{"id":38583,"date":"2016-11-07T07:29:57","date_gmt":"2016-11-07T06:29:57","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=38583"},"modified":"2016-11-03T11:37:22","modified_gmt":"2016-11-03T10:37:22","slug":"braskem-liefert-technologie-fuer-raumstation-iss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/braskem-liefert-technologie-fuer-raumstation-iss\/","title":{"rendered":"Braskem liefert Technologie f\u00fcr Raumstation ISS"},"content":{"rendered":"<p>Biokunststoff auf Basis von Zuckerrohr wird nun f\u00fcr die Herstellung von Teilen im Weltraum verwendet. M\u00f6glich wurde dies durch die Partnerschaft von Braskem mit Made In Space, einem US-amerikanischen Unternehmen, das marktf\u00fchrend bei der Entwicklung von 3D-Druckern f\u00fcr die Verwendung in Schwerelosigkeit und ein Lieferant der NASA ist. Die Technologie erm\u00f6glicht die Herstellung von Werkstoffen und Ersatzteilen im Weltraum aus biobasiertem Kunststoff, wodurch die aus Weltraummissionen mehr Autonomie erhalten.<\/p>\n<p>Das erste Ersatzteil, dass au\u00dferhalb der Erde hergestellt wurde, war ein Rohrverbinder f\u00fcr die Pflanzenbew\u00e4sserung, der in der Additive Manufacturing Facility (AMF) gefertigt wurde, dem ersten kommerziellen 3D-Drucker, der dauerhaft im Weltraum verbleibt. Dieses Ger\u00e4t, das verschiedene Arten von Ersatzteilen aus Biopolymer herstellen wird, befindet sich in der internationalen Raumstation ISS und wurde von Made In Space mit Unterst\u00fctzung von CASIS (Center for the Advancement of Science in Space) hergestellt.<\/p>\n<p>Ein Jahr arbeiteten die Mitarbeiter der Abteilung Innovation und Technologie bei Braskem mit Made In Space an der Entwicklung eines Kunststoffes aus biobasiertem Polyethylen f\u00fcr den 3D-Druck in schwerelosen Umgebungen. Die Partnerschaft erm\u00f6glicht es, dass Astronauten per E-Mail das digitale Design der Ersatzteile erhalten und diese drucken. Das Ergebnis ist eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis.<\/p>\n<p>Der biobasierte Kunststoff &#8220;I\u2019m green&#8221; von Braskem wurde f\u00fcr das Projekt ausgew\u00e4hlt, da er Eigenschaften wie Flexibilit\u00e4t, chemische Best\u00e4ndigkeit und Wiederverwendbarkeit miteinander verbindet und au\u00dferdem aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt wird. Es werden gro\u00dfe Erwartungen an das Projekt gestellt, da der 3D-Druck im Weltraum von der Nasa als einer der wichtigsten Fortschritte f\u00fcr eine eventuelle Mission zum Mars angesehen wird.<\/p>\n<p>Auch der Drucker selbst enth\u00e4lt Technologie von Braskem. Der Drucktisch des Ger\u00e4ts besteht aus Polyethylen mit ultrahoher molarer Masse (Ultra-High-Molecular-Weight Polyethylene = UHMW-PE). Der Kunststoff zeichnet sich f\u00fcr besseren Halt beim Druck mit biobaisertem PE aus und bietet sehr gute mechanische Eigenschaften wie eine erh\u00f6hte Abriebbest\u00e4ndigkeit und Sto\u00dffestigkeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Biokunststoff auf Basis von Zuckerrohr wird nun f\u00fcr die Herstellung von Teilen im Weltraum verwendet. M\u00f6glich wurde dies durch die Partnerschaft von Braskem mit Made In Space, einem US-amerikanischen Unternehmen, das marktf\u00fchrend bei der Entwicklung von 3D-Druckern f\u00fcr die Verwendung in Schwerelosigkeit und ein Lieferant der NASA ist. 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