des Themas. Im Arbeitsbereich Brandschutz erarbeiten die Forscher Parameter zur Berechnung der Feuerwiderstandsdauer bei Konstruktionen mit D\u00e4mmstoffen aus NawaRo, ein \u00bbB1-\u00c4quivalent\u00ab bei W\u00e4rmed\u00e4mmverbundsystemen sowie einen Brandschutzleitfaden f\u00fcr die Geb\u00e4udeklassen 4 und 5. Als eigenst\u00e4ndige Materialeigenschaft dieser D\u00e4mmstoffe untersuchen sie auch das Glimmverhalten. Um das schalltechnische Verhalten von Bauteilen zu beurteilen, ggf. auch rechnerisch zu ermitteln, erarbeiten die Wissenschaftler im Arbeitsbereich Schallschutz entsprechende Prim\u00e4rdaten und Parameter.<\/p>\n<p>Im Arbeitsbereich W\u00e4rmeschutz untersuchen die Projektpartner die feuchteabh\u00e4ngige W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit und pr\u00fcfen M\u00f6glichkeiten, diese zu verringern. Bewertungen der Nachhaltigkeit stellen den positiven Zusatznutzen der D\u00e4mmstoffe quantifizierbar dar. Im Arbeitsbereich Feuchteschutz erarbeiten die Forscher Methoden, wie Schimmelresistenz material- und anwendungsgerecht untersucht werden kann. Die Projektpartner zeigen im Arbeitsbereich Emissionen, welche Risiken es im Hinblick auf Emissionen gesundheitsbeeintr\u00e4chtigender oder geruchlich relevanter Stoffe gibt und wie diese ggf. minimiert werden k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus pr\u00fcfen sie auch, inwieweit D\u00e4mmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen einen Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffkonzentration in der Raumluft leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Am Forschungsverbund beteiligt sind neben dem Fraunhofer WKI folgende Institutionen: Institut f\u00fcr Holztechnologie Dresden gGmbh, Hochschule Rosenheim (Fakult\u00e4t f\u00fcr Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften), Technische Universit\u00e4t Braunschweig (Institut f\u00fcr Baustoffe, Massivbau und Brandschutz, Fachgebiet Brandschutz), Hochschule Magdeburg-Stendal, Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Leibniz-Institut f\u00fcr Agrartechnik und Bio\u00f6konomie e.V., Papiertechnische Stiftung, Johann Heinrich von Th\u00fcnen-Institut (Th\u00fcnen-Institut f\u00fcr Holzforschung), Universit\u00e4t Stuttgart (Lehrstuhl f\u00fcr Bauphysik, Abteilung Ganzheitliche Bilanzierung), Technische Universit\u00e4t Dresden, Materialpr\u00fcfungsamt Nordrhein-Westfalen. Die Forschungsinstitute arbeiten im Projekt mit zahlreichen namhaften Unternehmen und Verb\u00e4nden zusammen.<\/p>\n<p>Die Gesamtf\u00f6rdersumme des Verbundprojekts bel\u00e4uft sich auf \u00fcber 4 Millionen Euro bei einer Laufzeit von drei Jahren. Gef\u00f6rdert wird es im Rahmen des F\u00f6rderschwerpunkts \u00bbD\u00e4mmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen\u00ab im F\u00f6rderbereich \u00bbStoffliche Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen\u00ab des F\u00f6rderprogramms \u00bbNachwachsende Rohstoffe\u00ab des Bundesministeriums f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) \u00fcber den Projekttr\u00e4ger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Konsortium aus 12 Forschungsinstitutionen unter Leitung des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI forscht interdisziplin\u00e4r an ganzheitlichen L\u00f6sungen, um den Einsatz von D\u00e4mmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen signifikant zu steigern. Das Projekt startet am 1.12.2016 mit einer Laufzeit von drei Jahren. D\u00e4mmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen entlasten die Umwelt, indem sie Ressourcen schonen, und leisten einen bedeutenden [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[12370,10719],"supplier":[6286,19232,22779,1500,264,62,64,755,1258,67,408,1112,781],"class_list":["post-39570","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","tag-daemmstoffe","tag-naturfasern","supplier-bundesministerium-ernahrung-landwirtschaft","supplier-fachagentur-nachwachsende-rohstoffe-e-v-fnr","supplier-fraunhofer-institut-fur-holzforschung-wilhelm-klauditz-institut-wki","supplier-hochschule-magdeburg-stendal-fh","supplier-hochschule-rosenheim","supplier-institut-fuer-holztechnologie-dresden-gmbh-ihd","supplier-johann-heinrich-von-thuenen-institut-vti","supplier-leibniz-institut-fuer-agrartechnik-potsdam-bornim-ev-atb","supplier-papiertechnische-stiftung","supplier-physikalisch-technische-bundesanstalt-ptb","supplier-technische-universitaet-tu-dresden","supplier-technische-universitaet-braunschweig","supplier-universitaet-stuttgart"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39570","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=39570"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39570\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=39570"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=39570"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=39570"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=39570"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}