{"id":38559,"date":"2016-11-03T10:37:04","date_gmt":"2016-11-03T09:37:04","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=38559"},"modified":"2016-11-07T09:27:23","modified_gmt":"2016-11-07T08:27:23","slug":"nova-experten-stellen-sich-vor-michael-carus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/nova-experten-stellen-sich-vor-michael-carus\/","title":{"rendered":"nova-Experten stellen sich vor: Michael Carus"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_38562\" aria-describedby=\"caption-attachment-38562\" style=\"width: 369px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-38562\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16-11-02-MCx2-2-e1478163088289.jpg\" alt=\"Einen langen Bart seit 30 Jahren, Michael Carus im Jahr 1990 und heute.\" width=\"369\" height=\"246\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-38562\" class=\"wp-caption-text\">Einen langen Bart seit 30 Jahren, Michael Carus im Jahr 1990 und heute.<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Michael Carus wurde am 15. Oktober 1956 in K\u00f6ln als \u00e4ltester Sohn geboren. Aufgewachsen in Wuppertal f\u00fchrte ihn das Studium der Physik und Mathematik zur\u00fcck in seine Geburtsstadt, wo er 1983 sein Diplom in Physik erhielt. Im Allgemeinen Studentenausschuss (AStA), der Vertretung der Studenten, leitete er mehrere Jahre das \u00d6kologie-Referat.<\/strong><\/p>\n<p>Es folgten\u00a0mehrere Jahre, in denen Carus als Lehrer am Fernlehrgang im Bereich \u00d6kologie, Kernenergie und Radioaktivit\u00e4t der Universit\u00e4t T\u00fcbingen t\u00e4tig war. Parallel hierzu arbeitete er als Wissenschaftsjournalist f\u00fcr bekannte Zeitschriften wie \u201eBild der Wissenschaft\u201c und als Wissenschaftler im KATALYSE-Umweltinstitut in den Bereichen Energie und Umwelt.<\/p>\n<p>Die Suche nach der richtigen thematischen Ausrichtung brachte Carus f\u00fcr sechs Jahre als Systemmanager in den IT-Bereich (Tektronix) und f\u00fcr zwei Jahre in die Solarindustrie (Flachglas Solartechnik), um schlie\u00dflich wieder zum K\u00f6lner KATALYSE-Umweltinstitut in den Bereich Energie, Erneuerbare Ressourcen und Elektrosmog zur\u00fcckzukehren. Anfang 1993 wurde Carus dort Abteilungsleiter.<\/p>\n<p>Nachdem er das Thema Ressourcen als sein Spezialgebiet gefunden hatte, wurde das Jahr 1994 zum Schicksalsjahr: Ende 1994 gr\u00fcndete Carus mit f\u00fcnf anderen Wissenschaftlern die nova-Institut GmbH \u2013 nova-Institut f\u00fcr politische und \u00f6kologische Innovation \u2013 und fungiert seitdem als Eigent\u00fcmer und einer von zwei Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern. Mit seinerzeit gerade sechs Mitarbeitern ist das nova-Institut inzwischen auf knapp 30 Mitarbeiter angewachsen.<\/p>\n<p>Seitdem steht die Bio-basierte \u00d6konomie im Mittelpunkt der Arbeit von Michael Carus. Dabei fiel schon fr\u00fch die Entscheidung, sich ganz auf die stoffliche Nutzung zu fokussieren. Im Bereich Energie sah Carus schon fr\u00fch die \u00dcberlegenheit von Solar- und Windenergie sowie Elektromobilit\u00e4t. Um aber den fossilen Kohlenstoff in der Chemie- und Kunststoffindustrie zu ersetzen, ist Biomasse unverzichtbar \u2013wenn auch inzwischen eine weitere Alternative aufgetaucht ist: Die direkte Nutzung von CO<sub>2<\/sub> als erneuerbare Kohlenstoffquelle.<\/p>\n<p>Seit dem Jahr 2005\u00a0 ist Michael Carus zudem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des damals neu gegr\u00fcndeten Verbandes \u201cEuropean Industrial Hemp Association (EIHA)\u201d, <a href=\"http:\/\/www.eiha.org\" target=\"_blank\">www.eiha.org<\/a>, und war in dieser Funktion Mitglied der Lead Market Initiative (LMI) \u201eAd-hoc Advisory Group for Bio-based Products\u201c (2010-2013). Zudem ist er Mitglied des Technischen Kommittees CEN\/TC 411 &#8220;Bio-based products&#8221; (seit 2011), Mitglied der \u201cExpert Group on Bio-based Products\u201d of the European Commission (seit 2013), und war Mitglied der Arbeitsgruppen &#8220;Biomass supply&#8221; sowie &#8220;Market-making&#8221; des &#8220;Bioeconomy Panels&#8221; der Europ\u00e4ischen Kommission (2013 \u2013 2014). Carus war Mitglied der CEFIC \u201eTask Force on CO<sub>2<\/sub>\u201c (2012 \u2013 2013) und Teil des Kernteams der SCAR Foresight Expertengruppe &#8220;Sustainable Bioresources for a Growing Bioeconomy&#8221; (2014 \u2013 2015). (SCAR: Standing Committee on Agricultural Research).<\/p>\n<p>Hinzu kommen noch Aktivit\u00e4ten auf internationaler Ebene (Mitglied der FAO \u201eHard fibre group\u201c und der Steuerungsgruppe des \u201eInternational Year of Natural Fibre (IYNF) 2009\u201c). Auf nationaler Ebene ist er bis heute Mitglied in der Industrievereinigung Verst\u00e4rkte Kunststoffe (AVK-TV), Untergruppe \u201cNaturfaser-verst\u00e4rkte Kunststoffe\u201c sowie bei den Biotechnologie-Netzwerken CLIB2021 in Nordrhein-Westfalen und IBB in Bayern.<\/p>\n<p>Heute z\u00e4hlt Michael Carus zu den f\u00fchrenden europ\u00e4ischen Experten, Marktforschern und Politikberatern der Bio- und CO<sub>2<\/sub>-basierten \u00d6konomie. Carus ist Autor und Mitautor zahlreicher fundamentaler Studien und Politikpapiere zur Bio-basierten \u00d6konomie, eine Auswahl finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.bio-based.eu\/nova-papers\" target=\"_blank\">www.bio-based.eu\/nova-papers<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.bio-based.eu\/policy\" target=\"_blank\">www.bio-based.eu\/policy<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Michael Carus wurde am 15. Oktober 1956 in K\u00f6ln als \u00e4ltester Sohn geboren. 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