{"id":36805,"date":"2016-08-19T07:23:05","date_gmt":"2016-08-19T05:23:05","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=36805"},"modified":"2016-08-17T15:18:51","modified_gmt":"2016-08-17T13:18:51","slug":"merck-erweitert-sein-excipients-portfolio-um-polymere-fuer-depot-injektionsmittel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/merck-erweitert-sein-excipients-portfolio-um-polymere-fuer-depot-injektionsmittel\/","title":{"rendered":"Merck erweitert sein Excipients-Portfolio um Polymere f\u00fcr Depot-Injektionsmittel"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Erlaubt pr\u00e4zisere Kontrolle der Freisetzungskinetik<\/strong><\/li>\n<li><strong>Erm\u00f6glicht Entwicklung von parenteralen Darreichungsformen mit l\u00e4ngeren Verabreichungsintervallen, die Patientenkomfort und -compliance erh\u00f6hen<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Merck, ein f\u00fchrendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat mit der PCAS S.A. (Longjumeau, Frankreich) eine Vereinbarung zur Erweiterung seines Hilfsstoff-Portfolios abgeschlossen. Im Rahmen der Vertragsbedingungen erh\u00e4lt Merck Exklusivrechte auf den globalen Vertrieb der Expansorb\u00ae-Produktlinie biokompatibler und biologisch abbaubarer Polymere.<\/strong><\/p>\n<p>Das Portfolio umfasst 38 Polymere f\u00fcr die verz\u00f6gerte Freisetzung von injizierbaren kleinen Molek\u00fclen und ausgew\u00e4hlten Peptid-Wirkstoffen. Dieses Angebot erm\u00f6glicht den Kunden, die Freisetzungskinetik ihrer Fertigarzneimittel zu optimieren und pr\u00e4zise zu steuern. Durch die bessere Kontrolle und l\u00e4ngere Freisetzung der Wirkstoffe sind bei gleichbleibender therapeutischer Wirksamkeit weniger Injektionen erforderlich, was Patientenkomfort und \u2013compliance erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>\u201eDie Pharmaindustrie ist zunehmend an der gesteuerten Freisetzung von kleinen Molek\u00fclen und ausgew\u00e4hlten Peptid-Wirkstoffen interessiert, die als Injektion verabreicht werden\u201c, sagte Andrew Bulpin, Leiter Process Solutions im Unternehmensbereich Life Science von Merck. \u201eDurch die Erweiterung unseres breit aufgestellten Excipients-Portfolios um Expansorb\u00ae-Polymere k\u00f6nnen Arzneimittelentwickler Molek\u00fcle mit einer kurzen In-vivo-Halbwertszeit sch\u00fctzen und bei gleichzeitiger Verbesserung von Patientenkomfort und -compliance den gew\u00fcnschten therapeutischen Effekt erzielen.\u201c<\/p>\n<p>Polylactid- (PLA) und Polylactid-co-Glycolid- (PLGA) Polymere sind biokompatible und biologisch abbaubare synthetische Stoffe, die f\u00fcr mehrere bereits vertriebene und zahlreiche in der klinischen Entwicklung befindliche Arzneimittel bereits von der US-amerikanischen Gesundheitsbeh\u00f6rde (FDA) und der Europ\u00e4ischen Arzneimittelagentur (EMA) zugelassen sind.<\/p>\n<p>PCAS stellt Expansorb\u00ae PLA- und PLGA-Polymere unter cGMP-Bedingungen her. Sie sollen nach Abschluss der Qualifizierung im Rahmen des branchenf\u00fchrenden Emprove\u00ae-Programms von Merck vertrieben werden. Die produzierende Pharmaindustrie verl\u00e4sst sich auf Emprove\u00ae-Produkte, die mit Dokumentation und aufsichtsbeh\u00f6rdlichen Informationen die Arbeitsabl\u00e4ufe zur Risikobeurteilung und Lieferantenqualifizierung erleichtern.<\/p>\n<p>\u201eWir bei PCAS freuen uns, Merck unsere Expansorb\u00ae-Polymere zur Verf\u00fcgung zu stellen und gemeinsam Pharmakunden die M\u00f6glichkeit zu bieten, entscheidenden Mehrwert zu generieren\u201c, sagte Didier Combis, Leiter Custom Synthesis &amp; Pharma Chemicals bei PCAS. \u201eDies ist eine wichtige Partnerschaft. \u00dcber das globale Netzwerk von Merck k\u00f6nnen wir den Zugang zu dieser leistungsstarken Technologie ausweiten und die Entwicklung besserer therapeutischer L\u00f6sungen f\u00fcr Patienten unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p>Nanosph\u00e4ren- und Mikrosph\u00e4ren-Formulierungen auf Basis von PLGA-Polymeren wurden f\u00fcr die Freisetzung von Peptiden, therapeutischen Proteinen, Hormonen und Antibiotika umfassend gepr\u00fcft. Als eine zuk\u00fcnftige Anwendung wird die Entwicklung wirkstoffhaltiger Nanopartikel erwartet, die \u00fcber spezifische Liganden zielgerichtet in den Zielzellsystemen angereichert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcber PCAS (Euronext Paris: PCA)<\/h3>\n<p>PCAS ist auf die Entwicklung und Produktion komplexer Molek\u00fcle f\u00fcr den Bereich Life Science und innovative Technologien spezialisiert. Mit einem F&amp;E-Anteil von 7% seines Umsatzes und einer breiten internationalen Pr\u00e4senz ist PCAS der bevorzugte Industriepartner gro\u00dfer, marktf\u00fchrender, globaler Konzerne. PCAS bietet ein wachsendes Portfolio propriet\u00e4rer Produkte und L\u00f6sungen in Spitzentechnologiesegmenten. Das Unternehmen hat zwei Tochtergesellschaften mit gro\u00dfem Potenzial: Prot\u00e9us in der Biotechnologie und Enersens im Bereich Hochleistungsd\u00e4mmstoffe. Mit seinen besonders hohen Leistungsstandards konnte PCAS 2015 einen Nettoumsatz von 179,1 Mio Euro erzielen. PCAS besch\u00e4ftigt \u00fcber 900 Mitarbeiter in sechs L\u00e4ndern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erlaubt pr\u00e4zisere Kontrolle der Freisetzungskinetik Erm\u00f6glicht Entwicklung von parenteralen Darreichungsformen mit l\u00e4ngeren Verabreichungsintervallen, die Patientenkomfort und -compliance erh\u00f6hen Merck, ein f\u00fchrendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat mit der PCAS S.A. (Longjumeau, Frankreich) eine Vereinbarung zur Erweiterung seines Hilfsstoff-Portfolios abgeschlossen. 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